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Rausgehört #34: im Offroader nach Indien

Im Juli 2016 bricht Mathias mit seinem Geländewagen auf, um den Landweg nach Indien zu finden. 143 Tage und 28.128 Kilometer hat es gedauert, um mit dem ausgebauten Geländewagen von Dresden aus sein Ziel zu erreichen. Globetrotter Reisereporter Joris Krug hat mit Mathias über sein Abenteuer gesprochen.

Nach einem Monat fährt er bereits über die Grenze in den Iran. „Welcome to Iran“ – die Begrüßung fällt sehr herzlich aus. In drei Wochen reist er zusammen mit Freunden und Einheimischen durch das gesamte Land. Die kulturellen Unterschiede werden schnell deutlich. Die Romantik des alten Persiens hat sich in den sagenumwobenen Städten wie Isfahan oder Yazd noch bewahrt. Aber auch die Einschränkungen der Bevölkerung durch das Mullah-Regime werden Mathias schnell deutlich.

Auf seiner erlebnisreichen Reise mit seinem Geländewagen stößt Mathias auch auf die sagenumwobene Seidenstraße. Einst Teil der Sowjetunion, haben die Länder Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan und Kirgistan ihren Charme vergangener Zeiten nicht verloren. Zum Teil noch gut erhaltene Karawansereien entlang der Strecke sind stille Zeitzeugen, die an eine Epoche erinnern, als Karawanen zwischen den beeindruckenden Pamir-Gebirge und dem Hindukusch kostbare Waren aus dem Reich der Mitte transportierten. Heute sind es korrupte Beamte und abenteuerliche Straßen, welche die Reisenden vor einige Herausforderungen stellen. Doch sagenhafte Ausblicke und eine außergewöhnliche Kultur kompensieren die Strapazen schnell.

Drei Monate ist Mathias mit seinem Geländewagen schon unterwegs, als er Tibet, das Dach der Welt, passiert. In einem Konvoi aus Weltreisenden geht es über 5.400 Meter hohe Gebirgspässe immer weiter durch die Hochebene, bis auf einmal der heilige Berg Kailash geheimnisvoll am Horizont auftaucht. Die Umrundung des Berges ist im wahrsten Sinne des Wortes der Höhepunkt der Reise. Weit abgelegen von jeglicher Zivilisation erkundet Mathias die mystische Kultur Tibets, ohne dabei den wachsamen Blicken des obligatorischen Fremdenführers zu entgehen. Als einer von wenigen, werden ihm sogar die Genehmigungen für Osttibet ausgestellt, dass nur wenige Reisenden zu Gesicht bekommen haben.

In Indien angekommen bemerkt Mathias, dass dieses Land anders ist als all die Länder, die er schon besucht hat. Besonders das Autofahren wird zu einer echten Belastungsprobe -für Fahrer und Auto. Auf seiner Reise durch den Osten Indiens lernt Mathias das Land von seinen unterschiedlichsten Seiten kennen, kommt oft aus dem Staunen nicht heraus, hinterfragt Beobachtungen kritisch und gewöhnt sich tatsächlich an den chaotischen Alltag der Menschen, der so viel anders ist als hier in Deutschland und der einige spannende Anekdoten hervorgebracht hat.

Shownotes

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