Rausgehört #13 mit Svenja und Peter

Jeden Morgen an den schönsten Orten der Welt aufwachen, in Flüssen und Seen baden und abends am Lagerfeuer sitzen. So oder so ähnlich war das Bild im Kopf, als Svenja und Peter 2018 ihre Jobs kündigten, ihre Wohnung auflösten und nach Alaska flogen. Dort angekommen, kauften die beiden einen nach “nassem Hund” riechenden Familien-Bulli, den sie in der Rekordzeit von nur vier Tagen zu einem gemütlichen Campervan umbauten. Von da an ging es quer durch die Wildnis Alaskas & Kanadas und weiter im Zickzack-Kurs durch den Westen der USA.

Traum schon vorbei?

Der Traum vom Vanlife an wilden Flüssen, glasklaren Seen, rötlichen Canyons und natürlich auch manchmal am Strand geht in Erfüllung. Bis Bulli Bärtha nach 20.000 km schließlich keine Lust mehr hat und die beiden ohne Vorwarnung irgendwo in Texas im Stich lässt. Wirtschaftlicher Totalschaden. Bedeutet das das Ende der Reise? Als alles verloren scheint und keine Werkstatt mehr Rat weiß, passiert eine fast schon schicksalhafte Begegnung: Mechaniker und Ex-Knacki Eitan bringt Bärtha gegen Bezahlung eines Sixpacks Bier wieder auf Vordermann und so nimmt der Traum von Vanlife seinen Lauf.

Abenteuer Guatemala

Und auch in Guatemala geht es turbulent weiter. Als Bulli Bärtha aufgrund einer Formalie zunächst nicht ins Land gelassen werden soll, hilft mal wieder der Zufall: Schichtwechsel. Der neue Beamte ist gnädiger und so schafft das Trio die Einreise doch noch. Aber wird Bärtha jemals wieder das Land verlassen können? Das steht in den Sternen als Peter auf einer Buckelpiste einen Stein übersieht und nicht nur der Reifen platzt, sondern gleich auch die Ölwanne aufreißt und komplett ausläuft. Gezwungenermaßen campen die beiden am Straßenrand bis am nächsten Tag ein Abschleppdienst aufgetrieben werden kann. Doch in der Werkstatt angekommen, sieht es nicht gut aus. Egal wie sehr die Schweißer sich bemühen: Es tropft weiterhin Öl.

Hawaii auf zwei Rädern

Auf Hawaii geht es dann nur noch auf zwei Rädern weiter: Mit dem Fahrrad erkunden Svenja und Peter die Inselgruppe im Pazifik – und merken im nicht ganz so wetterfesten Zelt schnell, warum Hawaii neben seinen Postkarten-Stränden eben auch so unglaublich sattgrüne Landschaften zu bieten hat.

Doch Hawaii ist nicht nur das sorgenfreie Paradies: Der Verkehr ist jeden Tag erneut lebensgefährlich für Radfahrer und die Wellen des Pazifiks halsbrecherisch und unter den schattigen Palmen lauert der „Tod durch Kokosnuss“, wie Svenja wortwörtlich am eigenen Leib erfahren muss.

Motorschaden in Bolivien

Und auch in Bolivien, das sich gerade erst wieder politisch beruhigt hat, werden die beiden in der Salzwüste und in den Anden immer wieder mit herausfordernden Situationen konfrontiert, z.B. wenn auf 4800 Metern Höhe der Motor ohne Vorwarnung nicht mehr anspringt, während die Essensvorräte knapp werden.

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