Rausgehört #18 mit Robert Jasper

Robert Jasper (52) liebt das Abenteuer – auch wenn das bedeutet, dass es stets steil nach oben geht und die ein oder andere Lebensgefahr droht. Robert ist einer von wenigen Extrembergsteigern weltweit. Solotouren im Alpinbereich – Robert kennt keine Höhenangst. Aber was reizt Robert so an dieser Art zu reisen und zu leben?

Shownotes

Robert Jasper, geboren 1968, wuchs im Schwarzwald auf. Schon früh begann er im heimischen Schlüchttal sowie im nahegelegenen Basler Jura, (Schweiz), zu klettern. Heute zählt Robert Jasper zu den führenden Extrembergsteigern weltweit und wurde bekannt als alpiner Zehnkämpfer. Vor allem aber im extremen Alpin-Bereich und im Eis und Mixedgelände setzt er neue, internationale Maßstäbe.

Seine besondere Leidenschaft gilt dem Soloklettern – sein Weg, sich selbst kennenzulernen sowie die Schönheit der Bergwelt zu entdecken. Kaum 20 Jahre alt, hat Robert Jasper mehr als 100 der schwierigsten Routen in den Nordwänden der Alpen solo durchstiegen, einige davon als Erstbegehungen. 1991 sorgte er in der Öffentlichkeit für Furore, als er innerhalb eines Jahres solo die drei größten Nordwände der Alpen (Eiger, Matterhorn und Grandes Jorasses) in Rekordzeit durchstieg.

Heute führen in seine Expeditionen in die entlegensten Gebirge der Welt, ins Everest-Gebiet im Himalaya und nach Patagonien. Hier gelang die schnellste Besteigung des bekannten Berges Cerro Torre. In Alaska kletterte er zweimal auf verschiedenen Routen innerhalb von nur vier Tagen auf den Denali (Mt. McKinley).



Weitere Folgen im Globetrotter Podcast

Impressum | Mediadaten