Schottische Geheimnisse: Auf Spurensuche zwischen Burgen und Highlands

Von mächtigen Burgen bis zu atemberaubenden Landschaften: Ein Roadtrip durch Schottlands reiche Historie und Gegenwart

Ein Beitrag von Conny und Sirko Trentsch

Mit seinen rund 30.000 Seen, einer über 10.000 Kilometer langen, abwechslungsreichen Küstenlinie sowie den etwa 800 dort verstreuten Inseln und der schier endlosen Weite der schottischen Highlands ist Schottland ein absolutes Sehnsuchtsziel für unvergessliche Roadtrips in dieser betörenden Kulisse. Daher nehmen wir euch in diesem Beitrag mit auf eine faszinierende Entdeckungsreise entlang der schottischen Küste und somit zugleich durch die reiche Geschichte der Heimat von Whisky, Kilts und William Wallace. 

In entgegengesetzter Richtung in den Kreisverkehr

Die gewaltige Bugklappe der Fähre öffnen sich, gespannt sitzen wir bereits in unserem Kastenwagen. Die allseits präsente Frage, wie wir uns wohl erstmals im Linksverkehr schlagen werden, beschäftigt uns noch immer, als wir bereits von der Fähre rollen. Entsprechend einiger Empfehlungen „hängen“ wir uns zunächst an einen der Sattelzüge mit einem hoffentlich erfahrenen Fahrer und folgen diesem bis auf Weiteres. Im Windschatten des Trailers entsteht tatsächlich ein beruhigendes Gefühl und mit jedem Kilometer bzw. jeder weiteren Meile auf britischem Boden weicht die erste Anspannung einer gewissen Routine. So überwiegt schon bald wieder die Neugier auf das, was uns auf unserem bevorstehenden Roadtrip durch Schottland erwartet: “Schottland, wir kommen!“

An der Grenze von England nach Schottland wird man meistens ganz stilecht von einem Dudelsackspieler empfangen.

Schon lange hegten wir den Wunsch, das Land im Norden des britischen Königreiches zu erkunden, nicht zuletzt beeinflusst durch einige populäre Filme, wie den Epos „Highlander“ und die faszinierende Serie „Outlander“, die größtenteils in Schottland spielt. Zudem finden sich seit Langem Songs der legendären schottischen Band „Runrig“ in unseren Playlists und es wird höchste Zeit, die Heimat der Ausnahmemusiker einmal persönlich kennenzulernen. Nun ist es endlich soweit: In den kommenden fünf Wochen werden wir gegen den Uhrzeigersinn der Küstenlinie Schottlands folgen und einige der vorgelagerten Hebriden-Inseln erkunden.

Von der Fähre in Hull fahren wir daher zunächst auf der A1 in nordöstlicher Richtung und passieren nach etwa drei Stunden auf dieser Route Newcastle. Mittlerweile haben wir uns schon recht gut an die Geschwindigkeitsangaben in Meilen pro Stunde sowie den Linksverkehr gewöhnt. Lediglich das Einbiegen in den Kreisverkehr in die entgegengesetzte Richtung kostet noch Überwindung und erscheint uns auch in den kommenden Tagen irgendwie „falsch“…

Highland-Rinder sind zumeist das einzige Verkehrshindernis in Schottland.

Welcome to Scotland

Nördlich von Newcastle machen wir eine erste Pause in Whitley Bay, einem kleinen Badeort an der englischen Ostküste. Ganz im Stil und irgendwie passend gönnen wir uns hier eine erste Portion Fish and Chips. Am Strand genießen wir dabei den weiten Blick über das Meer und die herrlich frische Seeluft.

Von nun an setzen wir unsere Reise hauptsächlich auf weniger befahrenen Straßen fort und überqueren schon bald die Grenze nach Schottland. „Fàilte gu Alba“ prangt in großen Lettern auf dem Grenzschild – ein herzliches und stilechtes Willkommen auf Gälisch. Hier kommen wir ohne ein ziemlich kitschiges aber eben auch fast obligatorisches Selfie wohl nicht vorbei…

Die Entscheidung, Schottland gegen den Uhrzeigersinn zu umrunden, ermöglicht es uns, erst gegen Ende der Hauptsaison die touristisch beliebtere Westküste mit den faszinierenden Inseln Skye und Mull zu erreichen. Unsere Route entlang der Küstenlinie führt bis dahin zunächst an der Ostküste durch teilweise noch unberührte Landschaften, vorbei an malerischen Fischerdörfern und beeindruckenden, märchenhaften Burgruinen. 

Der Blick zur Rechten offenbart uns immer wieder das Meer, dessen Wellen im warmen Sonnenlicht funkeln. Auf diese Weise wird der Weg selbst zum Ziel, und wir genießen jede einzelne Meile in dieser mythisch schönen Szenerie. Passend dazu erfüllt schottischer Folkrock, viel zu laut, den Innenraum unseres Kastenwagens, während der Motor leise vor sich hin summt.

An der Ostküste Schottlands

In St. Abbs, einem historischen Fischerdorf, dessen Wurzeln bis auf ein Kloster aus dem Jahr 643 zurückgehen, verbringen wir die Nacht auf einem einfachen Stellplatz direkt im Hafen. Diese praktische Option begegnet uns im Verlauf unserer Reise noch häufiger: In einigen Häfen lassen sich gegen eine geringe Gebühr die Parkplätze zugleich als Stellplatz nutzen und man erhält somit Zugang zu den Einrichtungen im Hafenbereich. 

Am Abend brechen wir auf zu einer entspannten Wanderung über die saftig grünen Wiesen und schroffen Klippen hin zum Leuchtturm St. Abbs Head. Es ist pure Erholung, im warmen Abendlicht oberhalb der tosenden Brandung zu spazieren, die beeindruckende Aussicht zu genießen und den Schafen beim Grasen zuzusehen.

Die einnehmende Atmosphäre dieser Orte zieht uns regelrecht in ihren Bann. Auch in den kommenden Tagen auf unserem Weg gen Norden erleben wir immer wieder ähnlich beeindruckende Momente an den zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Seien es die majestätischen Schlösser und teils dramatischen Ruinen, wie Tantallon Castle, Glamis Castle, Dunnottar Castle und Cawdor Castle, oder die vielfältigen Naturreservate und Leuchttürme entlang der Küste – unsere Begeisterung kennt keine Grenzen, und das Staunen hört nicht auf. Hier scheint jeder Stein und jeder Holzbalken unzählige Geschichten aus längst vergangenen Tagen zu erzählen. Zusätzlich bieten sich ungeahnte Möglichkeiten, um eine Vielzahl von Tierarten, besonders aber seltene Seevögel und Delphine, in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten.

Im Forvie Naturreservat räkeln sich zahlreiche Robben entspannt auf den Sandbänken, während am Chanonry Point bei einsetzender Flut die Delphine beim Jagen beobachtet werden können. Unser Tipp: Ein Fernglas sollte daher unbedingt mit zur Ausrüstung gehören.

Whisky, Delphine und malerische Hafenstädte

Für diejenigen, die sich hingegen für die Kunst der Herstellung des edlen goldenen Single Malt Whiskys interessieren, gibt es auch hier reichlich zu entdecken. In der Region Speyside, am Delta des Flusses Spey, findet sich die höchste Dichte an Destillerien in ganz Schottland. Die markierte Route mit dem Namen “Whisky-Trail”, führt entlang der meisten populären Brennereien, die in der Regel auch besichtigt werden können. Allerdings solltet ihr im Vorfeld einer fast „unvermeidlichen“ Verkostung klären, ob der Parkplatz der Destillerie gleich als Stellplatz genutzt werden kann oder wer anschließend weiterfährt….

In Inverness nehmen wir nun Kurs auf die zunehmend populäre Route 500, auch als North Coast 500 bekannt. Diese ausgeschilderte Landschaftsroute führt uns zu den meisten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen entlang der atemberaubenden Küstenlandschaft. Allerdings verlassen wir die „500“ auch immer wieder, um auf eigene Faust versteckte Buchten oder auf bewusst gewählten Umwegen einige abgelegene Dörfer und einsame Leuchttürme zu entdecken. 

Rauer Norden – warmherzige Schotten

Im hohen Norden Schottlands verändert sich die Landschaft, wird allmählich karger, und die Küste zeigt sich noch etwas rauer. Zwischen bizarren Felsformationen und steilen Klippen tauchen leuchtend weiße Sandstrände in versteckten Buchten auf. Auch die Architektur nimmt eine andere Gestalt an – nun begegnen uns vermehrt die charakteristischen, einsam stehenden schottischen Häuser mit ihren markanten Giebelseiten und Schornsteinen. 

Nach einigen Tagen erreichen wir John o’ Groats, das nordöstlichste Dorf auf dem britischen Festland. Hier bieten sich vielfältige Möglichkeiten: eine Fährfahrt zu den Orkneyinseln, eine Wanderung zum idyllischen Leuchtturm von Duncansby Head, das Bestaunen der markanten Felsnadeln Duncansby Stacks oder ein Besuch am nördlichsten Punkt des Festlandes, Dunnet Head. Während der Brutzeit im Frühsommer kann man hier sogar die charmanten Papageitaucher beobachten.

Duncansby Stacks, die bizarren Felsnadeln am Nordkap von Schottland.

Die Nordküste mit ihren teils gigantischen Sandbänken und strahlend weißen Stränden hat uns tief beeindruckt. Teilweise vermittelt sie sogar einen Hauch karibisches Flair: Das Wasser schillert in einem wunderschönen Karibikblau und die feinsandigen Sandstrände laden förmlich zu ausgedehnten Spaziergängen ein. 

In den Abendstunden kann man in den urigen Pubs der pittoresken Dörfer hausgemachte Köstlichkeiten genießen. Ohnehin gehört eine Einkehr in eine der traditionellen britischen Kneipen zu einem Trip durch Schottland wie die allseits präsenten blau-weißen Flaggen zu den Schotten. Auf diese Weise taucht man ganz schnell und bequem in das echte Leben ein, erhält unbezahlbare Insider-Tipps und lernt zudem fast „automatisch“ einige der Locals kennen. Was uns dabei immer wieder auffällt, ist die sprichwörtliche Freundlichkeit der Schotten, die uns jedesmal aufs Neue überrascht. Wir hatten nicht erwartet, auf unserer Reise eine derart herzliche und hilfsbereite Gemeinschaft zu erleben, und sind regelrecht überwältigt von der Gastfreundschaft, die uns während unserer Tour entgegengebracht wird. In unserem internen Ranking der „Nettesten Locals“ sind sie daher die Shootingstars und nach einigen herzlichen Begegnungen fest auf den vorderen Plätzen verankert. 

Den Kompass gen Süden gestellt

Die Westküste, die nun vor uns liegt, zählt zweifellos zu den imposantesten Regionen Schottlands. Hier treffen die teilweise monumentalen Ausläufer der Highlands auf den rauen Atlantik, der die Küste beeindruckend zerklüftet hat. Das milde, vom Golfstrom geprägte Klima, ermöglicht eine reichhaltige Fauna und lässt die Küstenwiesen am Atlantik in tausenden Nuancen eines unvorstellbar leuchtenden Grüntones regelrecht leuchten. Eine wilde, fast martialische Landschaft im harten Kontrast zur eher lieblichen Pflanzenwelt – Bilderbuch-Idyll am Atlantik. 

Auf dieser Route erreichen wir einen der Höhepunkte unserer Tour, die Hebrideninsel Skye. Schon am zweiten Tag können wir erahnen, warum die Insel ihren Beinamen “Insel des Nebels” trägt und dennoch, oder gerade deshalb, so beliebt ist. Auf gerade einmal 1656 Quadratkilometern bietet dieses magische Eiland alles, was den Charme der schottischen Landschaft ausmacht:

Hier sollen nachts die Feen baden, in den Fairy Pools auf der Isle of Skye.

The old men of store – eine der populärsten und imposantesten Felsformationen auf der Isle of Skye.

Bizarre Felsformationen, majestätische Bergen, schroffe Klippen, verträumte Buchten, idyllische Küstenorte und saftig grüne Hügellandschaften prägen die Isle of Skye. Diese Insel, eingebettet in den rauen Atlantik, entfaltet eine Schönheit, die wahrlich einzigartig ist. Wie in einem verzauberten schottischen Märchen ziehen mystische Wolken vom Atlantik über die spitzen Berggipfel, durchbrochen von den Strahlen der Sonne – ein unerreichbar dramatisches Schauspiel der Natur.

Sehenswürdigkeiten wie das Kap Neist Point, die beeindruckende Felsnadel Old Man of Storr, das Städtchen Portree mit seinen bunten Häusern, die bezaubernden Fairy Pools-Wasserfälle sowie einige Schlösser und Whisky-Brennereien lassen garantiert keine Langeweile aufkommen. Die Zeit vergeht viel zu schnell, während wir einige Tage lang die Vielfalt und den Charme dieser Insel erkunden.

Dennoch liegt eine weitere Perle der Hebriden noch auf unserer Route: Die Isle of Mull wird unser nächstes Ziel sein, und wir freuen uns auf weitere unvergessliche Eindrücke auf dieser faszinierenden Reise durch Schottland.

Nachdem wir die Isle of Skye über die beeindruckende Brücke verlassen haben, erreichen wir die Isle of Mull wiederum nur mit der Fähre. Es ist ratsam, diese Passage in der Saison vorab online zu reservieren, um längere Wartezeiten zu vermeiden. Mull, die zweitgrößte Insel der Inneren Hebriden ist bekannt für ihre reiche Tierwelt, darunter Seeadler, Papageitaucher und Robben.

Nach einer angenehmen Überfahrt erreichen wir die grüne Insel und entdecken erneut ein ganz anderes, unverfälschtes Schottland – vielleicht das “wahre” Schottland. Auf der Isle of Mull gibt es definitiv mehr Rinder und Schafe als Einwohner, und auf jeden Fall treffen wir hier weniger Touristen als in den anderen Regionen an der Westküste. Wir verbringen hier zwei entspannte Tage und genießen die Ruhe am feinweißen Sandstrand Calgary Beach.

Inzwischen ist es für uns leider an der Zeit, nach unzähligen Erlebnissen und vielen Kilometern in Richtung des Fährhafens aufzubrechen. Durch die herrliche Landschaft bei Fort William reisen wir zurück nach Hull, von wo aus wir mit der Fähre nach Holland übersetzen. Im Rückblick auf eine wunderschöne Zeit ist für uns dabei klar, dass wir so schnell wie möglich wiederkommen werden – in das Land der weiten Highlands, des goldenen Whiskys und der bunten Kilts.

Wissenswertes für deine Reise nach Schottland

Beste Reisezeit:

Die ideale Zeit, Schottland im Wohnmobil zu erkunden, erstreckt sich von Mai bis Oktober. Insbesondere in den Monaten Juni, Juli und August ist Schottland ein äußerst beliebtes Reiseziel. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass zu dieser Zeit auch die lästigen Midges (kleine beißende Fliegen) aktiv sind.

Um vorab einen Überblick über die Intensität der Midges zu erhalten, kann man die Internetseite www.smidgeup.com/midge-forecast besuchen. Zur Abwehr dieser Plagegeister ist ein Mückenabwehrmittel wie “Smidge” empfehlenswert, das beispielsweise auf der Fähre erhältlich ist. Eine ebenso effektive Alternative bietet ein Mückennetz, das über den Kopf gezogen werden kann.

Anreise: 

Mit dem Flieger: Schottland ist bequem mit dem Flugzeug erreichbar. Viele große Flughäfen in Deutschland bieten Direktflüge nach Edinburgh und Glasgow an. 

Auf einem der vielen Mietportale für Wohnmobile, wie zum Beispiel McRent, lässt sich dann problemlos ein Wohnmobil mieten.

Mit der Fähre: Die beliebteste Fähre, aufgrund der Nähe zu Schottland, ist die Verbindung Amsterdam – Newcastle mit DFDS Seaways. Alternativ kann man die Verbindung von Rotterdam nach Hull mit P&O Ferries nutzen. Von Hull beträgt die Fahrzeit zur schottischen Grenze ungefähr vier Stunden.

Einreise: 

Zur Einreise in das Vereinigte Königreich ist nunmehr ein Reisepass notwendig. Die vereinfachte Einreise mit einem gültigen Personalausweis ist nach dem Brexit nicht mehr möglich.

Zahlungsmittel:

Im gesamten Vereinigten Königreich Großbritannien wird das Pfund Sterling (Britisches Pfund) als offizielles Zahlungsmittel akzeptiert. In Schottland besteht jedoch auch die Möglichkeit, nahezu überall bequem mit Kreditkarte zu bezahlen. 

Dennoch empfiehlt es sich, auch Bargeld mitzuführen, insbesondere wenn man ländliche Regionen besucht. In diesen abgelegenen Gebieten findet man häufig frische Lebensmittel direkt vom Erzeuger, die in der Regel bar bezahlt werden. 

Verkehrsregeln:

Im gesamten Vereinigten Königreich Großbritannien gilt Linksverkehr. 

Die Geschwindigkeit wird mit Meilen pro Stunde (mph) angegeben.

Innerorts herrscht ein Tempolimit von 30 mph = 48 Km/h. Ausserhalb von Ortschaften darf man mit dem Wohnmobil oder Wohnanhänger 50 mph = 80 Km/h und auf zweispurigen Schnellstrassen (Dual Carriageways ) 60 mph = 96 Km/h schnell fahren.

Single Track Roads: Diese einspurigen Strassen findet man oft in den Highlands und in entlegneren Regionen. Vorausschauendes Fahren ist hier besonders wichtig. Auf diesen Strassen gibt es zum Ausweichen bei Gegenverkehr sogenannte „Passing Place“ (Ausweichbuchten). Diese Buchten sind darüber hinaus dafür gedacht, den eventuell schnelleren, nachfolgenden Verkehr vorbeizulassen. 

Strom: 

In Schottland benötigt man einen Stromadapter, wenn man elektrische Geräte außerhalb seines Wohnmobils benutzen möchte. Der richtige Adapter ist der Steckertyp G.

Zeit:

Großbritannien liegt in der Greenwich Mean Time Zone. Daher beträgt die Zeitverschiebung zu Deutschland minus 1 Stunde.

»In jeder Sekunde unseres Lebens sind wir frei, alles über den Haufen zu werfen und neu zu beginnen.«

Reinhard K. Sprenger

Mit diesem Zitat im Kopf, steigen Conny und Sirko 2018 auf dem Höhepunkt ihrer beruflichen Karrieren einfach aus. Allem Unverständnis in ihrem Umfeld zum Trotz heißt es seither Rucksack statt Aktenkoffer und Picknick statt Geschäftsessen – am liebsten in der wild ursprünglichen Landschaft Nordeuropas, wo sie zu jeder Jahreszeit ihrem ewigen Fernweh folgen und so oft es geht in ihrem 4×4 Wohnmobil unterwegs sind. Ihre spannenden Erlebnisse und die oft unbezahlbaren Augenblicke halten die Beiden in bildgewaltigen Geschichten fest, die sie als Autoren und Fotografen bislang in ihrem Nordlandblog sowie einigen Magazinen und zukünftig nun auch im Globetrotter-Magazin veröffentlichen. Dabei sind die emotionalen Texte ebenso wie die stimmungsvollen Bilder eine fortwährende Liebeserklärung an die ikonisch schöne Natur des Nordens sowie an die Menschen, die dort leben. 

Deshalb ist es Ihnen eine Herzenssache, langsam und intensiv zu reisen, um so – fernab der meisten Instagram-Hotspots – die kleinen Dinge entlang der Route(n) wertzuschätzen und zu entdecken – kurzum, tief in die bereisten Regionen einzutauchen, um den Weg tatsächlich zum Ziel zu machen.

vanlife