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Tourenrucksack

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Ob auf der Klettertour oder dem Pilgerpfad: Hier ist der Tourenrucksack gefragt. Durch ihre Ausstattung und ihr Volumen sind sie für Mehrtagestouren bis hin zu einer Wochentour ausgelegt. Außerdem sind Tourenrucksäcke oft auf bestimmte Aktivitäten ausgelegt: So gibt es z. B. Modelle für den hochalpinen Einsatz wie auch für gemäßigtes Wandern. Mehr

Tourenrucksäcke können sich je nach Einsatzzweck in ihrer Bauart und ihrer Ausstattung unterscheiden. So gibt es zum Beispiel sowohl Tourenrucksack-Modelle für den hochalpinen Einsatz wie Kletter- und Gletschertouren als auch für Langlauf- oder Skitouren. Für den Wanderer auf dem Jakobswegs gibt es ebenfalls Tourenrucksäcke mit besonderen Vorzügen. Zelt, Schlafsack, Isomatte und Kocher/Geschirr kommen meist nicht in den Tourenrucksack, denn für die Übernachtung sind oftmals (Berg-) Hütten oder Pensionen eingeplant.

Die Ausstattung

Ein Tourenrucksack ist meist schmal geschnitten und hat einen klassischen Packsack mit Deckel, der Karte, GPS, Sonnenbrille usw. aufnimmt. Je nach Tourenrucksack-Ausführung kann der Packsack unterteilt werden. Im unteren Teil gibt es dann ein Bodenfach mit eigenem Reißverschluss-Zugang.

Bei größeren, umfangreich ausgestatteten Tourenrucksäcken kann auch eine komfortable Reißverschluss-Frontöffnung vorhanden sein.

Je nach Einsatzzweck sind weitere, zusätzliche Details vorhanden. Alpine Tourenrucksäcke z. B. haben Eisgerätehalterungen, Seilfixierungen, eine Helmhalterung und ein Label mit alpinen Notsignalen.

Tourenrucksäcke für Skitouren haben oftmals Befestigungsmöglichkeiten für Skier und Snowboard, ein Fach für Lawinensonde und -schaufel. Außerdem gelangt man hier oftmals über einen Reißveschluss-Zugang am Rücken an die Ausrüstung – ohne die aufgeschnallten Skier abnehmen zu müssen.

Das Tragesystem

Das Tragesystem eines Tourenrucksacks hat oftmals profilierte Streben (meist aus Aluminium), um die Last nicht nur auf die Schultern, sondern auch auf die Hüfte und den Rücken zu übertragen. Flache Polsterungen am Rücken und flächige Hüftflossen sorgen für einen festen und körpernahen Sitz.

Auch die Lastenkontrolle ist wichtig: ein Tourenrucksack muss sich gerade im schwierigem Gelände wie etwa einem Klettersteig gut kontrollieren lassen. Dabei helfen Lastenkontrollriemen und Kompressionsriemen, die den Tourenrucksack-Packsack an den Körper heranziehen bzw. nah an den Körper bringen und den Schwerpunkt verbessern.

Außerdem soll ein Tourenrucksack die Bewegungsfreiheit möglichst wenig einschränken, damit man beweglich und flexibel bleibt, um anspruchsvolle Passagen zu meistern.

Nicht zuletzt ist eine gute Belüftung wichtig. Je besser Feuchtigkeit verdunstet und der Rücken gekühlt wird, umso weniger Kraft kostet das Tragen.

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