Mammut bei Globetrotter Ausrüstung

Firmenportrait:
Mammut ist ein Schweizer Unternehmen, das sich seit 1862 ganz dem Bergsport verpflichtet. Permanente Innovation treibt das Unternehmen an. Die ... ›› mehr

Firmenportrait:
Mammut ist ein Schweizer Unternehmen, das sich seit 1862 ganz dem Bergsport verpflichtet. Permanente Innovation treibt das Unternehmen an. Die Produkte zeichnen sich durch höchste Qualität, Funktionalität und Sicherheit aus. Hier wird Schweizer Technologie und Perfektion gelebt. Mammut-Produkte sind für Alpinisten und Kletterer geschaffen, die die Leidenschaft und Faszination für die Berge und Felswände auf der ganzen Welt und bei jedem Wetter teilen.

Hauptsitz:
Seon im Aargau, Schweiz

Produkte werden gefertigt in:
Rund die Hälfte aller Mammut-Artikel wird in Europa hergestellt. Der größte Anteil der Wertschöpfungskette liegt im Mammut-Mutterhaus in Seon und im Footweardesign- & Entwicklungszentrum in Frauenfeld. In Seon wird nebst der eigenen Seilproduktion, welche nach wie vor hundertprozentig in der Schweiz lokalisiert ist, eine große Design- und Entwicklungsabteilung, Innovations- und Technologie-Management sowie das Product-Management betrieben. Auch die gesamte Vertriebsorganisation Schweiz und Export als auch Logistik und Einkauf werden von der Schweiz aus abgewickelt. Mammut hat über die letzten Jahre über 100 Arbeitsplätze geschaffen und zählt heute mehr als 300 Mitarbeitende, die die Arbeiten in der Schweiz sicherstellen. Seit 2009 setzen sich eineinhalb neue Stellen ausschließlich mit Aspekten der Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung auseinander.

Die andere Hälfte der Artikel wird aus Fernost bezogen, hauptsächlich aus China und Vietnam. Vor Ort sind zwei durch Mammut festangestellte Mitarbeiter, welche den gesamten Produktions- und Entwicklungsprozess vollständig begleiten. In sogenannten Hochrisikoländern – wie Bangladesch, Myanmar (Burma), Nord-Korea oder Kolumbien – wird nicht produziert. Grund dieser Auslagerung ist einerseits der Preis, andererseits die Tatsache, dass die innovativen Verarbeitungstechnologien in Europa fast gänzlich fehlen und im Fernen Osten ein deutlich höheres Qualitätsniveau vorgefunden wird. Mammut möchten auch in Zukunft ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Produktion in Fernost und Europa haben.

Für die funktionellen und sehr technischen Produkte hat Mammut maximale Qualitätsansprüche an seine Geschäftspartner. Um diese erfüllen zu können, sind die Produzenten auf hochqualifiziertes Personal angewiesen, das schwer zu finden ist und deshalb möglichst langfristig gebunden werden möchte. Dies wiederum setzt unter anderem menschenwürdige Arbeitsbedingungen sowie langfristige und faire Geschäftsverhältnisse voraus.

Kontrolle der Produktionsbedingungen:
Alle Beschäftigten, die von der Mammut Sports Group AG verkaufte oder vertriebene Produkte herstellen, sollen unter menschenwürdigen Bedingungen arbeiten können. Deshalb fordert Mammut von seinen Lieferanten einen sogenannten "Code of Conduct", also einen Verhaltenskodex zu den Arbeitsbedingungen ein. Dieser umfasst insbesondere die Kernnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (International Labour Organisation ILO). Um diesen Mindeststandard auch wirksam umzusetzen und reale Verbesserungen vor Ort zu erreichen, braucht es ein funktionierendes Überwachungssystem (Monitoring). Mammuts Beschaffungsteams, seine Entwickler und auch das Management sind regelmäßig vor Ort und kontrollieren die Umsetzung der Standards. Die unabhängige Multi-Stakeholder Initiative Fair Wear Foundation (FWF), der das Unternehmen per 1. Oktober 2008 beigetreten ist, unterstützt Mammut im Monitoring und verifiziert deren wirksame Umsetzung sowie das Management-System. Als FWF-Mitglied ist Mammut verpflichtet, jährlich öffentlich über sein CSR-Engagement und erreichte Verbesserungen Meldung zu machen. Diese Berichte können auf der Mammut Webseite heruntergeladen werden. Die FWF veröffentlicht zudem zu jeder Mitgliedsfirma Verifizierungsberichte.

Herkunft der Daune:
Für Mammut-Produkte wird keinerlei Daune aus Lebendrupf verwendet. Dazu arbeitet Mammut mit namhaften Produzenten zusammen, die Mitglied des IDFB (International Down and Feather Bureau) sind und entsprechend regelmässig kontrolliert werden. Zusätzlich wird im Vertrag explizit gefordert, dass die Daune unter verantwortungsvollen und tierfreundlichen Bedingungen gewonnen wird. Dies ist der aktuelle „Best-Practice-Ansatz", ist leider aber auch keine absolute Garantie.

Umweltschutzmaßnahmen (Materialien, Prozesse, Tierschutz):
Mammut engagiert sich sehr breit im Bereich der ökologischen Unternehmensverantwortung, sowohl auf Betriebs- als auch auf Produktebene. Erste Priorität wird beim Kerngeschäft gesetzt, also bei Umweltschutzmaßnahmen auf Produktebene. Der Fokus liegt zurzeit auf dem Thema Prozesse und Chemie in der Zulieferkette, das Mammut zusammen mit der Firma bluesign technologies ag angehen. In einer ersten Phase werden die Seilproduktion sowie verschiedene Produktgruppen im Bereich Bekleidung unter die Lupe genommen.
Weitere Maßnahmen betreffen die Verwendung von biologisch und fair hergestellter Baumwolle, den Einsatz von recycelten Materialien, die den Performance- und Qualitätsansprüchen entsprechen (Mammut Sleeping Bag Ajunglilak Kompakt Recycled, Mammut Backpacks Nirvana Ride sowie Niva Ride), die Kompensation der CO2-Emissionen, die bei der Seilproduktion am Hauptsitz anfallen etc.
Mammut engagiert sich auch auf Branchenebene in der Sustainability Working Group des Branchenverbandes European Outdoor Group (EOG). Denn als einzelne Firma kann Mammut nur bedingt und sehr limitiert etwas bewirken. Für globale Probleme und um Verbesserungen entlang der Zulieferkette herbeiführen zu können, braucht es die Zusammenarbeit auf Branchenebene und mit den Lieferanten.

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