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        Sherpa

        Die von einem Sherpa gegründete Marke überzeugt in doppelter Hinsicht. Zum einen mit zuverlässiger Bekleidung in außergewöhnlichem Design für den anspruchsvollen Einsatz in den Bergen. Entwickelt und getestet von Sherpas – den Bergsportprofis schlechthin. Und zum anderen mit ihrem Engagement für die soziale und ökologische Entwicklung Nepals. Der größte Teil des Sortiments wird vor Ort produziert, Strickprodukte wie Mützen sogar noch in traditioneller Handarbeit. Damit schafft das Unternehmen nachhaltig Arbeitsplätze und Bildungsmöglichkeiten in einem der ärmsten Länder der Erde.

        Firmenportrait

        Sherpa Adventure Gear, 2003 von Tashi Sherpa gegründet, ist die erste international erfolgreiche Outdoor-Marke aus Nepal. Geleitet von einer Sherpa-Familie, ist sich das Unternehmen seiner Verantwortung für die Menschen in dieser Region und für eine intakte Umwelt sehr bewusst. Sherpa Adventure Gear ist ein noch junges Unternehmen, das rund 80 % seiner Produkte in Nepals Hauptstadt Kathmandu und Umgebung produziert. Dabei konzentriert sich das Unternehmen einerseits auf hochwertige Funktionsbekleidung aus Hightech-Materialien, die von den wohl besten Testern der Welt auf Herz und Nieren geprüft werden: Sherpas, die mit den Produkten vom Basislager bis zum Gipfel des Mt. Everest unterwegs sind, und als Testmitarbeiter entlohnt werden. Andererseits pflegt Sherpa Adventure Gear aber auch die Tradition. Viele Sherpa-Frauen stricken mit der Hand Mützen, Handschuhe, Pulswärmer, Schals etc., die mit dem Sherpa-Logo, dem stilisierten unendlichen Knoten, in alle Welt verschickt werden. Mit dem Geld, das sie dabei verdienen, leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Unterhalt ihrer Familien in diesem Land, das zu den ärmsten in der Welt zählt. Deshalb hat die Aussage „Sherpa Adventure Gear made in Nepal“ eine besondere Bedeutung, auch im Hinblick auf das Thema Nachhaltigkeit. Sherpa Adventure Gear wurde gegründet, um die vergessenen Sherpa-Helden des Mt. Everest zu ehren.

        Hauptsitz

        Kathmandu, Nepal

        Wie kontrolliert Sherpa die Produktionsbedingungen?

        Das Unternehmen stellt an sich selbst den Anspruch, für alle Mitarbeiter sichere, auskömmliche und respektvolle Arbeitsplätze zu bieten. Es unterstützt nachdrücklich die sozialen und menschlichen Rechte, bietet Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und verfügt über transparente Regeln für einen beruflichen Aufstieg. Dabei werden die Anforderungen des Code of Conduct der Business Social Compliance Initiative (BSCI) und die Prinzipien der Worldwide Responsible Accredited Production (WRAP) erfüllt. Dazu gehören gesunde Arbeitsbedingungen mit freiem Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen, faire Löhne und verträgliche Arbeitszeiten. Es wird viel Wert auf Sicherheitsschulungen sowie Arbeitsschutz gelegt und freier Zugang zu Sicherheitsausrüstung gewährt. Kinderarbeit, Zwangsarbeit sowie emotionale oder physische Gewalt wird absolut abgelehnt.

        Wo werden Sherpa Produkte gefertigt?

        Sherpa ist ein Unternehmen mit weltweitem Sourcing, um auf den globalen Märkten bestehen zu können. 80 % der Produktion findet in Nepal statt. Das gilt vor allem für alle handgestrickten und –gewebten Produkte. Auch das Gros der Shirts und Midlayer wird in dem Himalajastaat gefertigt. Die Daunen- und Laminat-Jacken werden in darauf spezialisierten Betrieben in Vietnam gefertigt. Auch maschinell gestrickte Styles werden dort produziert, da es in Nepal keine entsprechenden Hersteller gibt. Baumwoll-Shirts werden in Indien produziert, wo die Biobaumwolle wächst und wo es die besten Textildrucker gibt.

        Woher stammt die bei Sherpa verwendete Daune?

        Die Daune kommt aus Korea von Allied Feathers. Das Unternehmen ist nach dem Responsible Down Standard 100 % zertifiziert und verwendet keine Daunen aus Lebendrupf, was durch das Audit eines unabhängigen Instituts bestätigt wird.

        Sherpa und das Thema Nachhaltigkeit

        Angesichts der unterschiedlichen Bedingungen in den verschiedenen Teilen der Welt gewinnt der Begriff Nachhaltigkeit in Nepal eine ganz andere Dimension, als z. B. am Produktionsstandort Deutschland. Für Nepal bedeutet die Produktion im Land mit einem Großteil der Wertschöpfung vor Ort schon einen bedeutenden Schritt in Richtung der viel zitierten Nachhaltigkeit. Denn diese Arbeitsplätze bringen den Menschen vor Ort – viele aus Sherpa-Familien – einen gewissen Wohlstand und in der Folge Bildung, die Grundvoraussetzung, den Teufelskreis von Armut und Ausbeutung zu durchbrechen.

        Natürlich versucht Sherpa Adventure Gear möglichst ressourcenschonend zu produzieren, modernste Maschinen und Fertigungsmethoden einzusetzen. Auch das Thema Mülltrennung und Recycling spielt eine Rolle. Doch das verblasst angesichts der elementaren Bedeutung der Arbeitsplätze in diesem Land und der Perspektive, die sich für die Menschen öffnet.

        Sherpa Adventure Gear erhebt nicht den Anspruch einer grünen Vorzeige-Firma im internationalen Vergleich. Aber für das Land im Himalaja ist das Unternehmen sicher ein Musterbetrieb, der seine soziale und ökologische Verantwortung ernst nimmt. Ein Beispiel für die soziale Verantwortung mag auch sein, dass von jedem verkauften Produkt 25 Cent in die Sherpa Adventure Gear Stiftung fließen, die den Bau von Schulen fördert sowie Universitätsstipendien und Ausbildungsplätze finanziert. Darüber hinaus verarbeitet das Unternehmen sehr viele bluesign zertifizierte Materialien, Bio-Baumwolle sowie Materialien, die gemäß Öko-Tex Standard 100 zertifiziert schadstofffrei sind.


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