Wetterschutz für Kinder

Pfützenspringen, mit Mama Drachensteigen und mit Papa in die Pilze. Für Kinder gibt es kein schlechtes Wetter, wenn die Ausrüstung sie trocken hält.

Kinder testen ihre Kleidung und Ausrüstung jeden Tag. Wird es kalt und regnerisch, gilt dies besonders. Bei diesen Belastungen wäre die Wahl bei Erwachsenen klar. Nur das Beste: atmungsaktive, wind- und wasserdichte Highend-Ausrüstung, die dazu noch lange hält. Doch Kinder wachsen nunmal und wachsen aus dieser Ausrüstung heraus. Was hier zählt, ist universell einsetzbare Kleidung. Die Regenhose etwa, die als Wetterschutz für Kinder auf Tour in den Bergen funktioniert, ist auch ganz hervorragend geeignet, um in der Kita im Matsch zu spielen. So wird die Ausrüstung zwar nicht länger aber dafür ausgiebiger genutzt.

Geht’s im Familienurlaub nach Norwegen, hat Wetterschutz höchste Priorität.

Zwiebelprinzip bei Kindern

Auch bei Kindern hat sich das Zwiebelprinzip bewährt, so lässt sich schnell eine Lage an- oder ausziehen. Ein zusätzliches Fleece erhöht die Isolationskraft einer vorhandenen Regenjacke und macht sie zu einer brauchbaren Übergangsjacke. Das gilt auch bei einer Matschhose, die sich mit Fleecehose zu einer herbstlichen Alternative zum Schneeanzug mausert. Wichtig ist immer Ersatz, denn so schnell wie die kleinen bäuchlings in der nächsten Pfütze liegen, kann man gar nicht gucken.

Temperaturempfinden bei Kindern

Kinder schwitzen viel weniger als wir und merken oft nicht, wenn sie auskühlen. Die Eltern müssen also im Blick haben, wie sich ihre Kinder »anfühlen«, entscheiden, was getragen werden muss und was man gegebenenfalls ablegen kann. Ein Wasserspielplatz hat zwar auch im Herbst sein Reiz, aber führt vielleicht auch zur Erkältung am Folgetag. Gerade wenn der Nachwuchs noch in der Trage transportiert wird, darf man sich nicht von der eigenen Wahrnehmung leiten lassen: Während man selbst sportlich aktiv ist und schwitzt, ist das Kind passiv dem Wind ausgesetzt und wird auch noch durchfeuchtet. Ein kurzer Griff an die Hand oder in den Nacken verrät, ob alles im grünen Bereich ist.

»Die Matschhose – beste Erfindung für Kinder und Eltern, die dem Schmuddelwetter beim Pfützenspringen trotzen wollen.«

Outdoorschuhe für Kinder

Sobald die Kinder längere Touren selber laufen, sind gut passende Wanderschuhe Pflicht. Aber auch hier gilt das Prinzip der Vielseitigkeit: Einen hoch spezialisierten Alpinstiefel brauch man für Kinder nicht unbedingt kaufen – ein stabiler Schuh mit griffiger Sohle leistet aber auch beim Wetterschutz für Kinder im Alltag treue Dienste und kann in der Regel an jüngere Geschwis­ter weitergegeben werden oder auf einem Kleidermarkt verkauft werden.

Es ist zwar schön, wenn man mit einem wasserdichten Schuh dafür sorgt, dass die Kinder auch mal durch eine feuchte Wiese laufen können, trotzdem muss es nicht immer die teuerste Gore-Tex-Variante sein. Denn wenn das Wasser von oben in den Schuh läuft, weil die Kleinen bis zu den Knien im Bach stehen, nützt auch die beste Membran nichts. Gummistiefel sind seit Jahren bewährt und auf kurzen Touren und im Sandkasten sehr gute Alternativen.

Der Vøringsfossen ist einer von Norwegens bekanntesten Wasserfällen. An seinen Fuß wagen sich aber nur die wenigstens. Der Abstieg ist matschig und ein kleines Abenteuer – eine grandiose Kindertour mit überschaubarer Länge bei der man aber auf Wetterschutz für Kinder auch wegen der Gischt des Falls achten sollte.
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