2nd Hand: Ortlieb-Produkte mit Geschichte

Diese wasserdichten Radtaschen, Rucksäcke und Bikepacking-Taschen sind schon mit Profis um die halbe Welt geradelt, durch Florida gepaddelt oder haben die Staubpisten von Peru bezwungen. Jetzt warten sie darauf, mit euch in neue Abenteuer zu starten. 

Ortlieb und wasserdicht ist für viele Outdoor-Experten ein Synonym wie Tempo und Taschentuch. Die fränkische Firma wurde 1982 von Hartmut Ortlieb gegründet. Erste wasserdichte Packsäcke aus LKW-Plane nähte der Tüftler noch per Hand auf der alten Nähmaschine seiner Mutter. Inzwischen arbeiten mehr als 250 Menschen bei Ortlieb. Und noch heute befindet sich alles unter einem Dach: Entwicklung, Design, Maschinenbau, Produktion, Vertrieb, Marketing und Versand. Alle wasserdichten Produkte werden im Hochfrequenz-Schweißverfahren in Heilsbronn hergestellt.

Service und Nachhaltigkeit sind wichtig für Ortlieb. Die Garantie auf Material und Verarbeitung beträgt fünf Jahre. Für fast alle Produkte gibt es Ersatzteile und Reparaturmöglichkeiten. Dank der kurzen Wege innerhalb der Firma kann man auf Sonderwünsche der Kunden eingehen. Außerdem engagiert sich Ortlieb in verschiedenen Gremien und Arbeitskreisen und ist beispielsweise seit 2008 Mitglied in der EOCA (European Outdoor Conservation Association). Über diese Organisation werden Gelder für Klima- und Naturschutzprojekte in der ganzen Welt gesammelt und investiert.

Für diese 2nd Hand Aktion haben Ortlieb-MarkenbotschafterInnen ein paar weitgereiste und gut erprobte Produkte aussortiert, die jetzt auf neue Abenteuer mit euch warten.

Diese 2nd Hand Produkte von Ortlieb könnt ihr am 27. März 2021 ab 8:30 Uhr in unserem Onlineshop erwerben.

Fahrradtaschen:
Back-Roller Plus GREENPEACE

In den letzten 30 Jahren legten wir auf dem Rücken von Kamelen, Pferden, mit dem Elefanten, zu Fuß, auf dem Motorrad und per Expeditionsfahrzeug etwa 444.000 Kilometer zurück (das entspricht etwa 11-mal um die Erde). Seit 2005 nutzen wir das Fahrrad und E-Bike, um von Deutschland bis nach Thailand zu fahren. Wegen der Dokumentationsausrüstung unseres Lebensprojektes wog ein Bike mit Anhänger und unserem weißen Schäferhund Ajaci bis zu 150 Kilogram. Einen Großteil unserer wichtigen Ausrüstung verstauen wir in unseren wasser- und staubdichten Fahrradtaschen von Ortlieb. Auch die Taschen aus der Greenpeace-Edition waren eine Zeit lang dabei.

Hier geht es zu den Expeditions-Tagebüchern.

Tanja & Denis Katzer
Radreisende und Abenteurer

Hier kannst du die Radtaschen von Tanja & Denis kaufen

Bikepacking-Tasche:
Handlebar-Pack

Seit September 2020 ist Jonas Deichmann auf dem TRIATHLON 360 DEGREE unterwegs. Dabei will er die Erdkugel mit einem großen Triathlon umrunden. Die aktuelle Lage hat ihn immer wieder zu Planänderungen gezwungen. Nach der Radstrecke ab München ist er in Kroatien ins Wasser gestiegen. In den ersten Tagen kamen Wind und Wellen meistens von vorne und erreichten mehrfach Sturmstärke, sodass Jonas immer auf besseres Wetter warten musste. Neben dem Schwimmen war die größte Herausforderung die Suche nach Essen, Wasser und einem Schlafplatz. Jonas ist komplett unsupported unterwegs. Er hat zwar Einladungen für Übernachtungen angenommen, achtet aber strikt darauf, sonst keinerlei Hilfe anzunehmen. Zwischendurch wird Jonas immer wieder vom Dokumentarfilmer Markus Weinberg und seinem Vater besucht.

Hier findet ihr seine Route und sein Tagebuch.

Jonas ist auch Markenbotschafter von Globetrotter.

Jonas Deichmann
Ultra-Athlet und Abenteurer

Hier kannst du die Lenkertasche von Jonas kaufen

Bikepacking-Tasche:
Frame-Pack Toptube, Special Edition

1900 Kilometer auf unbefestigten Straßen, 35 Pässe mit über 4000 m Höhe, insgesamt 40.000 Höhenmeter. Die meisten Abenteurer sind auf dem Peru Great Divide mit Mountain Bikes oder Tourenrädern unterwegs und brauchen für die Strecke ein bis drei Monate. Mein Kumpel Jonas Deichmann (siehe mittlere Spalte) und ich schafften es auf Gravel Bikes und mit minimaler Bikepacking-Ausrüstung in 16 Tagen. Die Route führt von der Sierra Blanca bis zur Region Apurímac. Wir fügten noch 400 Kilometer hinzu und starteten in Cusco, dem ehemaligen Herz des Inka-Reiches. Wahrscheinlich die beste Route, um die Schönheit der Anden wirklich zu begreifen – und einen Eindruck von der Lebensweise der Andenbewohner zu bekommen. Der Peru Great Divide sollte auf der Bucket-List aller Radbegeisterten stehen.

Hier geht es zum GPS-Track.

Axel Carion
Bikepacking-Abenteurer

Hier kannst du die Rahmentasche von Axel kaufen

Bikepacking-Tasche: Seat-Pack Special Edition

Auch das Seat-Pack war bei meinem Trip durch Peru (siehe oben rechts) mit dabei. Im Vergleich mit meinen bisherigen Abenteuern war der Peru Great Divide in Rekordzeit die härteste Herausforderung. Die Route liegt größtenteils auf über 4000 Metern. Der Körper bekommt nur noch 60 Prozent des Sauerstoffs wie auf Meereshöhe. Kleinigkeiten wie Essen und Wasser auftreiben, das Fahrrad reparieren oder einfach nur die Handschuhe ausziehen – alles wird zu einer Herausforderung. Die Unterkünfte waren abenteuerlich oder gar nicht vorhanden. Es gab kaum Gelegenheit, unsere Vorräte aufzufüllen. Manchmal mussten wir an Türen klopfen und um Hilfe bitten. Dabei erfuhren wir die erstaunliche Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Andenbewohner. Schroffer Gegensatz dazu bildeten das harte Terrain und die extremen Wetterbedingungen. Bei -15° C in der Nacht wärmt auch das schönste Lagerfeuer nur noch bedingt.

Axel Carion, Bikepacking-Abenteurer

Hier kannst du die Satteltasche von Axel kaufen

Wasserdichter Rucksack:
Gear Pack 40L

Der Great Calusa Blueway ist ein fast 200 Meilen langer Paddel-Trail vor der Golfküste von Fort Myers. Eine Woche lang bin ich dort den Spuren der Calusa-Indianer gefolgt, die die Region im Südwesten Floridas vor langer Zeit besiedelten. Als Muschelmenschen wurden sie bezeichnet, weil die Calusa sich nicht nur von Muscheln ernährten, sondern mit ihren Schalen auch Inseln aufschütteten und dem Meer so Land abtrotzten. Zu diesen Muschelinseln kommt man nur mit dem Boot. Also habe ich mir ein schnittiges Seekajak ausgeliehen, mit Proviant und Zeltausrüstung beladen und bin losgepaddelt. Das Ortlieb Gear-Pack hielt dabei nicht nur die Wechselkleidung trocken, bei Landausflügen wurde es auch zum Daypack. Die ganze Story könnt ihr hier nachlesen.

Dirk Rohrbach war auch schon mal Gast im Globetrotter Podcast Rausgehört.

Dirk Rohrbach
Fotograf, Abenteurer und Arzt

Hier kannst du den Rucksack von Dirk kaufen

Fahrradtaschen:
Sport-Roller Plus

Auf dem Bild oben schiebe ich (Denis) mein Rad über eine von Sturzfluten zerstörte Straße im Daliang Shan Gebirge in der chinesischen Provinz Yunnan. Von 2005 bis 2017 sind wir von Deutschland bis nach Thailand geradelt. Insgesamt durch 17 Länder und 30.000 Kilometer lang. Die ersten Etappen führten uns mit dem normalen Fahrrad bis in die Mongolei. Wegen der schweren Dokumentationsausrüstung, Ersatzteilen und dem neuen Familienzuwachs, ein 35 Kilogramm schwerer weißer Schäferhund, wog ein Bike mit Anhänger ohne Fahrer bis zu 150 Kilogramm. Ein gewaltiges Gewicht was wir mit Muskelkraft kaum noch über die Gebirgspässe brachten. Die Idee, die Tour mit E- Bikes fortzusetzen, war anfänglich gewagt, letztendlich aber ein Segen. Auf diesem zweiten Abschnitt waren die roten Sport-Roller Plus Taschen dabei.

Hier findet ihr die komplette Reiseroute.

Tanja & Denis Katzer
Radreisender und Abenteurer

Hier kannst du die Fahrradtaschen von Tanja & Denis kaufen

Bikepacking-Tasche:
Frame-Pack Toptube

Nachdem Jonas in Kroatien (siehe Mitte oben) nebenbei den Weltrekord für die längste unbegleitete Schwimmdistanz gebrochen hat, fuhr er durch Albanien und Nordmazedonien nach Bulgarien und schließlich in die Türkei. In Istanbul versuchte er bei verschiedenen Konsulaten, eine Lücke durch die coronabedingt geschlossenen Grenzen zu finden. Doch vorerst saß er fest. Alle Versuche, eine Genehmigung für die Einreise nach Russland zu bekommen, scheiterten. Die Route über Iran, Pakistan und Indien war ebenfalls nicht passierbar. In der Wartezeit erkundete Jonas die Südtürkei und bastelte an einem alternativen Plan. Die Deutsche Triathlon Union, das Deutsch-Russische Forum und das Russische Olympische Komitee haben schließlich erreicht, dass Jonas ein Visa bekommt. Nach der Einreise nach Russland sollte der Weg bis Vladiwostok frei sein.

Hier findet ihr seine Route und sein Tagebuch.

Jonas Deichmann
Ultra-Athlet und Abenteurer

Hier kannst du die Rahmentasche von Jonas kaufen

Bikepacking-Tasche: Seat-Pack

Inzwischen hat Jonas auf seinem TRIATHLON 360 DEGREE Projekt (siehe oben) die Türkei verlassen, Bulgarien und Rumänien durchfahren und ist in Moldawien angekommen. Allerdings war das Visum für Russland, das in Istanbul hätte bereit liegen sollen, noch immer nicht da. Es bleibt kompliziert. In der Zwischenzeit hat Jonas in der Ukraine seine Winterausrüstung übernommen (und seine alten Taschen für diese 2nd Hand Aktion zurückgeschickt) und ist bis in die Nähe der Russischen Grenze weiter gefahren, um dort auf seinen Pass mit russischem Visum zu warten. Es bleibt spannend wie Jonas’ Reise weitergeht. Nach seiner ursprünglichen Planung will er im September wieder zurück in Deutschland sein. Seine aktuelle Position findet ihr hier.

Für den Film über seinen Triathlon um die Welt sucht Jonas jetzt schon Unterstützer.

Jonas Deichmann
Ultra-Athlet und Abenteurer

Hier kannst du die Satteltasche von Jonas kaufen

Diese 2nd Hand Produkte könnt ihr am 27. März 2021 8:30 Uhr in unserem Onlineshop erwerben.

Text: Globetrotter
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