British Columbia: die Highlights

Übernaturlich

British Columbia erinnert uns daran, dass wir ein Teil der Natur sind. In »BC» laden dich Flora und Fauna dazu ein, nicht nur neue Orte, sondern auch neue Seiten an dir selbst zu entdecken. Erlebe die ungebändigte Kraft der riesigen Berge, üppigen Regenwälder und zerklüfteten Küsten. Verbinde dich wieder tiefer mit der Natur und schaffe Raum für neue Perspektiven: Nordamerika-Spezialist CRD Touristik zeigt dir die schönsten Ecken.

Mehr denn je sollen unsere Reisen heute eine Bedeutung haben, suchen wir nach Tiefe: Angehäufte Selfies für Social Media sind dem Wunsch gewichen, bewusster zu reisen, sich stärker mit Menschen, Orten und Kulturen zu verbinden.

Von der Idee geleitet, die hochaufragenden Berge, bewaldeten Küsten, unzähligen Wasserwege und Lebensräume von Wildtieren zu schützen und damit dem Beispiel der jahrtausendealten Traditionen der Ureinwohner zu folgen, hat sich BC als Reiseziel mit Umwelt- und gesellschaftlicher Verantwortung etabliert.

Britisch-Kolumbien ist die westlichste Provinz Kanadas und grenzt im Norden an den Alaska Panhandle und die Yukon- und Northwest Territories und im Süden an die US-Bundesstaaten Washington, Idaho und Montana. Im Osten liegt Alberta, im Westen der Pazifische Ozean.

Zehn Gebirgszüge erstrecken sich von den Kanadischen Rockies im Osten bis zu den Coast Mountains und den Vancouver Island Ranges im Westen, und uralte gemäßigte Regenwälder säumen die Küste. Dazwischen liegen hügeliges Grasland, üppige Täler, Zehntausende von Seen, von Gletschern gespeiste Flüsse und sogar halbtrockene Wüsten. 75 % der Provinz sind von Bergen bedeckt. Etwa 14 % der Landesfläche von British Columbia stehen unter Naturschutz und all diese wilde Natur beherbergt eine reiche Tierwelt – sowohl an Land als auch im Meer. Die zerklüftete Küste von BC erstreckt sich über 25.725 Kilometer, darunter tiefe, gebirgige Fjorde und Zehntausende von Meeresinseln, von denen die überwältigende Mehrheit unbewohnt ist.

Einige Ärzte verschreiben ihren Patienten, die bestimmte psychische oder physische Leiden haben, sogar ein Jahresticket für die Nationalparks Kanadas. Aber auch ohne Rezept kann man natürlich alle Vorteile der Natur British Columbias genießen: Oft reicht es aus, sich einfach nur für einen Trip in seine Herzens-Landschaft zu entschließen, oder für eine Tour, die dem eigenen Anspruch gerecht wird.

Goldener Herbst meets Kulinarik meets Big City Life

Vor der Tür den Pazifik, im Hinterhof die Coast Mountains und dazwischen tiefe Straßenschluchten und romantische Vorstadtsiedlungen – nicht umsonst wird die 670.000-Einwohnerstadt Vancouver immer wieder zu den fünf lebenswertesten Metropolen der Welt gewählt. Ein Besuch bietet sich daher rund ums Jahr an, doch will man dem Vergnügen die Krone aufsetzen, wählt man den Herbst, wenn die Bäume von »grün« auf »gelb-rot-gold« umschalten.

Habt ihr euch jemals gefragt, warum sich die Blätter im Herbst verfärben? Es ist ein faszinierender Prozess, der von den Mechanismen der Natur gesteuert wird. In den wärmeren Monaten sind die Blätter aufgrund des für die Photosynthese verantwortlichen Pigments Chlorophyll sattgrün. Wenn der Herbst naht und das Tageslicht abnimmt, erhalten die Bäume Signale, sich auf den Winter vorzubereiten. Als Reaktion darauf verlangsamt sich die Chlorophyllproduktion und kommt schließlich zum Erliegen. In dem Maße, wie die grünen Pigmente abgebaut werden und verschwinden, werden andere Pigmente in den Blättern, wie z. B. Carotinoide (verantwortlich für gelbe und orangefarbene Pigmente) und Anthocyane (verantwortlich für rote und violette Farbtöne), besser sichtbar. Diese einzigartige Kombination dieser Pigmente sorgt für die spektakuläre Farbpalette, die wir mit der Herbstsaison verbinden.

Wann ist der Laubwechsel in Vancouver zu erwarten?

Der Zeitpunkt hängt von verschiedenen Faktoren ab. Im Allgemeinen beginnt die Laubverfärbung in den nördlichen Regionen und in höheren Lagen im Spätsommer oder Frühherbst, meist im September oder Oktober. Im Stadtgebiet Vancouvers beginnt die Laubfärbung in der Regel ab Mitte September. Höher gelegene Gebiete wie Burnaby Mountain gehören in der Regel zu den ersten Gebieten, in denen die Farbenpracht zu sehen ist.

Um diese Jahreszeit auf die bestmögliche Weise zu erleben, solltest du diese Orte in Vancouver unbedingt besuchen …

Botanische Gärten Van Dusen

Ein Besuch während der Herbstsaison ist ein absolutes Muss. Neben dem klassischen Herbstlaub bietet diese bezaubernde Oase die einmalige Gelegenheit, zu beobachten, wie die wechselnden Jahreszeiten die verschiedenen Baum- und Pflanzenarten in den Themengärten beeinflussen. 

Bei einem Spaziergang durch dieses botanische Wunderland wirst du mit einer Vielzahl von Farben und Texturen verwöhnt, die den komplizierten Tanz der Verwandlung der Natur zeigen. Jeder Themengarten erzählt seine eigene jahreszeitliche Geschichte und macht Van-Dusen-Botanical-Gardens zu einem Pflichtziel für alle, die in die Schönheit der sich ständig verändernden Herbstlandschaft eintauchen möchten.

Stanley Park

Die natürliche Schönheit des Stanley Parks ist das ganze Jahr über bezaubernd, doch im Herbst erwacht er erst richtig zum Leben. Es gibt zwar zahlreiche Orte, von denen aus man einen herrlichen Blick auf das sich verändernde Laub hat, aber der Bereich entlang der Uferpromenade in der Nähe des Ruderclubs ist ein unbestreitbarer Hotspot, um diese herbstliche Verwandlung zu beobachten.

Queen Elizabeth Park

Der Queen Elizabeth Park bietet eine doppelte Freude an der Herbstfärbung. Macht einen Spaziergang entlang der Wege, um die sich verändernden Farben der Blätter zu genießen, und steigt dann zum Aussichtspunkt neben dem »Seasons in the Park« hinauf. Von diesem Aussichtspunkt aus habt ihr einen perfekten Panoramablick auf die Stadt, die in ihrer scharlachroten, goldenen und bernsteinfarbenen Herbstpracht erstrahlt.

Granville Island

Auf Granville Island sind die Ahornbäume zu dieser Jahreszeit in leuchtenden Rot-, Orange- und Gelbtönen geschmückt. Schlendere durch die bezaubernden engen Gassen und erkunde die Südspitze der Insel, wo der Ron-Basford-Park mit einer Fülle dieser prächtigen Ahornbäume auf dich wartet.

Grouse Mountain

Das Wintersport- und Ausflugsziel sticht 1231 Meter aus den North Shore Mountains hervor. Den Gipfel erreicht man mittels PKW oder Pendelbahn. Oder man besteigt den Berg über den Grouse Grind: einen 2,9 Kilometer langen Wanderweg mit Zeitmessung. Die Fitesten schaffen die über 800 Höhenmeter in unter 30 Minuten.

Über den Wolken

Es empfiehlt sich, einen stilechten Rundflug im Wasserflugzeug anzutreten, um die einmalige Lage Vancouvers und das Ausmaß der Laubverfärbung aus der Vogelperspektive zu erleben. Im Hafen gibt es dafür einen Extra-Terminal für Wasserflugzeuge und ein kurzer Rundflug mit Harbour Air kostet rund 160 CAN$.

Bon appetit

Habt ihr euch sattgesehen, kommt des Vergnügens zweiter Teil: sattessen. Und zwar auf höchstem Niveau. Wer in seinem Urlaub einige der köstlichsten Gerichte genießen möchte, ist in Vancouver genau an der richtigen Adresse.

Von scharf und würzig bis hin zu herzhaft und süß – das Essen in Vancouver bietet für jeden Geschmack und jede Vorliebe etwas und macht Lust auf mehr und mehr. Man kann nie bei einem Bissen aufhören, nachdem man sich durch die Gerichte geschlemmt hat, die in den Restaurants dieser kulturell vielfältigen Stadt serviert werden. Vancouver wird oft als Paradies für Feinschmecker bezeichnet und bietet eine köstliche Küche von vietnamesisch bis zeitgenössisch, zubereitet von einigen der besten Köche des Landes.

Einen guten Überblick in Sachen Kulinarik bietet der Michelin Guide, der aktuell 78 ausgezeichnetet Restaurants in Vancouver listet. Sehr lohnend ist auch eine sogenannte Foodie-Tour, bei der einen Locals an die Hand nehmen und einen neben der Küche auch in die kulinarischen Sitten und Gebräuche einführen.

Whistler, baby!

An der Bergstadt Whistler führt kein Weg vorbei. Die abwechslungsreiche Naturschönheit der Coast Mountains, die herzliche Atmosphäre der Locals und eine unvergleichliche Auswahl an ausgesuchten Events sorgen dafür, dass Besucher magisch angezogen werden und stets wiederkommen.

Der legendäre Ferienort liegt nur zwei Autostunden von Vancouver entfernt in den Coast Mountains von British Columbia. Mit seinem Angebot für anspruchsvolle Reisende und routinierte Sportler gehört Whistler zur festen Größe auf jeder Bucket List.

Der Tourismus in Whistler gliedert sich grob in zwei Saisons: Sommer und Winter. Begonnen hat alles Anfang der 60er Jahre, als sich ein paar Skiverrückte die Olympischen Winterspiele an die kanadische Westküste wünschten. Problem: es gab gar kein Skigebiet. Also ging man kurzerhand von Vancouver aus auf Erkundungstour und fand in Alta Lake mit dem London Mountain das ideale Gelände. Schnell war ein erster Lift errichtet und Ort wie Berg in Whistler bzw. Whistler Mountain unbenannt. Die Winterspiele 1976 hat man dann zwar nicht bekommen, doch im Laufe der Jarzehnte mauserte sich Whistler zum Premiumskigebiet Nr. 1 in Nordamerika. Heute warten 27 Lifte an zwei Bergen auf die 12 Meter Schnee pro Jahr Schnee – und Wintersportler aus aller Welt. Und selbst mit der Olympiade hat es 2010 noch geklappt. 

Natürlich ist Whistler im Winter nicht nur Skifahren. Auch per Schneeschuh kann man tief ins Wintwerwonderland eintauchen. Und das ganz ohne Vorkenntnisse, denn jeder, der Laufen kann, kann auch »Snowshoeing«. Im Lost Lake Park und im Callaghan Valley warten eigens ausgeschilderte Schneeschuhtrails, aber auch sonst ist natürlich fast jeder Wanderweg rund um Whistler auch ein Schneeschuhweg. Dort findet man auch ein 90 Kilometer langes Loipennetz für Langläufer, egal ob klassisch oder Skating. 

Ähnlich spektatulär gestaltet sich der Sommer in Whistler. Dann nämlich verwandeln sich die Skipisten in Biketrails und der Whistler Mountain wird zum Eldorado für Mountainbiker aller Könnensstufen. Strecken wie die »A-Line« oder »Dirt Merchant« stehen den Double-Diamond-Skipisten (sozusagen die doppelte schwarze Piste) in Sachen Schwierigkeit nicht nach und sind nur absoluten Könnern empfohlen. Darüber hinaus gibt es aber auch viele »blaue« Biketrails, die jeder, der schonmal auf einem MTB gesessen hat,  zusammen mit einen Guide erkunden kann. Und ob man sich dabei gegen Gebühr per Lift nach oben gondeln lässt oder selbst mit Kette links in den Uphill-Modus geht, bleibt jedem selbst überlassen.

Die Lift-Infrastruktur ist natürlich auch ein Pluspunkt beim Wandern. Binnen weniger Minuten bringen einen die Gondeln auf Whistler Mountain und Blackcomb in den Hiking-Himmel. Hier oben im Hochalpinen erstrecken sich kilometerweite Wanderungen durch eine Landschaft, bei der man vor Staunen den Mund kaum zubekommt.

Kamloops: Auf der Sonnenseite

Kamloops liegt am Zusammenfluss von South- und North- Thompson-River. Hier bringt das wüstenartige Inland weitläufige Graslandschaften mit Steppen-Beifuß, Goldkiefer-Wäldern, Sandstein-Schluchten und Hoodoos – von Wind und Wasser geformte Erdpfeiler – hervor.

3000 Stunden Sonne bekommt die älteste und zugleich zweitgrößte Stadt im Inland von British Columbia ab. Da trifft es sich gut, dass nur einen Steinwurf entfernt über 100 Seen Abkühlung versprechen. Diese sind zudem ideal zum Angeln und für Paddeltouren. Auch Mountainbiken und Golfen stehen in Kamloops täglich auf dem Aktiv-Programm. Im Winter kannst du im nahen  Sun Peaks und am Harper Mountain Schneeschuhwandern, Langlaufen oder Ski- und Snowboard fahren.

Die preisgekrönte Weinregion beherbergt außerdem mehrere Craftbier-Brauereien und die größte Hopfenfarm in Kanada. Zu den kulturellen Höhepunkten zählen der jährliche Kamloopa Powwow, welcher das Vermächtnis und die Kultur der in der Provinz beheimateten Secwepemc-Nation zelebriert. Die Veranstaltung gehört zu den größten Festen in British Columbia, die den Bräuchen und Traditionen der indigenen Völker gewidmet ist.

Das vielleicht größte Pfund für Outdoorer, die sich dem Mountainbiken verschrieben haben, ist das Kamloops Performance Cycling Center. Hinter diesem etwas sperrigen Namen verbirgt sich ein gemeinnütziger, ehrenamtlich geführter Dienstleister, der mit der Stadt Kamloops, der Provinz British Columbia, privaten Landbesitzern, Interessenvertretern und der Gemeinde zusammenarbeitet, um Mountainbikern in Kamloops und Umgebung den Zugang zu den Wegen zu ermöglichen. Sie bauen und unterhalten Singletrails in vier verschiedenen Regionen rund um Kamloops – was die Stadt zu einem echten Geheimtipp für alle Biker macht, die lieber Sand und Geröll unter den Reifen haben statt Asphalt und Beton.

Alpiner Triathlon in Sun Peaks

Wandern, Mountainbike oder Trailrunning? Der Wintersportort Sun Peaks bietet alles und noch viel mehr: stressfreie Atmosphäre, autofreie Zonen, gute Erreichbarkeit und atemberaubende Natur.

Lift & Hike:

Natürlich könnt ihr eure Wanderung auch im Sun Peaks Village beginnen und euch durch den Wald empor arbeiten, aber warum spart ihr eure Energie nicht für die atemberaubenden Panoramen, die leuchtenden Wildblumen und das ausgedehnte Wegenetz, das in den höheren Lagen lockt? Also besser im Sunburst-Sessellift Platz nehmen, der euch bequem und schnell mitten rein ins Wanderparadies bringt.

Selbst wenn gar ihr nicht aus dem Sessellift aussteigen würdet, lohnt die Fahrt. Der Sessellift bietet nämlich auch hervorragende Möglichkeiten zur Wildtierbeobachtung. Ein sicherer Abstand zwischen Tier und Gast ist stets gewährleistet und durch das nahezu lautlose »Anpirschen« stehen die Chancen gut, auch eher schreckhafte Wildtiere zu sehen.

Und natürlich ist so eine Liftfahrt auch für den Nachwuchs ideal um die »Wann-sind-wir-endlich-da?-Phase« im Schnelldurchlauf hinter sich bringen. Oben angekommen, könnt ihr zwischen drei verschiedenen Kinderwanderungen von mild bis wild wählen.

Und wer lieber in der Sonne entspannt, statt Schusters Rappen zu strapazieren, findet auf dem Berg die »Sunburst Lodge«, wo man auf einer sonnenüberfluteten Terrasse bei einem erfrischenden Getränk und köstlichen Häppchen aus dem Restaurant entspannen kann.

Auf zwei Reifen ins Vergnügen:

Sun Peaks verfügt seit 1999 über ein weitläufiges Mountainbike-Trailnetz, dass ihr mit Liftunterstützung im Nullkommanix erreicht. Mittlerweile sind alle drei Skiberge für den Mountainbike-Sport erschlossen und bieten Trails aller Schwierigkeitsgrade. Und egal ob ihr euch an den Sprüngen auf den sportlicheren Strecken versucht oder auf einsamen Singletrails bergauf pedaliert, der »Stoke« ist überall mit dabei … vorallem wenn man bedenkt dass die Sessellifte sich in den Sommermonaten erst ab 10 Uhr drehen und so noch genug Zeit für ein stärkendes Frühstück in den fabelhaften Cafes bleibt.

Run to the hills:

Wo man gut wandern kann, da kann man natürlich auch gut Berglauf betreiben. Und so machten kürzlich die Mitglieder des Fuji Run Clubs aus Kamloops die Probe aufs Exempel und haben Sun Peaks unter die Sohlen genommen. Hier kommen ihre zehn Tipps für eine perfekten Berglauf-Tag … 

1. Start an der Village Day Lodge:

Der perfekte Ort, um sich mit deiner Gruppe zu treffen und zu entspannen, bevor ihr auf die Strecke geht. Hier finden Sie kostenlose Parkplätze direkt an der Talstation der Sommer-Sessellifte, ein Café und öffentliche Toiletten, die früh geöffnet sind.

2. Nutzt den Talweg:

Der Mehrzweck-Talweg verbindet alle Wegenetze von Sun Peaks und schlängelt sich entlang von Bächen und durch Wälder, um einen fußgängerfreundlichen Weg abseits des Verkehrs zu schaffen. Über den Talweg hinter der Kookaburra Lodge gelangt ihr in aller Ruhe zum Mt. Morrisey-Sessellift und zum Ausgangspunkt für den Aufstieg auf den Mehrzweckweg Cedar Twist.

3. Tief durchatmen im Zedernwald von Morrisey

Der untere Teil des Mt. Morrisey beherbergt kühlere Temperaturen und einige der größten Zedernbäume von Sun Peaks, da er nach Norden ausgerichtet ist. Genießt den üppigen Wald und nehmt euch Zeit auf dem Mehrzweckweg Cedar Twist, bevor ihr den Aufstieg zum Gipfel fortsetzt.

4. Den Gipfel genießen

Gibt es einen besseren Ort für eine Snackpause als den Gipfel eines Berges? Genießt vom Gipfel des Mt. Morrisey einen weiten Blick ins weite Rund – und mit etwas Glück sogar auf wilde Tiere.

5. Mit dem Lift in die Mitte des Berges

Der Sunburst Express Sessellift bringt euch fast 600 Höhenmeter auf den Mt. Tod, wo ihr die nächste Etappe eurer Trailrunning-Reise in Richtung der alpinen Wiesen beginnen könnt, auf denen die schönsten und buntesten Wildblumen blühen.

6. Gipfelstürmer

Top of the World-Weg direkt zum Gipfel oder die zahmere Route, die zur Juniper Ridge an der Bergstation des Burfield-Sessellifts führt. Hier werden Sie mit einem 360-Grad-Blick auf die Umgebung belohnt und können in der richtigen Jahreszeit einige der schönsten Wildblumen Kandas bewundern.

7. Abstieg über den Gil’s Trail

Über den bewaldeten Gil’s Trail geht es zurück zur Bergstation des Sunburst Sessellifts – mitten durch das Winter-Backcountry-Skigebiet von Sun Peaks.

8. Auftanken im Dorf

Nach der knieschonenden Abfahrt mit dem Sessellift zurück ins Sun Peaks Village ist es an der Zeit, aufzutanken und sich etwas zu essen zu gönnen.

Vier Routen für ein Halleluja

»Rainforst to Rockies« nennen sich vier ausgewählte Routen für einen Roadtrip vom Pazifik bis zu den Gletschern der Rocky Mountains.

Genieße das Gefühl des Staunens, wenn sich die Landschaften hinter jeder Kurve vor deinen Augen verändern. Starte in Vancouver an der Küste des Pazifischen Ozeans und reise durch Regenwälder und Wüstenlandschaften, entlang gewundener Flüsse und Seen bis hin zu schneebedeckten Bergen mit ihren dahinterliegenden Gletschern. Ob mit Schlenker und Fährüberfahrt über Victoria auf Vancouver Island oder gleich Richtung Osten auf dem Trans Kanada Highway bleibt euch und eurem Zeitfenster überlassen. Hier stellen wir zwei der vier Routen genauer vor

Richtung Norden zum Mount Robson

Wenn Abenteuer in der Natur deine Seele nähren, dann ist diese Reise, die voller Entdeckungen, immersiver Erlebnisse und vieler Überraschungen steckt, genau das Richtige für dich. Beginne in Vancouver, wo der Aufenthalt in der Natur Teil des Alltags ist. Fahre auf dem Sea-to-Sky-Highway und darüber hinaus Richtung Nordosten und erlebe wechselnde Landschaften, die dich vom Meeresspiegel bis zu den Gipfeln und von Schluchten bis zu Kakteen führen, bevor es wieder bergauf geht zum Mount Robson, dem höchsten Gipfel der kanadischen Rocky Mountains.

Route: Vancouver – Squamish – Whistler – Cache Creek – Kamloops – Sun Peaks – Clearwater – Mount Robson
Dauer: 7-10 Tage
Länge: 775 km
Reise: Dieser Roadtrip ist Teil einer Mietwagenreise von CRD, weitere Infos findet ihr hier

Über den Trans-Canada-Highway

Begib dich auf einen faszinierenden Roadtrip vom Regenwald in die Rockies, der dich vom Pazifik bis in die kanadischen Rocky Mountains führt. Fahre auf dem Trans-Canada Highway 1 durch große Städte und Schluchtenorte, entlang an Seen und Wäldern und erlebe die Höhepunkte und höchsten Gipfel von British Columbia.

Route: Vancouver – Hope – Kamloops – Revelstoke – Yoho National Park
Dauer: 7-10 Tage
Länge: 778 km
Reise: Dieser Roadtrip ist Teil einer Mietwagenreise von CRD, weitere Infos findet ihr hier

British Columbia mit der Bahn

Zugreisen sind ein klassisches kanadisches Abenteuer, bei dem du eine langsamere Gangart genießen, Wildtiere beobachten und einzigartige Ziele erkunden kannst. Rocky Mountaineer, ein in BC ansässiges Luxuszugunternehmen, ermöglicht Einblicke in und auf Sehenswürdigkeiten, die man mit dem Auto nicht erreichen kann. Hier sind drei Gründe, warum dich eine Bahnreise durch BC wirklich bewegen wird.

Perspektivwechsel

Von den großen, imposanten Bergen der kanadischen Rocky Mountains bis hin zu von Menschenhand geschaffenen Wundern wie den »Spiraltunneln«, eröffnet eine  Zugfahrt den Gästen einen einzigartigen Blick auf die sich stetig verändernden Landschaften von British Columbia: Von grünem Ackerland östlich von Vancouver bis zu hin zu wüstenähnlichen Landschaften entlang des Thompson River zwischen Lytton und Kamloops, wo sich Hoodoo-Felsformationen in der Nähe von mineralhaltigen, mit Sträuchern bewachsenen Hügeln befinden. Wenn du von Kamloops aus auf der Strecke »Journey through the Clouds« nach Norden unterwegs bist, kommst du nördlich von Blue River an den kaskadenartigen Pyramid Falls vorbei. Halte Ausschau nach dem Mount Robson, dem mit 3954 Metern höchsten Gipfel der kanadischen Rockies. Auf der »Rainforest-to-Gold-Rush-Route« wirst du das Gefühl haben, über den Seton-See zu gleiten, während sich die Gleise südlich von Lillooet an den Bergwänden entlang schlängeln.

Die historische Strecke der »First Passage to the West« führt dich entlang des aufgewühlten Kicking Horse River. Im Frühjahr kannst du mit etwas Glück Kajakfahrer beobachten, die sich durch die Stromschnellen wagen, die durch das strömende Schmelzwasser der Gletscher entstehen. Oder werfe einen Blick tief in den Wald, wenn der Zug die über 90 Meter hohe Stoney Creek Bridge an den Osthängen des Mount Tupper passiert.

Liebhaber der Ingenieurskunst werden die Aussicht auf berühmte Bahnanlagen genießen, wie z. B. die historische Cisco-Kreuzung, an der die Bahnlinien der Canadian National (CN) und der Canadian Pacific (CP) die Seiten wechseln, und die Spiraltunnel der CP-Linie bei Big Hill, die 1909 eröffnet wurden und zu den steilsten Eisenbahnstrecken Nordamerikas gehören. Die Gleise verlaufen in Dreiviertelkreisen im Inneren von zwei Bergen, so dass die Züge die Steigung bzw. den Abstieg sicher bewältigen können.

Wildtiere beobachten

Vielfältige Landschaften bringen eine vielfältige Tierwelt mit sich, und die Zugpassagiere erleben eine Safari in ihrer bequemsten Form, wenn sie von ihren Sitzen aus nach Weißkopfseeadlern Ausschau halten, die sich kopfüber in die Tiefe auf ihre Beute stürzen oder nach Fischadlern, die auf alten Telefonmasten nisten. In der Nähe von Kamloops mit seinem trockeneren Klima gibt es Dickhornschafe zu sehen, und wenn man an Revelstoke vorbei in die Rockies fährt, halte Ausschau nach Elchen. Im Frühjahr und Herbst lassen sich auch Schwarzbären auf der Suche nach Beeren beobachten.

Geschichten erzählen

Nicht nur die einheimische Tierwelt macht Zugreisen zu einem besonderen Ort der Begegnung. Neue Geschichten zu hören und einzigartige Menschen zu treffen, sind zwei der reizvollsten Aspekte von Zugreisen. Sie bieten Zeit und Raum, um andere Gäste kennenzulernen und von den Gastgebern an Bord etwas über die Gemeinden zu erfahren, die rund um die Bahnlinien entstanden sind. Von Quesnel im Cariboo, einer historischen Goldgräberstadt an der Mündung der Flüsse Fraser und Quesnel, bis hin zur Stadt Kamloops, die in einem Halbtrockengebiet liegt, nimmt der Zug seine Fahrgäste mit auf eine Reise durch die Zeit. Auch die meistbesuchten Ziele in BC liegen an der Strecke: Der von Bergen umgebene Skiort Whistler und die multikulturelle Stadt Vancouver, eingebettet zwischen Bergen, Wäldern und Stränden.

Mit Mietwagen oder Reisemobil durch BC

Egal, ob du British Columbia mit dem Auto, dem Wohnmobil oder mit der Bahn entdecken möchtest, der Nordamerikaspezialist CRD Touristik hat unter www.crd.de das passende Angebot für dich

Weitere Infos zu CRD Touristik: Seit über 45 Jahren bietet CRD maßgeschneiderte Individualreisen nach Kanada und in die USA an. Als Spezialreiseveranstalter stehen bei uns Expertise und die persönliche Beratung im Vordergrund. Dabei profitieren Sie von einem festen, persönlichen Ansprechpartner, der Sie vor, während und nach der Reise betreut. Erstklassige Zielgebietskenntnisse und jahrelange Erfahrung garantieren einen reibungslosen Ablauf Ihrer Reise. Unsere Reiseexperten stehen mit viel Engagement und wertvollen Tipps zur Seite.


TEXT: Michael Neumann

FOTOS: Destination BC, Michael Neumann

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