Rausgehört #24: Naturfotografie den Tieren auf der Spur

Er schleicht durch Wälder, verhält sich möglichst ruhig und schaut ihm ein Löwe tief in die Augen rennt er nicht weg, sondern drückt ab – mit der Kamera. Chris Kaula ist preisgekrönter Natur- und Tierfotograf. Ob Falklandinseln oder Hessen – besondere Aufnahmen bringt Chris von überall mit. Was sind seine Tipps und wie sieht sein Equipment aus? Globetrotter Reporter Joris Gräßlin hat ihn gefragt.

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Shownotes

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Was ein wirklich gutes Foto ausmacht? Gibt es das perfekte Foto überhaupt? (2:13)

Warum das perfekte Foto nur mit echter Kamera und nicht mit dem Handy gemacht werden kann (3:19)

Das lockte Chris in die Natur und was seine Großeltern damit zu tun haben (4:25)

Motive die nur Skandinavien bietet – was bedeutet dieser Ort für Chris persönlich? (6:12)

So plant Chris seine Shootings mit den Wildtieren (8:00)

Wie geht Chris beim Beobachten vor? (10:28)

Warum Jäger Chris schon häufig aus dem Konzept gebracht haben (11:48)

Welches ist sein schönstes Bild? (13:03)

Skandinavien als Zuflucht – so sehr braucht der Fotograf das Unberührte (14:20)

Wie ist Chris auf die Falklandinseln gekommen? (16:32)

Seevogel-Kolonien, Natur wie in Norwegen und Neuseeland – so beeindruckend waren die Falklandinseln (17:15)

Wenn Seevögel den Fotografen belagern sind gute Ergebnisse programmiert – ein Seelöwe der einen Pinguin jagd war da ein Geschenk (19:00)

Mit Freunden gemeinsam funktioniert der Weg zum Superfoto nicht. Warum es zu zweit schwerer ist in die Einsamkeit abzutauchen, die es braucht (22:15)

Vollmondnächte sind super – gruseliger sind Nächte in der Stadt. Warum? (23:18)

So hat sich Chris’ Equipment verändert und wie teuer seine neuste Kamera war (24:28)

Tarnung ist das A&O – so versteckt sich Chris in der Natur (26:04)

Zecken und Mücken stehen noch auf Chris Liste der zu fotografierenden Tiere (27:15)

So fotografiert Chris unter Wasser (28:16)

Das waren die lustigsten Momente auf Chris Reisen (30:33)

Warum ist die Verbundenheit zur Natur für Chris mittlerweile schwächer geworden? (31:40)

Auch Menschen versucht Chris zu fotografieren (32:29)

Diese Ziele hat Chris noch (33:24)

Ein Freund der Füchse – so hat Chris einen höheren Stellenwert bekommen als Spaziergänger (35:00)

Warum sehen andere Menschen im Wald gar keine Tiere? (36:45)

Das sind die Experten-Tipps für bewegte Bilder (38:38)

Dieses Equipment empfiehlt Chris Neueinsteigern (41:00)

So sehen Chris’ Ziele für die nächsten Jahre aus (43:00)

Chris Kaula:

Chris Kaula ist Biologe und Naturfotograf. Der geborene Frankfurter wuchs in Mittelhessen zwischen Taunus und Wetterau auf. Durch seine Familie lernte er die Natur früh kennen und seine Begeisterung für Flora & Fauna wuchs stetig weiter. Irgendwann schnappte er sich die Kamera und knipste hier und da mal ein Tier – das zog sich noch durch die Schulzeit und den Bachelor. Auf der ersten Forschungsreise wurde dann der Grundstein seiner „Karriere“ als Wildtierfotograf gelegt. Seitdem treibt Chris die Suche nach dem besonderen Foto an!

Durch mehrere Reisen nach Skandinavien, innerhalb Mitteleuropas, und einem längeren Forschungsaufenthalt auf den Falklandinseln konnte er sein Portfolio immer erweitern. Natürlich fotografiert er aber auch weiterhin „vor der Haustüre“. Chris hofft, den Menschen mit seinen Bildern die Schönheit der Natur näherzubringen und zu zeigen, wie schützenswert sie ist.

Wenn ihr neugierig geworden seid, schaut doch mal auf Chris’ YouTube-Kanal vorbei.