Planer: Trekking in Nepal mit Kind

Gut geplant ist halb gewonnen! Deine große Reise beginnt nicht erst am Flughafen, sondern schon bei der Vorbereitung. Alles was du für ein Trekking mit Kind in Nepal wissen musst, erklären wir in diesem Artikel.

Inhalt:

Die Republik Nepal ist ein Binnenstaat in Südasien. Im Norden (im Himalaja) befindet sich die Grenze zu Tibet (China). Im Osten, Süden und Westen grenzt Indien an.

Globetrotter Infos: Nepal

Sprachen: Nepali.
Einwohner: 29,2 Millionen.
Größe: 147.516 km².
Bevölkerungsdichte: 197,9 Einwohner pro km² (Deutschland: 233 Einwohner pro km²).
Geld: Nepalesische Rupie.
Zeitverschiebung: MEZ +3,75 Stunden.
Reisezeit: Im Frühjahr: März bis Mitte Mai. Im Herbst: Oktober bis November.
Reisebudget: ab 150 Euro pro Woche pro Person, Flug ab Deutschland nach Kathmandu ab 1200 €.

2 Fakten zu Nepal

1) Nepal ist als DAS Himalaya-Land bekannt. 8 von 14 Achttausendern stehen in Nepal, inklusive des höchsten Berges, des Mt. Everest mit 8848 Metern.

2) In der Bevölkerung Nepals sind viele verschiedene religiöse Gruppierungen vertreten. Hindus (ca. 80 %), Buddhisten (ca. 9 %), Muslime (ca. 4 %), Christen (ca. 1,4 %) und weitere kleinere Religionsgruppen existieren und leben hier friedlich nebeneinander und miteinander.

Warum sollte man eine Trekkingtour mit Kind in Nepal machen?

Es ist einfach herrlich, sich in dieser fremden aber angenehmen Kultur zu Fuß fortzubewegen, von Lodge zu Lodge zu wandern, immer in dieser wunderschönen Natur ohne Massentourismus unterwegs zu sein. Die Seele kommt so gut mit und kann entspannen.

Aber natürlich kann man in Nepal auch andere Sachen machen als Trekking: Rafting, Canyoning, Mountainbiken oder auch nur entspannen. Nepal bietet Kindern beeindruckende Panoramen, freundliche Menschen, einzigartige Trekkings, eine vielseitige Tierwelt – und vieles mehr, was eine Nepal Reise so besonders macht!

Nepal Flagge

Was ist eine gute Route für ein Trekking mit Kind in Nepal?

Für Kinder ab 12 Jahre ist eine Tour von Jiri (1919 m) nach Namche Bazar (3440 m) sehr empfehlenswert (17 Tage Trekking inkl. 3 Ruhetagen + 2 Tage Reise von/nach Kathmandu). Die Tour führt entlang des Himalaya-Hauptkammes zur Hauptstadt der Region Solukumbu, Namche Bazar, von wo aus man den Mount Everest sehen kann. Diese Route war womöglich die meistbegangenste Route, bevor der Flugplatz in Lukla 1964 eröffnet wurde. Unzählige Expeditionen starteten ihren Trek von hier aus, um die hohen Gipfel vom Khumbu Himal (inkl. Mt. Everest) zu erklimmen.

Ihr werdet über drei kleine Pässe wandern, Deurali (2705 m), Lamjura La (3530 m) und Thaksindo La (3071 m), bevor ihr Namche Bazar erreicht. Währenddessen habt ihr immer einen atemberaubenden Blick auf die schneebedeckten Berge. Es gibt auch Gelegenheiten, alte Klöster zu besuchen. Zudem seht ihr wunderschön gestaltete Manimauern und bekommt Einblicke in die Kultur der Sherpa. Mit Kindern ist diese Route einer direkten Anreise über Lukla immer vorzuziehen, da so eine gute Akklimatisation erfolgen kann. Wenn man sofort nach Lukla (2.846 m) fliegt, kann sich der Körper nicht ausreichend an die Höhe gewöhnen und es kann zu gesundheitlichen Komplikationen kommen.

Wie alt sollte ein Kind für ein Trekking in Nepal sein?

Es gibt unterschiedlichste Routen in Nepal. Für Trekkings im Hochgebirge sollte das Kind mindestens 12 Jahre alt sein und sollte Freude am Wandern haben, trittsicher und schwindelfrei sein. Die Kondition sollte für drei aufeinander folgende Wandertage mit Gehzeiten von 5 bis 6 Stunden reichen.

Was für Distanzen und Höhenmeter kann man einem Kind zutrauen?

Welche Distanzen man pro Tag zurücklegt, hängt ganz stark von der Kondition und der Lauffreude des Kindes ab. 15 Kilometer und 1000 Höhenmeter sollten sicher die Ausnahme bleiben – normal sind Strecken mit etwa 12 Kilometern und 500 Höhenmetern am Tag.

Wie viele Tage sollte man für ein Trekking mit Kind einplanen?

Wenn man von drei Wochen Urlaub ausgeht, kann man 14 Tage Trekking machen und den Rest für Anreise, Abreise und Kultur verwenden. In den 14 Tagen Trekking sollten ca. drei Ruhetage enthalten sein. Grundsätzlich gibt es kurze Trekkings von fünf Tagen aber auch lange Trekkings von 20 Tagen, immer je nach Alter und Fitnesszustand des Kindes.

Auf jeden Fall sollte man das Trekking an die Kinder anpassen, d.h. mehr Tage einplanen als in den üblichen Berichten angegeben. Das Doppelte an Tagen ist ein guter Richtwert, denn auch die Ruhetage mit Kind sind meistens mehr als bei Erwachsenen.

Was muss man bei der Höhenanpassung mit einem Kind beachten?

Mit kleinen Kindern sollte man große Höhen meiden und die Marke von 4000 Meter nicht überschreiten. Kinder können Symptome der Höhenkrankheit nicht erkennen. Die generelle Empfehlung lautet, ab einer Höhe von 2000 Meter bis 2500 Meter nicht mehr als 500 Höhenmeter pro Tag (Schlafhöhe) aufzusteigen. Eine Extranacht für die Akklimatisation sollte jeweils nach 1000 aufgestiegenen Höhenmetern eingeplant werden. Es kann problemlos über den Tag höher aufgestiegen werden, wenn die Regel der Schlafhöhe eingehalten wird. Eine körperliche Überanstrengung sollte auf jeden Fall vermieden werden, eine mäßige körperliche Anstrengung wirkt sich positiv auf die Akklimatisation aus.

Rucksäcke illustration

Was kann ein Kind an Gepäck tragen?

Das Kind sollte am besten nichts tragen. Die Anstrengungen durch Höhe und Klima sind Belastung genug für das Kind.

Wie groß und schwer darf der Rucksack der Erwachsenen sein?

Wenn man die Tour ohne Träger bucht, sollte der Rucksack ungefähr 60 Liter groß und nicht schwerer als 18 Kilo sein.

Als Faustregel gilt aber: Man teilt das Körpergewicht entweder durch die Zahl 4 (wenn gut trainiert) oder die Zahl 5 (trainiert) und erhält somit das zumutbare Rucksackgewicht in Kilogramm. Das Rucksackgewicht besteht aber aus dem Inhalt des Rucksacks und dem Eigengewicht des Rucksacks.

Wie bucht man sich einen Träger?

Wenn Ihr von Deutschland aus mit einer Agentur gebucht habt, stellt sich das Problem nicht. Man kann sich aber auch Träger und Führer vor Ort über eine Agentur buchen. Diese findet man in Kathmandu im Ortsteil Thamel. Die Träger sind dann meist auch versichert, dafür nimmt die Agentur ca. die Hälfte ihres Lohnes für die Vermittlung ein.

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Wie kann man sich das Trekking erleichtern oder kindertauglicher gestalten?

Es werden auch geführte Touren von europäischen Agenturen angeboten wie zum Beispiel von AT Reisen oder Swiss Family Treks. In diesem Falle sind Transport, Unterkünfte, Eintritte und Träger schon mit dabei. Auch gibt es Angebote wo Kinder von Trägern oder Eseln getragen werden können.

Wie verpflegt man sich mit Kind in Nepal unterwegs am besten?

Es gibt auf den Trekkingrouten eine Menge Lodges, wo man preiswert Essen kann. Zum Beispiel Toast, Eierspeisen, Kartoffeln, Reis und Nudeln. Butter, Honig und Obst sind rar. Lecker sind Momos – das sind gefüllte Teigtaschen, gekocht oder frittiert. Nichts falsch machen kann man mit Dal Bhat. Das ist Reis mit Linsen und einem Gemüsecurry. Und hier gibt es immer einen Nachschlag, bis man auch wirklich satt ist.

Wo übernachtet man beim Trekking mit Kind in Nepal?

Man übernachtet am besten in Teehäusern oder Lodges. Ein Teehaus bedeutet in den Bergen von Nepal so viel wie Hotel, es bietet Unterkunft und Verpflegung. Viele Gastwirte weisen auf ihre Dienstleistungen auch hin, indem sie sich Hotel oder Lodge nennen. Aber Achtung: Der Standard von Unterkunft und Essen in diesen Gasthäusern variiert enorm. Wer ohne Träger oder Guide in abgelegenen Regionen unterwegs ist, sollte ein Zelt dabei haben. Damit muss man nicht ins nächste Dorf ziehen, wenn die Lodge keinen Platz mehr hat.

Stupa Bodnath
Kathmandu ist der Startpunkt für alle Nepal-Aktivitäten: Hier die Stupa von Bodnath.
Wegweiser Everest
Bevor die Anreise per Flugzeug nach Lukla üblich wurde, musste jede Expedition hier lang.
Blick auf Everest
Oberhalb von Namche Bazar mit den Gipfeln von Everest und Ama Dablam im Hintergrund.

Was für Gefahren gibt es bei einem Trekking mit Kind in Nepal?

Neben einer langsamen Höhenapassung ist Hygiene ist das A und O in Nepal. Denn eine Magen-Darm-Infektion kann den ganzen Urlaub verderben. Die niedlichen Rhesusaffen (Makaken) sollte man auf gar keinen Fall füttern, da sie sonst schon mal rabiat werden und Kindern Tüten oder Taschen entreißen können. In den Tiefebenen des Chitwan-Nationalparks sollte man auf Schlangen achten und die Wege nicht verlassen. Unter 2500 Meter Höhe gibt es in Nepal auch Blutegel. Die sind gerade in den Monsunmonaten (außerhalb der angegebenen Reisezeit) stark aktiv.

Wann ist die beste Reisezeit für ein Trekking mit Kind in Nepal?

Für ein Trekking in Nepal sind, je nach Region und Höhenlage, die Monate März bis Mitte Mai sowie Oktober und November zu empfehlen. In diesen Zeiträumen ist mit Regen und Schnee weniger zu rechnen und die meist angenehmen Temperaturen sorgen für ideale Voraussetzungen für ausgiebige Wanderungen. Vor allen Dingen der Herbst (Oktober bis November) bietet bei tiefblauem Himmel meist klare Sichten auf die umliegenden Berggipfel.

Was gehört auf die Packliste für Nepal?

Für Trekkingtouren mit Kind sollte man grundsätzlich alles von zu Hause mitnehmen. Ausleihen kann man so gut wie nichts. Wenn man etwas vergessen hat, kann man es aber in der Regel in Kathmandu kaufen.

Bekleidung

  • Trekkingrucksack, ca. 60 L.
  • Zip-Off-Trekkinghose
  • Shorts
  • Merino-Leggings
  • Longsteeve aus Merinowolle
  • 2-3 T-Shirts, möglichst aus Merinowolle
  • Daunenjacke
  • Fleecejacke
  • Wind-/Regenjacke
  • Buff
  • Unterwäsche
  • Wanderschuhe
  • Trailschuhe
  • Sandalen
  • Mütze
  • winddichte Handschuhe

Elektronik

  • Digitalkamera
  • Smartphone
  • GPS-Uhr
  • Powerbank
  • Stirnlampe

Sonstiges

  • Sonnenhut
  • Sonnenbrille
  • Schlafsack
  • Isomatte
  • Wasserflaschen
  • Klopapier
  • Wanderstöcke

Hygieneartikel

  • Zahnbürste & Zahnpasta
  • Deostick, Kamm
  • Shampoo
  • Microfaser-Handtuch
  • Reisewäscheleine
  • Reiseapotheke

Reiseapotheke

  • Pflaster, Blasenpflaster, Verbandszeug, Wundauflage, elastische Binde
  • Schere, Pinzette, Fieberthermometer
  • Wunddesinfektionsmittel,
  • Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor, Wund- und Heilsalbe bei Verletzungen
  • Je nach Destination: Insektenschutz

Empfohlene Arzneimittel

  • gegen Durchfall und Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen
  • gegen Schmerzen
  • gegen Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen
  • gegen Fieber
  • gegen Allergie und Juckreiz
  • Mit ärztlicher Verordnung: Breitbandantibiotikum
  • Augen-, Ohren- und Nasentropfen
  • Elektrolytpräparat
  • Medikamente, die du ständig einnehmen musst
  • Je nach Destination: Malaria-Medikamente

Packliste für ein Trekking in Nepal

    Wie bereite ich mein Kind auf eine Trekkingtour in Nepal vor?

    Die Kinder sollten eine grundsätzliche Fitness aufweisen und an Wanderungen gewöhnt sein. Zusätzlich kann man sich durch einen Wanderurlaub in den Alpen gezielt vorbereiten.

    Was für Impfungen benötigt mein Kind für Nepal?

    Die empfohlenen Impfungen sind für alle Reisenden gleich:

    • Tetanus
    • Diphtherie
    • Poliomyelitis
    • Hepatitis A
    • Tollwut

    Ein erhöhtes Infektionsrisiko ohne Impfmöglichkeit besteht u.a. für:

    • Darminfektionen
    • Leishmaniase

    Am besten geht man rechtzeitig vor der Reise zu einer Impfberatung in einer Globetrotter Filiale.

    Wie bekommt man ein Visum für Nepal?

    Das Visum kann man vorab bei der nepalesischen Botschaft in Berlin bzw. einem entsprechenden Konsulat in Deutschland beantragen. Oder man beantragt es direkt nach der Ankunft am Flughafen von Kathmandu am Schalter (»Visa on Arrival«). Wenn ihr euer Visum für Nepal am Flughafen holen möchtet, solltet ihr pro Person 30 bis 50 US-Dollar in bar bei euch haben und darauf achten, dass euer Reisepass bei Ausreise noch sechs Monate gültig ist. Nepal Visa sind nach der Ausgabe entweder drei oder sechs Monate gültig (Aufenthaltsdauer: 15 oder 30 Tage).

    Lodge Nepal
    Dank der Lodges kann man in den populären Trekking-Regionen in Nepal oft auf ein Zelt verzichten.
    Dusche Nepal
    Der Standard von Unterbringung und Verpflegung in den nepalesischen Lodges und Teehäusern kann variieren.
    Namche Bazar
    Namche Bazar: einst ein kleines Bergdorf, heute Dreh-und-Angelpunkt der Everest-Region.

    Wie bucht man ein Trekking-Permit in Nepal?

    In Kathmandu stellen die Immigration Offices die offiziellen Trekking-Permits (TIMS) aus. Die Genehmigung ist im Tourism Service Center (Tourismus-Büro des Fremdenverkehrsamtes) in Kathmandu sowie bei staatlich registrierten Trekkingunternehmen zu beantragen. Das entsprechende Formular ist jeweils vor Ort verfügbar. Nach Bezahlung der Gebühr wird die Karte offiziell ausgestellt.

    Geöffnet ist das Tourist Service Center in Kathmandu an 365 Tagen im Jahr von 10 bis 17 Uhr.

    Für die Ausstellung der TIMS-Karte musst du folgendes wissen:

    • Trekkingroute und ungefähres Start- und Enddatum
    • Die Orte, wo du die Trekkingroute startest und beendest (Entry & Exit points)
    • Notfallkontakte in Nepal und/oder Zuhause
    • Versicherungspolice inklusive Telefonnummer und Deckungsbereich

    Hinweis: Das Visum muss bis zum Enddatum des geplanten Trekkings gültig sein.

    Du brauchst außerdem:

    • mindestens 2 Kopien deines Reisepasses
    • 2 Passfotos
    • genügend Geld in nepalesischen Rupien
    Yak

    Wie verständige ich mich in Nepal?

    In Kathmandu kommt man gut mit Englisch weiter. Und auch im Rest des Landes werden immer ein paar Worte Englisch beherrscht. Für die Reise und ein bisschen Hilfe reicht es gut. Und wenn mal einer gar nichts versteht, ruft er seine Freunde und die rufen ihre Familie und schon hast du ein Dorf versammelt 😉

    Wie reise ich vor Ort in Nepal?

    In Nepal kann man viele Orte mit dem Bus erreichen. Das ist auch die preiswerteste Variante. Wer schneller zum Ausgangsort möchte, kann zu vielen Zielen fliegen. Wer individueller unterwegs sein möchte, kann sich vor Ort einen Jeep mit Fahrer mieten.

    Wie bezahlt man in Nepal am besten?

    In Nepal bezahlt man mit nepalesischen Rupien. Zum Zeitpunkt unserer Reise bekam man für 1 Euro 133 nepalesische Rupie. Am besten sollte man ausreichend US-Dollar und Rupien in bar bei sich haben, da man in den kleineren Orten die Kreditkarte nicht benutzen kann. Auch sollte man stets genug kleinere Beträge für Trinkgeld, kleinere Käufe oder kurze Busfahrten bereit haben. Geld bekommt man problemlos in den größeren Orten an Geldautomaten. Wir haben mit unseren Kreditkarten (Mastercard und Visa) ohne Schwierigkeiten abheben können. Dabei fällt an manchen Geldautomaten eine zusätzliche Automatengebühr (500 NPR) an.

    Was für Aktivitäten kann ich noch gut mit Kind in Nepal machen?

    1. Panorama-Flug zum Mount Everest
      Eine Stunde lang in der Luft: von der quirligen Stadt Kathmandu hinauf in die idyllische Ruhe der Bergwelt. Du fliegst über das Hochland, malerische Täler und siehst das Himalaya-Gebirge aus einer ganz neuen Perspektive.
    2. Safari
      Nepals Flora und Fauna ist so vielfältig, dass sich neben wilden Dschungel-Tieren wie Krokodilen, Elefanten und Affen, auch seltene Tiger im Chitwan oder Bardia National Park wohlfühlen. Auch sind seltene Schnee-Leoparden, Murmeltiere und Schwarz-Bären in den Hochregionen z.B. im Sagarmatha Nationalpark anzutreffen.
    3. River Rafting
      Rafting ist in Nepal eine große Sache. Es gibt hier mehrere Flüsse, auf denen das möglich ist. Am bekanntesten ist aber wohl der Trisuli River, der eine ganze Zeit lang direkt neben der Straße von Kathmandu nach Pokhara fließt.

    Was kostet eine Trekkingtour mit Kind in Nepal?

    Für eine Tour auf eigene Faust solltet ihr ab 150 Euro pro Woche/Person planen, Flug ab Deutschland nach Kathmandu ab 1200 Euro. Je nach Gegend kann das benötigte Budget variieren. Die stark frequentierten Regionen wie Everest und Annapurna sind kostenintensiver, weil das Essen und die Unterkünfte dort teurer sind.

    Für eine geführte Trekkingtour über 14 Tage mit einer Agentur inkl. Flug sollte man zwischen 2200 Euro und 2800 Euro einplanen.

    Der Autor und sein Bezug zu Nepal:

    Johannes Lau, Globetrotter Mitarbeiter in Dresden

    Berge faszinieren Johannes schon seit seiner Kindheit. Zum Anfang das Riesengebirge und die Hohe Tatra, dann die Alpen. Später ging es auf Expedition auf 6000er und 7000er im Himalaja und Karakorum sowie ins Pamir und die Anden. Auch bei 110 Kilometer langen Ultratrails sucht er die Herausforderung in den Bergen. Dabei unterstützt ihn meine Familie sehr. Der Familienurlaub wird da auch schon mal zur Wettkampfveranstaltung.

    Text: Johannes Lau
    Autor: