Die Hanwag-Passform: Der richtige Schuh für jeden Fuß

Leisten, die speziell auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Füße angepasst sind, machen die Hanwag Passform aus. So wird die Wanderung für jeden Fuß zu einem schönen Erlebnis.

Sebastian Mittermeier

Die richtige Passform ist bei einem Wanderschuh entscheidend. Größe und Material müssen für Geschlecht und Vorhaben perfekt passen. Hanwag hat sein Know-how über Jahrzehnte hinweg erweitert und sowohl die Fertigungsverfahren als auch die Qualität der Materialien immer weiterentwickelt. Das positive Feedback von Kund:innen und Auszeichnungen aus der Industrie zeigen, dass Hanwag Schuhe damit genau die Anforderungen erfüllen.

Sebastian Mittermeier

Hanwag Wanderschuhe werden mit speziell gefertigten Leisten geschustert. Je nach Einsatz des Schuhs werden diese daran angepasst. So zählt in der Trek-Linie beispielsweise mehr der Komfort, während es bei der Alpine-Linie auf einen besonderen Halt ankommt. Für die richtige Größe wird der komplette Schuh um den Leisten herum geschustert. Der Leisten dient dabei als Modell eines Fußes – entweder aus Holz oder Kunststoff – und ist das entscheidende Element für die richtige Passform.

Die perfekte Basis für die Hanwag Passform

Jede Fußform ist anders: Ob breite Füße, große Zehen oder besonders schmale Füße – Wanderschuhe müssen passen. Von der Ferse bis zur Zehenspitze. Dazu arbeitet jeder Hersteller mit eigenen Leisten pro Modell. In der Regel bedeutet das: Passt der Schuh nicht, müssen die Kunden auf ein anderes Modell zurück greifen. Bei einem Wanderschuh von Hanwag ist das anders. Für den perfekten Tragekomfort arbeitet Hanwag mit Standardleisten sowie sechs verschiedenen Spezialleisten, die auch als Damen-Versionen oder speziell für die männliche Anatomie zur Verfügung stehen.

  • Wide-Leisten: für sehr breite Füße
  • Narrow-Leisten: für schmale Füße
  • Bunion-Leisten: für Menschen mit Hallux Valgus
  • StraightFit-Leisten: mehr Platz für die Zehen
  • StraightFit Extra-Leisten: zusätzlich am Vorderfuß weiter geschnitten.
  • AlpineWide-Leisten: mehr Luft bei traditionell schmal geschnittenen Alpine-Modellen
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Der passende Schuh für jede Fußform

Der Schiefstand der Großzehe, medizinisch Hallux Valgus genannt, ist eine der am meisten auftretenden Fehlstellungen der Füße. Mit den Extra-Leisten von Hanwag bleibt an der entscheidenden Stelle viel Platz für das herausstehende Großzehengrundgelenk. Auch weitere Schmerzpunkte, die durch die Fehlstellung ausgelöst werden können, werden etwa durch eine höhere Zehenbox beseitigt.

»Ein Wanderschuh oder Bergstiefel mit einem Lederfutter passt sich erfahrungsgemäß der individuellen Fußform noch besser an als ein Schuh mit einem Textil-Innenfutter oder mit einer wasserdichten Membran.«

Alexander März, Verkaufsleiter bei Hanwag

Hanwag Wanderschuhe: Mit Größe zur richtigen Passform

Auch die Größe beim Schuh ist entscheidend für ein optimales Wandererlebnis. Als Richtwert nennt Alexander März: »In Wanderschuhen und Bergstiefeln solltest Du vor den Zehen etwa einen Fingerbreit Luft haben.« Vor allem beim Bergabgehen würde der große Zeh sonst im Bergschuh anstoßen, was zu blauen Zehennägeln und schmerzhaften Entzündungen führen kann. Umgekehrt soll natürlich auch die Ferse entsprechend Platz haben im Schuh.

Bei einem Wanderschuh, der nicht aus Leder besteht sondern aus textilen Materialien und Obermaterialien, also eher bei leichten Multifunktionsschuhen, ist es besonders wichtig, auf genügend Länge zu achten. Das kommt aber auch immer auf den Hersteller an. Hanwag-Schuhe haben die notwendige Größe für den richtigen Freiraum in der Größentabelle bereits eingerechnet.

6 Tipps von Hanwag: So findest du den richtigen Schuh

  1. Probiere den Bergschuh nachmittags oder abends an, denn die Füße schwellen über den Tag hinweg an. Das ist ähnlich wie bei einer Wanderung.
  2. Trage beim Anprobieren die Socken, die du sonst auch beim Wandern anhast.
  3. Nimm dir die Zeit und teste die Schuhe etwa eine halbe Stunde beim Gehen. Nur dann kannst du Druck- und Scheuerstellen identifizieren.
  4. Simuliere Szenarien wie Bergauf- und Bergabgehen, etwa an einer Treppe.
  5. Stelle dich zunächst in die nicht zugeschnüfteren Wanderschuhe und prüfe, ob du an der Ferse seitliches Spiel hast. Das sollte nicht sein. Wenn die Schuhe verschnürt sind, stelle dich mit den Vorderfüßen auf eine Treppenstufe und achte darauf, dass sich die Ferse nicht zu sehr bewegen kann.
  6. Achte auf genügend Platz für deine Zehen. Zu eng kann im hochalpinen Bereich sogar zu Erfrierungen führen. Zu viel Platz solltest du aber auch nicht haben.

Achtung: Bei Kletterstiefeln und Zustiegsschuhen ist das anders. Sie sollen eng anliegen und nicht zu groß sein, damit der Kontakt zum Fels möglichst gut ist. Der Komfort bergab ist dabei zweitrangig.