Randomneurs: Zeitreise mit Fahrrad

Es hat Klick gemacht

Zeit ist kostbar. Das dachten sich auch Justus und Linus. Zwei abenteuerlustige Freunde, Kommilitonen und Globetrotter, haben sich auf die wahrscheinlich größte Reise ihres Lebens gemacht. Die beiden haben sich in Karlsruhe beim Studium kennengelernt und fassten sich den Plan, mit ihrem Fahrrad nach China zu fahren. Zumindest in Richtung aufgehender Sonne. Hierfür nehmen sie sich vier Monate Zeit. Dabei wollen sie keineswegs an einem bestimmten Zeitpunkt oder einem bestimmten Ort ankommen. Viel mehr wollen sie die Zeit genießen, ins Ungewisse fahren, Land und Leute kennenlernen und jeden Tag aufs neue die Schuhe mit ihrem Fortbewegungsmittel verbinden. Klick – Klick – Go!

Justus (21 Jahre)

  • Studiert Elektro- und Informationstechnik
  • Radfahr- und Ernährungsexperte
  • Bikepacking-Touren im Schwarzwald und Allgäu
  • Donauradweg: Deutschland-Budapest
  • Macht regelmäßige, sportliche Touren mit Rennrad/Gravelbike

Linus (23 Jahre)

  • Studiert Elektro- und Informationstechnik
  • Experte im Camping
  • Berlin-Usedom-Radweg
  • Touren durch Alpen und Tatra
  • Radtouren in den isländischen Highlands
  • Justus (21 Jahre)

    • Studiert Elektro- und Informationstechnik
    • Radfahr- und Ernährungsexperte
    • Bikepacking-Touren im Schwarzwald und Allgäu
    • Donauradweg: Deutschland-Budapest
    • Macht regelmäßige, sportliche Touren mit Rennrad/Gravelbike
  • Linus (23 Jahre)

    • Studiert Elektro- und Informationstechnik
    • Experte im Camping
    • Berlin-Usedom-Radweg
    • Touren durch Alpen und Tatra
    • Radtouren in den isländischen Highlands

Der Master-Plan

Im Sommer 2021 haben Justus und Linus ihren Master-Plan ausgeheckt, die gemeinsame Leidenschaft zum Radfahren in ein größeres Projekt umzusetzen. Alle beiden sammelten bereits Erfahrungen in verschiedenen Terrains und Ländern. Ihre anfängliche Idee war eine gemeinsame Fahrradtour von Deutschland aus nach Shanghai. Eine ziemlich weite und zeitintensive Strecke, die zusätzlich mit hohem organisatorischen Aufwand verbunden ist (Berücksichtigung der geopolitischen Situationen, Visa-Beantragung, usw.). 

Der aktuelle Plan: “Wir fahren der Morgensonne entgegen, soweit die Reifen uns tragen!” Justus und Linus haben sich vorerst auf eine sichere Route festgelegt, die durch die Länder Deutschland, Österreich, Italien, Kroatien, Montenegro, Kosovo, Nordmazedonien, Griechenland, die Türkei und vielleicht noch weiter Richtung Osten führt. 

Geplante Reiseroute auf einer Karte dargestellt

Im Gespräch mit Justus und Linus

Was motiviert euch zu dieser Reise?

Wir sind allgemein auf der Suche nach einem richtigen Abenteuer. Dabei ist uns die Nähe zur Natur und das nachhaltige Reisen mit dem Fahrrad sehr wichtig. Es gibt auf so einer Reise immer Neues zu entdecken. Wir werden an einem Punkt kommen, wo sich nicht nur die Landschaft, sondern auch die Sprache verändern werden. Jeden Meter, den wir mit unserem Fahrrad zurücklegen, wird für uns eine neue Erfahrung bringen. Und die beste Zeit für so eine Reise ist jetzt. Wer weiß, ob wir später noch einmal die Möglichkeit bekommen, so eine Tour zusammen zu machen.

Was stellt ihr euch für diese Reise vor?

Kurzum: Wir wollen viel draußen sein, jeden Tag etwas Neues erleben und erkunden. Es gibt so erstaunlich viel zu sehen auf der Welt und diese Erfahrung wollen wir für das Leben mitnehmen – so gut es geht.

Welche Erwartungen habt ihr für dieses Projekt? Habt ihr auch Ängste?

Auf dieser Reise mit dem Fahrrad liegt die Ungewissheit in der Luft, was noch am Tag passieren wird oder wo wir am Abend schlafen werden. Vieles wird sich spontan ergeben und genau das macht, wie wir finden, den großen Reiz dieser Reise mit dem Fahrrad aus. Zudem wird es sicherlich Punkte geben, wo wir keinen Bock mehr haben und wo die Motivation weiterzufahren gegen null geht. Doch auch diese Zeiten gehen vorüber. Schon im nächsten Moment kann etwas Wundervolles und Magisches passieren.

Ortlieb BACK-ROLLER ORANGE LINE

Die erste Wahl für Radreisende! Die Back-Roller-Fahrradtaschen sind absolut wasser- und staubdicht. Durch den Rollverschluss und das robuste Material kann nichts ins Tascheninnere eindringen. Selbst bei solch einem schlechten Wetter wie bei Justus und Linus.

Ortlieb SPORT-ROLLER ORANGE LINE

Die Sport-Roller können wahlweise als kleine Hinterradtaschen genutzt werden oder an einem Vorderradgepäckträger für zusätzliches Ladevolumen sorgen.

Ortlieb ULTIMATE SIX ORANGE LINE

Diese große Lenkertasche fasst allerlei Dinge, die schnell zur Hand sein müssen. Und ist dabei trotzdem kompakt. Sie ist mit Schultertragegurt und einem Deckel mit Magnetverschluss ausgestattet. Perfekt für schnellen Zugriff von Kamera oder den Snack für zwischendurch.

  • Ortlieb BACK-ROLLER ORANGE LINE

    Die erste Wahl für Radreisende! Die Back-Roller-Fahrradtaschen sind absolut wasser- und staubdicht. Durch den Rollverschluss und das robuste Material kann nichts ins Tascheninnere eindringen. Selbst bei solch einem schlechten Wetter wie bei Justus und Linus.

  • Ortlieb SPORT-ROLLER ORANGE LINE

    Die Sport-Roller können wahlweise als kleine Hinterradtaschen genutzt werden oder an einem Vorderradgepäckträger für zusätzliches Ladevolumen sorgen.

  • Ortlieb ULTIMATE SIX ORANGE LINE

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Die Ausrüstung zur Fahrradreise

Gute und sinnvolle Ausrüstung sind das A und O auf jeder Reise. Wusstet ihr, was ihr braucht?

Da wir noch keine so lange Tour zusammen gemacht haben, benötigen wir tatsächlich noch einiges an Equipment. Für so eine ausgedehnte Fahrradtour sind wir auf Qualität angewiesen, die wartungsarm und robust ist. Zudem wollten wir auch eine kompetente Beratung, die Ahnung vom Fach hat. Im Globetrotter Store in Stuttgart wurden wir in einer angenehmen Atmosphäre empfangen und wirklich sehr umfangreich informiert. Welche Taschen sind sinnvoll und wie sollten wir sie besten packen? Hier waren wir bei der Kund:innen-Beratung bei Globetrotter in besten Händen. Die Verkäufer:innen haben zudem eine große Expertise in ihrem Fach. 

Patagonia Torrentshell 3L

Die bewährte Torrentshell Jacket in der robusten 3-Lagen-Variante hält dir zuverlässig den Regen vom Leib und punktet dabei mit besonders hoher Atmungsaktivität. 

Tierra TEMPLET MIDLAYER Q-ZIP M

Der Templet Midlayer Q-Zip M besticht durch seine funktionale, nachhaltige und komfortable Mischung aus Tencel und Wolle. Ein toller Midlayer für deine nächste Fahrradtour!

FRILUFTS KLUKUFOSS DOWN JACKET

Mit Klukufoss hat Frilufts erstmals eine Daunenjacke entwickelt – und was für eine! Sie überzeugt mit beachtlicher Bauschkraft, recyceltem Außenmaterial und einem super Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ortlieb BACK-ROLLER ORANGE LINE

Die Back-Roller-Fahrradtaschen sind absolut wasser- und staubdicht. Durch den Rollverschluss und das robuste Material kann nichts ins Tascheninnere eindringen.

Ortlieb SPORT-ROLLER ORANGE LINE

Die Sport-Roller können wahlweise als kleine Hinterradtaschen genutzt werden oder an einem Vorderradgepäckträger für zusätzliches Ladevolumen sorgen.

Ortlieb ULTIMATE SIX ORANGE LINE

Diese große Lenkertasche fasst allerlei Dinge die schnell zur Hand sein müssen. Und ist dabei trotzdem kompakt. Ausgestattet mit Schultertragegurt und einem Deckel mit Magnetverschluss.

Ortlieb FRAME-PACK RC TOPTUBE

Du hast nicht so viel Platz im Rahmen, weil Geometrie, Trinkflasche oder der Hinterraddämpfer im Weg sind? Dann eignet sich diese schlanke, wasserdichte Rahmentasche für dein Bike!

Fiskars MINI SCHAUFEL

Leichte Schaufel aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Das macht die Schaufel sehr langlebig, bruchfest und witterungsbeständig. Ideal für den Spatengang auf Tour.

Tatonka FA BASIC WATERPROOF

Die spritzwasserfeste Minimalausstattung für Tagestouren. Der signalfarbene Beutel ist mit einem Rollverschluss ausgestattet und schützt den Inhalt vor Regen und Feuchtigkeit.

MSR CERAMIC 2 POT SET

Das Set bestehend aus zwei Töpfen, einem Deckel mit Siebfunktion und einem ansteckbaren Griff, der gleichzeitig als Deckelsicherung gilt, wenn all Teile ineinander gestapelt sind.

Optimus POLARIS MIT 0,4 L BRENNSTOFFFLAS

Der Mehrstoffkocher für Wechselfaule. Nur eine einzige Düse für Brennstoffe wie Gas, Reinbenzin, Petroleum, Diesel und Kerosin. Das hatte bisher noch kein Kocher im Globetrotter-Sortiment!

Primus POWER GAS 100G

Die Power Gas Schraubkartusche besteht aus einer Propan und Isobutan Gasmischung. Es ist ein vielseitiger Gas-Mix mit einer ausgezeichneten Leistung, den du von Frühjahr bis Herbst einsetzen kannst.

  • Patagonia Torrentshell 3L

    Die bewährte Torrentshell Jacket in der robusten 3-Lagen-Variante hält dir zuverlässig den Regen vom Leib und punktet dabei mit besonders hoher Atmungsaktivität. 

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    Der Templet Midlayer Q-Zip M besticht durch seine funktionale, nachhaltige und komfortable Mischung aus Tencel und Wolle. Ein toller Midlayer für deine nächste Fahrradtour!

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  • Ortlieb BACK-ROLLER ORANGE LINE

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  • Ortlieb FRAME-PACK RC TOPTUBE

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  • Fiskars MINI SCHAUFEL

    Leichte Schaufel aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Das macht die Schaufel sehr langlebig, bruchfest und witterungsbeständig. Ideal für den Spatengang auf Tour.

  • Tatonka FA BASIC WATERPROOF

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  • MSR CERAMIC 2 POT SET

    Das Set bestehend aus zwei Töpfen, einem Deckel mit Siebfunktion und einem ansteckbaren Griff, der gleichzeitig als Deckelsicherung gilt, wenn all Teile ineinander gestapelt sind.

  • Optimus POLARIS MIT 0,4 L BRENNSTOFFFLAS

    Der Mehrstoffkocher für Wechselfaule. Nur eine einzige Düse für Brennstoffe wie Gas, Reinbenzin, Petroleum, Diesel und Kerosin. Das hatte bisher noch kein Kocher im Globetrotter-Sortiment!

  • Primus POWER GAS 100G

    Die Power Gas Schraubkartusche besteht aus einer Propan und Isobutan Gasmischung. Es ist ein vielseitiger Gas-Mix mit einer ausgezeichneten Leistung, den du von Frühjahr bis Herbst einsetzen kannst.

Vaude BIKE GAITER SHORT Unisex

Praktisch bei Regen und Matsch: stabile, wind- und wasserdichte Radgamasche mit verstärkter Sohlenspitze. Mit reflektierenden Elementen seitlich und hinten für bessere Sichtbarkeit bei jedem Wetter.

Sea to Summit ULTRALIGHT INSULATED AIR MAT

Die Ultralight Insulated ist eine leichte und dennoch bequeme Thermomatte mit kleinem Packmaß. 5 cm Dicke versprechen einen hohen Schlafkomfort.

MSR MUTHA HUBBA NX

Ein sehr leichtes Trekkingzelt in Kuppelform für 2-3 Personen. Das Mutha Hubba wiegt nur knapp über 2 kg, ist klein verpackbar und bietet mit zwei Apsiden viel Stauraum für die Ausrüstung. Perfekt für eine Reise mit dem Rad!

Gore Wear GORE C5 OPTI BIB SHORTS+

Es darf ruhig schweißtreibend werden! Mit einem rundum atmungsaktiven und schnelltrockenden Material ist diese Bib-Shorts für sportliche Touren und bergige Etappen die richtige Wahl.

Cocoon MERINO WOOL MUMMYLINER

Die Vorteile von Merinowolle liegen auf der Hand: Sie besitzt temperaturausgleichende Eigenschaften, d.h. sie wirkt unter warmen Temperaturbedingungen kühlend und bei kühlem Wetter wärmend.

Icebreaker M ORIGINAL LS HALF ZIP Männer

Dickes Funktionsshirt bzw. dünner Troyer aus weicher Merinowolle. Geruchsneutral, kratzt nicht und wirkt temperaturausgleichend . Der Front-RV ist unterlegt, die Ärmelbündchen haben eine Daumenschlaufe. Perfekt für lange, autarke Touren!

Vaude ME TVL PAVEI

Das synthetische, strapazierfähige Obermaterial bietet dir in Verbindung mit einem kombinierten Schnür-Klettsystem perfekten Halt und sorgt für ausreichend Belüftung.

Vaude DROP PANTS II

Eine leichtgewichtige Regenhose aus wind- und wasserdichtem 2,5-Lagen-Material. Auch in Kurz- und Langgrößen erhältlich! Perfekt für lange Touren auf dem Rad, wenn das schlechte Wetter unausweichlich wird.

  • Vaude BIKE GAITER SHORT Unisex

    Praktisch bei Regen und Matsch: stabile, wind- und wasserdichte Radgamasche mit verstärkter Sohlenspitze. Mit reflektierenden Elementen seitlich und hinten für bessere Sichtbarkeit bei jedem Wetter.

  • Sea to Summit ULTRALIGHT INSULATED AIR MAT

    Die Ultralight Insulated ist eine leichte und dennoch bequeme Thermomatte mit kleinem Packmaß. 5 cm Dicke versprechen einen hohen Schlafkomfort.

  • MSR MUTHA HUBBA NX

    Ein sehr leichtes Trekkingzelt in Kuppelform für 2-3 Personen. Das Mutha Hubba wiegt nur knapp über 2 kg, ist klein verpackbar und bietet mit zwei Apsiden viel Stauraum für die Ausrüstung. Perfekt für eine Reise mit dem Rad!

  • Gore Wear GORE C5 OPTI BIB SHORTS+

    Es darf ruhig schweißtreibend werden! Mit einem rundum atmungsaktiven und schnelltrockenden Material ist diese Bib-Shorts für sportliche Touren und bergige Etappen die richtige Wahl.

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  • Vaude DROP PANTS II

    Eine leichtgewichtige Regenhose aus wind- und wasserdichtem 2,5-Lagen-Material. Auch in Kurz- und Langgrößen erhältlich! Perfekt für lange Touren auf dem Rad, wenn das schlechte Wetter unausweichlich wird.

Deutschland

Bietigheim-Bissingen nach Tübingen

Es ist der 02. April 2022. Jetzt gibt es kein zurück mehr! Die Zeichen für den Anfang stehen aber alles andere als gut. In den letzten Tagen schien die Sonne und der Frühling schien so gut wie angekommen – richtiges T-Shirt-Wetter. Wenn wir jetzt in den Himmel schauen, sehen wir, wie Schneeflocken vom Himmel fallen. Wintereinbruch! Der erste Test für uns und unsere Bikes. Zu Beginn bekommen wir tatkräftige und mentale Unterstützung von Justus’ Papa, Bruder und einem Freund. Schnee, Matsch und vereiste Fahrradteile bremsen uns aus. Aufgrund der Kälte können wir auch keine langen Pausen einlegen. Vorteil: Wir sind immer in Bewegung, damit wir warm bleiben. Mit den Beinlingen und der Regenhose darüber kommt richtiges Ski-Feeling auf. Nach dem ersten Tag bekocht uns Justus’ Bruder mit heißen Kartoffeln, saftigem Spinat und obendrauf ein Spiegelei. Das gibt ordentlich Kraft für den morgigen Tag!

Tübingen nach Friedberg

Wir wollen Justus’ Oma besuchen! Alleine das ist schon Motivation genug, wieder ins Pedal zu treten. Noch immer ist es kalt, bewölkt und es schneit. Hinzu kommen steile Anstiege, die wir eigentlich gerne umfahren hätten. Besonders bei Linus nehmen die Schmerzen bei den ersten Anstiegen so sehr zu, dass er denkt, sein Knie könnte jeden Moment kaputt sein. Aber irgendwie schaffen wir es zum nächsten, verdienten, alkoholfreien Weizenbier in einem Gasthof auf der schwäbischen Alb. Der Höhepunkt des Tages wird kein weiterer Anstieg sein, den wir zu bewältigen haben, sondern Omas Käsespätzle. Eine Kalorienbombe, bestehend aus zehn Eiern und 1 Kg Mehl. Lecker!

Friedberg nach Lermoos (Österreich)

Endlich! Die ersten Sonnenstrahlen sind zu sehen. Trotzdem ist es bitterkalt. Das lässt aber nicht unsere Stimmung sinken. Der pure Anblick, wie sich die Radwege durch das Allgäu schlängeln, ist wundervoll.  Wir genießen die Augenblicke und Szenerien! Am Abend besuchen wir Justus’ Tanten, mit denen wir einen lustigen Abend haben. Zusätzlich gibt es eine warme Schlafmöglichkeit, für die wir immer dankbar sind.

Schien gestern noch die Sonne, starten wir mit unseren Fahrrädern bei Nieselregen und legen auf einer Strecke von  92km ganze 1.678 Höhenmeter zurück. Die Alpen kommen immer näher. Die verschneiten Radwege sind nicht das einzige Übel. Wenn wir auf der Bundesstraße unterwegs sind, rasen die Autos nur so an uns vorbei – nicht immer mit Mindestabstand.

Wir lassen Deutschland hinter uns und überqueren die Grenze zu Österreich. Jetzt geht es so richtig in die Berge. Die Temperatur checkend, entscheiden wir uns für eine Pension – mit Blick auf die Zugspitze. Bei -7°C ist es uns zu frisch. Der Ausblick auf die Zugspitze hat natürlich ihren Preis und so begnügen wir uns mit Instant Nudeln und Tütensuppe. 

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Österreich

Wir lassen es uns nicht nehmen, noch einen Blick auf den größten Berg Deutschlands von einer Aussichtsplattform in der Nähe unserer Pension zu machen. Danach geht es auf eine wundervolle Abfahrt auf dem Fernpass – bei bestem Wetter – und leider mit vielen LKWs. An der Inn fahren wir weiter nach Innsbruck. Während Justus in der Mittagspause ein Nickerchen macht, schmeißt sich Justus in die Inn, um sich zu erfrischen. Am Abend treffen wir uns noch Susan, einer Freundin, in einer Bar und übernachten bei ihr.

Endlich konnten wir mal so richtig ausschlafen und haben genügend Energie für den Tag getankt. Wir stehen mit Moritz und Paul in Kommunikation – zwei Freunde aus Deutschland, die uns für einige Tage mit den Fahrrädern begleiten wollen. Schlendernd erkunden wir die Innen- und Altstadt Innsbrucks bei geschmackvollem Kaffee und Strudel und wandern fast bis zur Azler Alm. Danach heißt es einkaufen, kochen, essen, Zeugs umpacken und in Pauls Auto packen zum Zurücksenden. Was ein Komfort! Noch. 

Paul und Moritz kommen uns am Morgen mit dem Auto in Innsbruck besuchen, um dann mit uns gemeinsam mit dem Fahrrad nach Venedig zu fahren. Linus freut sich über die von Paul mitgebrachte neue Sonnenbrille! Die ist auch immens wichtig bei so einer Tour in den Bergen. Nach der Verabschiedung von Susan und ihrer WG geht es auf den Weg zum Brennerpass. Eine extrem schweißtreibende Angelegenheit bei dem Anstieg und den Temperaturen. Zwischendurch lernen wir noch Hauke kennen, der mit etwas weniger Gepäck auf den Weg nach Sizilien ist (Grüße an Hauke, wenn er das liest). Zu fünft fahren wir zum Campingplatz am See, der eigentlich eher ein Campingplatz an der Autobahn ist. Abends fängt es an zu regnen. Jetzt, wo wir das erste Mal so richtig campen und draußen kochen.

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Italien

Von Brixen brechen wir auf in Richtung Pescantina. Hauke verlässt uns, weil wir als Gruppe insgesamt doch etwas träge sind. Doch träge heißt nicht automatisch langsam, denn auf der Eisenbahnstraße rasen wir nahezu mit einem Schnitt von 25 km/h die nächsten 130km bergab. Wir durchfahren mehrere, süße italienische Städtchen, was einfach toll ist. Am Abend gönnen hauen wir ordentlich rein und kochen uns 2 Kilogramm Tortellini. Die Nacht wird kalt, aber immerhin regnet es nicht.

It’s a match! 

Heute geht es zum vielleicht berühmtesten See Italiens – der Gardasee. Das einzige, was in italienischen Cafés mit Blick auf den Gardasee günstig zu sein scheint, ist der Kaffee – ein Phänomen. Wir suchen uns schon vorab einen neuen Platz für die Nacht und werden auf Park4Night und Couchsurfing nicht fündig. Uns bleibt eine letzte Möglichkeit. Justus versucht es auf Tinder. Nach nur 30 Sekunden dann der euphorische Ausruf: “It’s a match!”. Auf die Frage nach einem Bild hält Justus ein Bild hoch. Zu sehen ist ein Hund. Tinder funktioniert also auch nicht. Wir peilen einen Campingplatz an, wo wir einen neuen altbekannten wiedertreffen: Hauke. Hier unten am Gardasee lässt es sich übrigens bestens kochen. Da schmeckt das Essen gleich doppelt so gut.

Camping auf eigene Gefahr

Wir brechen wieder gemeinsam mit Hauke auf und machen eine Mittagspause, um im kalten Gardasee zu baden – wirklich sehr kalt. Bei Sonnenschein fahren wir nach Verona und schlafen heute Nacht auf einem Berg, kurz vor Verona. Hier sind etliche Eichenprozessionsspinner und wir müssen echt aufpassen. Immerhin haben wir einen tollen Ausblick auf das nächtliche Verona. Ein entspannter Fahrradtag!

Wir haben für euch noch zwei Insidertipps:

Wer Rom ohne viele Touris und ohne Römer sehen will, dem empfehlen wir Verona. Wer von euch Venedig ohne Touristen sehen will, dem empfehlen wir Chioggia. Fahrräder dürfen nicht nach Venedig genommen werden, da sie dort verboten sind. Ihr müsst sie vor der Stadt einschließen. 

Ein Tag voller Abschiede

Venedig selbst ist uns einfach zu voll und wir sind auch irgendwie wieder froh, der Fülle an Menschen zu entfliehen. Hier trennen sich auf die Wege von Paul, Moritz und uns. Die beiden fahren wieder mit Zug zurück und wir brechen mit der Fähre und Hauke auf, der uns in Lido verlässt. Nun sind wir wieder in der Ur-Konstellation unterwegs. Wildes Campen ist hier etwas schwierig und wir sind gedrungen auf einem riesigen Campingplatz zu übernachten. Der einzige, der offen ist in dieser Gegend um Duna Verde. Wir machen hier einen Tag Pause.

Mit Oropax schläfst du einfach besser und länger. Linus verschläft und wir machen uns verspätet auf den Weg – bei starkem Gegenwind. Dieser zehrt so an unseren Kräften, dass wir nach 25km die erste, große Pause zum Frühstücken nutzen. Insgesamt legen wir dennoch 103km zurück und campen an einem Yacht-Hafen.

Kroatien

Zeitraum: 20.04. – 29.04.22 (665 Kilometer und 6766 Höhenmeter)

Nachdem wir aus dem von Touristen schon überfüllten Venedig nach Kroatien gekommen sind, waren wir ganz froh, dass hier die Touri-Saison noch nicht gestartet war. An geisterhaft verlassenen Touristen-Anlagen (Ferienwohnungskomplexe und Campingplätze) konnte man sich die Auslastung und das Ausmaß bei der Hochsaison ungefähr erahnen. So war auch auf der sonst stark befahrene Küstenstraße nur moderater Verkehr (Die Küstenstraße ist zur Nebensaison aufgrund des geringen Verkehrs besonders zu empfehlen, im Sommer aber nicht).

In Rijeka gibt es dann einen Pause-Tag, um einen verschleppten Schnupfen von Justus auszukurieren und mal wieder zu waschen und Kaffee zu trinken. Dann geht es weiter die Küste runter, mit erst schlechtem Wetter (hier sind wir sehr dankbar für das Regenequipment) und dann plötzlich aufkommenden Sonnenschein. Mit der Fähre geht es auf die Insel Pag. Hier beeindruckt die eine Seite der Insel durch ihre Ähnlichkeit zur Sandwüste.

Wir fahren weiter durch den Krka National Park Richtung Split. Dort angekommen, gibt es wiederholt einen Pause-Tag. Hier haben wir vier andere Radfahrer getroffen, die ähnliche Pläne haben wie wir. Nathan (ein Radfahrer aus den Niederlanden) schließt sich uns für die nächsten Tage an.

Mit Nathan geht es auf die Insel Hvar. Eine wirklich tolle Insel zum Radfahren. Unglaublich schöne Natur und kaum was los. Abends fahren wir zurück auf das Festland, um am Strand was Leckeres zu kochen und in einer leeren Strandbar auf unseren Isomatten zu schlafen. Unerwartet kommt nachts dann doch noch etwas vorbei – die Milchstraße, so schön sie hier nur sein kann. 

Morgens, am nächsten Tag, schwingen wir uns alle auf die Fahrräder und machen einen Tagesausflug nach Bosnien Herzegowina. Dort folgen wir zu dritt einer alten Eisenbahntrasse, die zum Radweg “ausgebaut” wurde. Die Straße, wenn man sie denn so bezeichnen möchte, ist in einem richtig schlechten Zustand, aber umso schöner ist die Natur herum. Neben Schlangen sehen wir auch Mienen-Warnschilder, welche auf noch vorhandene Landminen hinweisen und uns mehrmals zu Denken geben. Am Abend geht es wieder über die Grenze nach Kroatien, um dann am nächsten Tag nach Montenegro zu reisen.

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Montenegro

Zeitraum: 30.04. – 04.05.22 (419 Kilometer und 7587 Höhenmeter)

Nachdem wir uns in Kotor gut erholt haben und Nathan uns wieder verlässt, kann es losgehen. Wir haben etliche Höhenmeter vor uns – an die wir uns, so glauben wir, schon gewöhnt haben. Außerdem ist die ganze Woche schlechtes Wetter angesagt. Wenn das nicht genug wäre, sind uns in Montenegro gleich zwei grobe Anfängerfehler unterlaufen.

Anfängerfehler Nummer 1: Nicht nachzuschauen, ob die Supermärkte am Sonntag offen haben/ auf die Angaben von Google Maps vertrauen.

Anfängerfehler Nummer 2: Nicht nachzuschauen, ob es nationale wie regionale Feiertage gibt, an denen die Supermärkte geschlossen haben.

Das Resultat: Zwei Feiertage fallen auf Montag und Dienstag.

Die Konsequenz: Tankstellenfutter für drei Tage. 

Nachdem wir durch das menschenleere Hinterland Montenegros gefahren sind, geht es dann mit den von Tankstellen-Essen gesättigten Bäuchen weiter in den Dumitor National Park. Nach 1500 Höhenmetern stellen wir mit Erschrecken fest, dass wir unsere Route nicht wie geplant fortsetzen können, da die Straße komplett zugeschneit ist. Als wir die Strecke, die wir mühsam hochgefahren sind, also wieder zurückfahre, treffen wir auf einen Local, der uns zum Glück einen alternativen Weg mit mehr Höhenmetern beschreibt, welcher geräumt wurde. Ja, wir lieben anscheinend die Höhenmeter, die wir mit unseren Fahrrädern zurücklegen. Oben auf dem Berg ist alles liegen bis zu zwei Meter Schnee – ausgenommen die Straße. Außerdem ist es hier bitterkalt und wir wollen nicht lange halten. Noch schlimmer wurde es bei der Abfahrt. Der Fahrtwind drückte sich bei Dunkelheit durch die klammen Hände bis in die Knochen.

Kosovo

Zeitraum: 05.05.22 (134 Kilometer und 839 Höhenmeter)

Nach dem Grenzübertritt gibt es einen Abstieg von fast 1000 Höhenmetern in den Kosovo rein. Im Kosovo werden wir das erste Mal zum Essen bei einer Bauernfamilie eingeladen. Es gibt reichlich Brot, Gemüse und Kuhkäse von den eigenen Kühen. Kommuniziert wird mithilfe der Tochter, die perfekt Deutsch redet. Die Sprache lernte sie als Kind anhand von YouTube-Videos. Hier und da hören wir einige Ressentiments gegenüber verschiedenen anderen Ländern im Balkan heraus, welche vermutlich auf die komplizierte Geschichte von Ex-Jugoslawien zurückzuführen ist.

Leider führt uns das Navi am zweiten Tag über viel zu volle Landstraßen und damit haben wir vermutlich die Chance verpasst, die anderen schönen Teile des Kosovo zu sehen. Und dann überschritten wir auch schon die Grenze zu Nordmazedonien.

Nordmazedonien

Zeitraum: 06.05. – 08.05.22 (261 Kilometer und 2.252 Höhenmeter) 

In Nord Mazedonien ist der erste Stopp in Skopje. Während einer kurzen Pause auf einer Parkbank während unseres Ruhetages in Skopje erblickte uns Zoran, ein Sonnenbrillen-Straßenverkäufer, und versuchte, uns die neuesten RayBan-Brillen zu verkaufen.

Zorans Verkaufsstrategie in vier Schritten::

  1. “Für Amerikaner mache ich 8000 Dena (ca. 130 €), aber ich mag Deutsche, da ich 15 Jahre lang dort gelebt habe, und deshalb mache ich 4000 Dena für Sie.”
  2. “Diesen Preis bekommen Sie nicht bei “Fielmann” (deutsches Brillengeschäft)”
  3. “Du bist ein Student und ein Gentleman, also 3000 Dena für dich.”
  4. “Fünf Schachteln Zigaretten in Deutschland oder diese Sonnenbrille? (Zigaretten in Nordmazedonien kosten ein Fünftel von denen in Deutschland)

Bedauerlicherweise brauchen wir keine neue Sonnenbrille und enttäuschen damit Zoran. Trotzdem haben wir eine tolle Zeit mit ihm, in der wir über sein früheres Leben in Deutschland gesprochen haben.

Mach weiter so Zoran. Von dort aus starten wir mit den Rädern durch hügelige Landschaft Richtung Bulgarien. Verschiedene Versuche, die Milchstraße nochmal abzulichten, scheitern am zunehmenden Mond. Die Etappen waren wieder sehr lang und hügelig.

Griechenland

Zeitraum: 09.05. – Fortsetzung folgt

Direkt hinter der Grenze fängt direkt die Autobahn an und für die ersten Kilometer gibt es für uns keine andere Möglichkeit. Zum Glück ist sie zu der Zeit kaum befahren und mit Warnweste und breiten Standstreifen fühlen wir uns relativ sicher. Tagsüber wird es hier die ersten Male richtig warm und wir wünschen uns die kühlen Wochen zu Beginn unserer Tour zurück.

Die Dichte an Streunerhunden ist nochmal deutlich höher als in den bisherigen Ländern. Entweder interessiert sie unser Vorbeifahren kein bisschen, oder sie rennen auf uns zu und fangen laut an zu kläffen und jagen uns hinterher.

Unsere Taktik: Wenn sie auf uns zurennen, halten wir direkt an und rufen ganz laut “Heyy!!! ” Das schreckt die meisten schon so weit ab, dass sie nur noch kleinlaut bellen und sich davon machen.

Zur Zeit genießen wir die Strände Griechenlands, an denen wir die meiste Zeit am Strand schlafen. Bisher vier von fünf Nächten!

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