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Trekkingrucksack

Trekkingrucksäcke – die Schwerlasttransporter unter den Rucksäcken. Ein Trekkingrucksack ist ein großvolumiger Rucksack für lange Touren, bei denen man autark unterwegs ist: Der Trekkingrucksack muss Zelt, Schlafsack, Kocher, Verpflegung etc. nicht nur aufnehmen, sondern diese Last mit einem effektiven Tragesystem auch komfortabel tragbar machen. Mehr

Lange unterwegs, abseits der Zivilisation, oft ohne Wege oder Infrastruktur; dafür ist ein großvolumiger Trekkingrucksack gemacht. Er nimmt alles auf, was man braucht: Kocher, Verpflegung, Stirnlampe, Schlafsack, Isomatte, Zelt etc. Dabei kommen einige Kilos zusammen, die komfortabel und effektiv tragbar gemacht werden wollen. Trekkingrucksäcke sind durch ihre Bauart für diese Aufgabe prädestiniert.

Die Ausstattung

Ein Trekkingrucksack ist meist klassisch dreifach aufgeteilt: Ein (zu öffnender) Zwischenboden unterteilt das Hauptfach / den Packsack in ein oberes Haupt- und ein Bodenfach. Dazu kommt das Deckelfach mit einem oder mehreren Reißverschlussfächern. Reißverschluss-Frontöffnungen und seitliche Reißverschluss-Öffnungen erleichtern bei vielen Trekkingrucksäcken den Zugang zur Ausrüstung. Etliche Steck- und Reißverschlussfächer sowie Materialschlaufen außen und ein Fach für das Trinksystem komplettieren den Trekkingrucksack.

Das Tragesystem

Das Tragesystem eines Trekkingrucksacks hat einen versteiften Rücken, profilierte Streben (meist aus Aluminium) und aufwändig gepolsterte, feste Gurte, um die Last nicht nur auf die Schultern, sondern auf die Hüfte und den Rücken zu übertragen. So tragen nicht die Schultern sondern die Hüften den Großteil des Gewichts.

Auch die Lastenkontrolle ist wichtig: der Trekkingrucksack muss sich gut kontrollieren lassen, damit man auch in schwierigem Gelände sicher gehen kann. Dabei helfen Lastenkontrollriemen und Kompressionsriemen, die den Packsack an den Körper heranziehen bzw. nah an den Körper bringen und den Schwerpunkt verbessern.

Außerdem soll der Trekkingrucksack die Bewegungsfreiheit möglichst wenig einschränken, damit man nicht gegen den Rucksack arbeiten muss und wertvolle Energie verschwendet.

Nicht zuletzt ist eine gute Belüftung wichtig, denn je besser Feuchtigkeit verdunstet und der Rücken gekühlt wird, umso weniger Kraft kostet das Tragen.

Die Rückenlänge

Kein Rücken gleicht dem anderen. Jede Körperstatur ist anders ausgebildet. Es lohnt sich daher, beladene Rucksäcke mit unterschiedlichen Tragesystemen zu testen, um den richtigen Trekkingrucksack zu finden. Die Rückenlänge ist der Abstand zwischen 2 Punkten: Der obere Punkt ist die Oberkante der Schulterblätter bzw. der 7. Nackenwirbel – das ist der Wirbel, der hervorsteht, wenn man das Kinn auf die Brust nimmt.

Der untere Punkt ist die seitliche Oberkante der Beckenknochen. Die lässt sich mit den Daumen gut ertasten. Zur einfacheren Bestimmung Ihrer Rückenlänge haben wir alle Trekkingrucksäcke in 3 Kategorien zusammengefasst:

  • kurz 40 - 49 cm 
  • mittel 50 - 57 cm 
  • lang 58 - 69 cm

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