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        Ajungilak

        Ajungilak sind die Erfinder des modernen Schlafsacks. Die 150 Jahre alte Marke gehört zu Mammut und stellt Kunstfaser-Schlafsäcke mit handlichem Packmaß her. Die eigens entwickelten, hoch qualitativen Füllmaterialien sind eine silikonisierte Mischung aus elastischen Spiral- und Hohlfasern und werden mit einer innovativen Schindel- und Lagentechnik im Schlafsack verarbeitet. So können keine Kältebrücken entstehen und die Bauschkraft der Fasern wird lange erhalten. Für das Außenmaterial verwendet Ajungilak dichtes, wasser- und windabweisendes Kunstfasergewebe.

        Firmenporträt

        Bereits seit 2001 ist die Marke Ajungilak nicht mehr in norwegischem Besitz, sondern gehört zur Schweizer Firma Mammut. Selbst wenn Ajungilak als Label bestehen bleibt, geht doch ein Stück Expeditionsgeschichte zu Ende. Denn Ajungilak erfand in den 1860er Jahren als weltweit erster Hersteller den wattierten Schlafsack für Expeditionsgrößen wie Fridtjof Nansen. Das Unternehmen revolutionierte den Schlafsack-Markt mit der Einführung von wasserfesten Kunstfaserhüllen statt Baumwolle und Reißverschlüssen statt Knöpfen. Ajungilak-Fans zur Freude zeigen sich die Schweizer traditionsbewusst und lassen in den Grundzügen alles beim Alten und so weiß man nach wie vor, was man an einem Ajungilak Schlafsack hat!

        Hauptsitz

        Seon im Aargau, Schweiz

        Wo werden Ajungilak Produkte gefertigt?

        Ajungilak entwickelt alle ihre Füllmaterialien selbst. Ajungilak ist Teil der Mammut Wertschöpfungskette. Rund die Hälfte aller Mammut-Artikel wird in Europa hergestellt, der Rest in China und Vietnam. In sogenannten Hochrisikoländern – wie Bangladesch, Myanmar (Burma), Nord-Korea oder Kolumbien – wird nicht produziert. Der größte Anteil liegt im Mammut-Mutterhaus in Seon. In Seon wird eine große Design- und Entwicklungsabteilung, Innovations- und Technologie-Management sowie das Produkt-Management betrieben. Auch die gesamte Vertriebsorganisation Schweiz und Export als auch Logistik und Einkauf werden von der Schweiz aus abgewickelt.

        Wie kontrolliert Ajungilak die Produktionsbedingungen?

        Ajungilak ist Teil der Mammut-Familie. Das Unternehmen kontrolliert die Bedingungen vor Ort in Europa und außerhalb gewissenhaft. Die Artikel, die nicht aus Europa bezogen werden, kommen hauptsächlich aus China und Vietnam. Vor Ort sind zwei durch Mammut fest angestellte Mitarbeiter, welche den gesamten Produktions- und Entwicklungsprozess vollständig begleiten. Grund dieser Auslagerung ist einerseits der Preis, andererseits die Tatsache, dass die innovativen Verarbeitungstechnologien in Europa fast gänzlich fehlen und im Fernen Osten ein deutlich höheres Qualitätsniveau vorgefunden wird. Mammut möchte auch in Zukunft ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Produktion in Fernost und Europa haben. Für die funktionellen und sehr technischen Produkte hat Mammut maximale Qualitätsansprüche an seine Geschäftspartner. Um diese erfüllen zu können, sind die Produzenten auf hochqualifiziertes Personal angewiesen, das schwer zu finden ist und deshalb möglichst langfristig gebunden werden möchte. Dies wiederum setzt unter anderem menschenwürdige Arbeitsbedingungen sowie langfristige und faire Geschäftsverhältnisse voraus.

        Ajungilak und das Thema Nachhaltigkeit

        Das Unternehmen engagiert sich sehr breit im Bereich der ökologischen Unternehmensverantwortung, sowohl auf Betriebs- als auch auf Produktebene. Erste Priorität wird beim Kerngeschäft gesetzt, also bei Umweltschutzmaßnahmen auf Produktebene. Der Fokus liegt zurzeit auf dem Thema Prozesse und Chemie in der Zulieferkette, das Mammut zusammen mit der Firma Bluesign angehen. In einer ersten Phase werden die Seilproduktion sowie verschiedene Produktgruppen im Bereich Bekleidung unter die Lupe genommen.

        Weitere Maßnahmen betreffen die Verwendung von biologisch und fair hergestellter Baumwolle, den Einsatz von recycelten Materialien, die den Performance- und Qualitätsansprüchen entsprechen, die Kompensation der CO2-Emissionen, die bei der Seilproduktion am Hauptsitz anfallen etc. Das Unternehmen engagiert sich auch auf Branchenebene in der Sustainability Working Group des Branchenverbandes European Outdoor Group (EOG). Denn als einzelne Firma kann Mammut nur bedingt und sehr limitiert etwas bewirken. Für globale Probleme und um Verbesserungen entlang der Zulieferkette herbeiführen zu können, braucht es die Zusammenarbeit auf Branchenebene und mit den Lieferanten.

        Mammut hat über die letzten Jahre über 100 Arbeitsplätze geschaffen und zählt heute mehr als 300 Mitarbeitende, die die Arbeiten in der Schweiz sicherstellen. Seit 2009 setzen sich eineinhalb neue Stellen ausschließlich mit Aspekten der Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung auseinander.

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