Episode 5: Kreislaufwirtschaft Teil 2: Recycelte Daune

In unserer ersten Episode hatten wir uns über zirkuläre Geschäftsmodelle und Services unterhalten: Reparatur, Vermietung, Subscription und Second Hand waren dabei; wichtige Bestandteile für eine zirkuläre Outdoorbranche. In unserer aktuellen Episode dreht sich alles um das Thema recycelte Daune. Angefangen mit dem Beispiel Re:Down: Das Team um Eric Firmann hat es sich zur Aufgabe gemacht, so viel Daune wie möglich im Kreislauf zu halten und vor allem den Zero Waste Ansatz bis zur Gänze auszuschöpfen. Dann sprechen wir mit Beat Karrer von FluidSolids, der aus dem unbrauchbaren Daunenabfall, wie dem Flug und den gebrochenen Federkielen dank einer neuen Technologie Bio-Komposits herstellt. Also eine biologisch abbaubare Alternative zu herkömmlichem Plastik.

Anke Schneider von Mountain Equippment erzählt uns danach aus ihrer Perspektive, wie sie als Marke recycelte Daunen verwenden und wie viel Freude und Erfolg sie an einer Daunen-Sammelaktion für den Deutschen Alpen Verein hatten. Das Wichtigste in einer funktonierenden Kreislaufwirtschaft ist die Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Dieses Ineinandergreifen der verschiedenen Partner wird ganz besonders in dieser Episode deutlich, da alle ihren Teil dazu beitragen das volle Potential der wertvollen Daune auszuschöpfen und somit positiven Impakt zu generieren und die negativen Auswirkungen maßgeblich zu reduzieren.


Über Eric Firmann und Re:Down

Eric Firmann ist Mitgründer der Firma Re:Down und verantwortlich für die Organisation der Versorgungskette. Re:Down wurde 2015 mit dem Ziel gegründet Daune und Federn zu recyceln, so dass damit dieses hochwertige Naturmaterial ein zweites Leben bekommt.

„Wichtig ist für mich, dass Re:Down nicht nur als Daunen Lieferant angesehen wird sondern als Firma die komplette Recyclinglösungen anbieten. Unser Focus liegt auf Daune aber wir bemühen uns sehr, dass alle Komponenten die wir mit der Daune mitbekommen irgendwie wieder eingesetzt werden. Re:Down ist also nicht nur ein nachhaltiges Produkt sondern ein nachhaltiges Konzept und basiert auf der « Zero Waste/ Null Abfall » Philosophie.“

Über Anke Schneider und Mountain Equipment

Anke Schneider ist seit April 2009 Marketingleitung von Mountain Equipment in der deutschen Niederlassung südlich von München. Sie hat die erste Pressekonferenz auf der ISPO begleitet, als der „Down Codex“ das Licht der Öffentlichkeit erblickte. 10 Jahre später hat sie gemeinsam mit Re:Down und der Jugend des Deutschen Alpenvereins die erfolgreiche Daunen-Recycling Kampagne umgesetzt.

“Die Themen Recycling und vor allem Ressourcen-Schonung liegen mir besonders am Herzen. 
Ich bin froh, dass wir bei Mountain Equipment mit der Verwendung von Recycling-Daune einen echten Beitrag dazu leisten können.“

Mehr zum Daunencodex von Mountain Equipment für lückenlose Rückverfolgbarkeit zu Gunsten des Tierschutzes und der Qualität.

Zum Jubiläum “100 Jahre Jugendarbeit im Deutschen Alpenverein (DAV)” haben Gruppen der Jugend des DAV (JDAV) 100 Tage lang gebrauchte, nicht mehr benötigte Daunenprodukte gesammelt, die von Mountain Equipment anschließend für eine JDAV-exklusive Daunenweste recycelt wurden.
https://www.mountain-equipment.de/pages/downupcycling

Über Beat Karrer und FluidSolids

Beat Karrer kümmert sich bei Fluidsolids um die Strategie, die Kooperationen, Netzwerk & Kommunikation und um einige Key-Account Kunden.

Um die globale Plastikproblematik zu lösen, braucht es revolutionäre Lösungen. Lösungen wie FluidSolids®, eine patentierte, schweizerische Technologie zur Herstellung von biologisch abbaubaren Verbundwerkstoffen.

Für die Produktion von FluidSolids® Biocomposites werden biologische Abfälle und Reststoffe verwendet, was eine radikale Umsetzung der Kreislaufwirtschaft ermöglicht und keine Konkurrenz zum Anbau von Nahrungsmitteln ist. FluidSolids® Biocomposites verfügen über herausragende mechanische Eigenschaften, senken die Gesamtumweltbelastung massiv und ermöglicht eine CO2-Einsparung von bis zu 80%.

„Wir produzieren Wertstoffe aus Abfall, da es ohne Wirtschaft auch keine Kreislaufwirtschaft gibt.“

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