Planer: Kilimandscharo-Besteigung

Gut geplant ist halb gewonnen! Deine große Reise beginnt nicht erst am Flughafen, sondern schon bei der Vorbereitung. Alles was du für eine Besteigung des Kilimandscharo – dem höchsten Berg Afrikas – wissen musst, findest du in diesem Artikel. 

Inhalt:

Der Kilimandscharo liegt in Tansania, Ostafrika. Der Kilimanjaro International Airport (JRO) befindet sich auf halber Strecke zwischen Arusha und Moschi, den beiden Ausgangorten für eine Besteigung.

Globetrotter Infos: Tansania und Kilimandscharo

Sprache: Kisuaheli & Englisch
Einwohner: 58 Millionen (2020).
Größe: 945.087 km²
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner pro km²
(Deutschland: 233 Einwohner pro km²)
Geld: Tansania Shilling (TZS), US-Dollar werden überall akzeptiert, Euro auf Sansibar
Zeitverschiebung: MEZ+2 Stunden
Reisezeit: Ganzjährig, große Regenzeit: März-Mai, kleine Regenzeit: Dezember-Januar, Hauptsaison: Juni – Oktober
Reisebudget: ab 800 Euro pro Woche, Jeep-Safari ab ca. 1000 Euro pro Woche, Flug-Safari ab 2000 Euro pro Woche.

1)  Der Kilimandscharo (oder engl. Kilimanjaro) ist mit 5895m der höchste Berg Afrikas und zählt zu den Seven Summits (die sieben höchsten Gipfel aller Kontinente). Gleichzeitig ist er der höchste freistehende Berg der Erde und ein aktiver Vulkan, was schweflige Fumarole im Krater bestätigen.

2) Kilimandscharo lautet eigentlich der Name des gesamten Massivs. Der Kibo ist der höchste Berg dieses Massivs und die höchste Stelle an seinem Kraterrand ist der Uhuru Peak. Der Einfachheit halber, und weil es sich so eingebürgert hat, sprechen wir hier im Artikel meist nur vom Kilimandscharo und meinen damit aber die Besteigung des Kibo bzw. Uhuru Peak.

Was ist der Reiz des Kilimandscharo?

Der Reiz des Kilimandscharos liegt einerseits in seiner Höhe von 5895 Meter, seinem Status als höchster Berg Afrikas und vierthöchster Gipfel der »Seven Summits«. Andererseits ist der »Uhuru Peak« als höchster Punkt des Massivs verhältnismäßig einfach zu erreichen ist. Zudem ist es landschaftlich sehr reizvoll und der Aufstieg ist sehr sehenswert. Vom Regenwald bis hin zur Steinwüste werden am Berg alle Klimazonen durchwandert.

Ziel der Anstrengungen: Der höchste Punkt Afrikas ist mit einem Holzschild markiert.

Für wen ist der Kilimandscharo ein realistisches Ziel?

Grundsätzlich ist eine gute körperliche Fitness ein wesentlicher Faktor für eine Kilimandscharo-Besteigung, zusammen mit einer guten Akklimatisierung. Die Besteigung ist ein anspruchsvolles Höhentrekking, auf das man sich etwas vorbereiten sollte. Alpinistisch ist der Berg nicht anspruchsvoll. Bei Erkrankungen der Lunge sowie Problemen mit der dünnen Höhenluft oder Staub sollte vor einer solchen Tour ein Arzt zu Rate gezogen werden. Von Kindern bis hin zu 80-jährigen waren schon alle Altersklassen auf dem Gipfel.

Wie kann ich für die Besteigung trainieren?

Laufen, Beintraining und Muskelaufbau können auch im Fitnessstudio oder zu Hause erfolgen. Hilfreich sind Übungen für die Ausdauer sowie gezielte Stärkungen der Beine sowie der Gefäßmuskulatur. Ausdauerläufe unterstützen den Sauerstofftransport. Wer die Zeit und die Möglichkeit hat, kann sich für eine bessere Höhenanpassung auch in einer Höhenkammer oder mit einem Hypoxie-Zelt schon zu Hause auf die Kilimandscharo Besteigung vorbereiten.

Tipp: In der Globetrotter Filiale München kannst du Trainings in der Höhenkammer buchen: hoehentraining-muenchen@globetrotter.de

Wie lange braucht man für eine Besteigung des Kilimandscharo?

Für eine Kilimandscharo-Besteigung gibt es mehrere Routen, die sich in Länge und Anforderungen unterscheiden. Im Durchschnitt muss mit einer Woche am Berg gerechnet werden, hier gibt es allerdings auch deutlich kürzere Routen oder längere, wie den Northern Circuit zum Beispiel. Je kürzer, desto steiler und desto weniger Zeit bleibt für die Akklimatisierung vor Ort. Die Routen mit 5-7 Tagen Aufstieg beinhalten auch die größte Chance auf einen Gipfelerfolg. Mit Anreise und Vor- und Nachprogramm sollte man 10-14 Tage einplanen.

Wie passe ich mich am besten an die Höhe an?

»Pole, pole, pole« – das ist der stetige Begleiter am Berg und heißt »Langsam, langsam, langsam«. Wichtig ist ein gemütlicher Aufstieg – am Gipfeltag teilweise in kleinen Trippelschritten. Zweiter Erfolgsfaktor ist die Flüssigkeitszufuhr. Bei der Besteigung sind mindestens 4 Liter pro Tag einzuplanen. Das gefilterte und abgekochte Wasser am Berg schmeckt leider sehr brackig, so dass hier z.B. Flavordrops oder Trinkpulver dabei helfen, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

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Was ist die beste Route auf den Kilimandscharo?

Die beste Route für eine Kilimandscharo-Besteigung gibt es nicht. Es gibt Unterschiede in Länge, Dauer und Schwierigkeit. Beliebt bei Personen mit wenig Zeit und einem geringen Budget sind die Rongai– und Marango-Route (auch Coca-Cola Route genannt). Hier ist man mit 4-5 Tagen für Aufstieg und Abstieg dabei. Landschaftlich deutlich schöner und auch weniger begangen sind die Machame-Route sowie die Lemosho-Route. Der Northern Circuit ist mit 10 Tagen sehr lang, die Umbwe-Route technisch sehr anspruchsvoll. Die letzten drei Routen lassen sich mit einer Übernachtung im Crater Camp auf über 5700 Meter Höhe kombinieren – was ich jedem empfehlen würde.

Wann ist die beste Jahreszeit?

Eine Besteigung ist ganzjährig möglich. Die Mehrzahl der Besteigungen findet in der Trockenzeit von Juni bis Oktober sowie von Januar bis Februar statt. In der Regenzeit ist z.B. auf der recht trockenen Rongai Route sowie auf der Marangu-Route aufgrund der Hüttenübernachtungen auch eine Besteigung möglich, aber auch die anderen Routen können in der Regenzeit begangen werden. In den Monaten März und November gibt es weniger Regen und weniger Gäste.

Kann ich den Kilimandscharo ohne Guide besteigen?

Eine Besteigung ist ohne lizensierten Guide nicht möglich – auch sind grundsätzlich nach Vorgabe der Nationalparkverwaltung lokale Porter anzuheuern.

Kann ich trotz Gruppe mein eigenes Tempo gehen?

Es hängt stark vom Guide ab, wie er dieses Thema handhabt. Fairerweise muss man dazu sagen, dass es nicht nur Gruppentouren, sondern auch Individualtouren gibt, bei denen dann die gesamte Mannschaft nur für eine Person, respektive eine private Gruppe arbeitet. Als Individualreisender sollte das möglich sein. Es gibt allerdings einige Abschnitte, wie z.B. den Western Breach, die Barranco Wall sowie den Aufstieg zum Lava Tower, wo aus Sicherheitsgründen nur in der Gruppe gegangen wird.

Planer Kilimandscharo Camp
Ganz alleine am Berg, das gab es nur während der Pandemie.
Planer Kilimandscharo Verpflegung
In den Camps gibt es Vollverpflegung, lediglich ein paar Snacks und Trinkpulver sollte man noch mitnehmen

Planer Kilimandscharo Camp
Etwa fünf bis zehn Tage ist man am Berg unterwegs. Je länger, desto besser akklimatisiert ist man für den Gipfel.

Was kostet eine Besteigung des Kilimandscharo?

Je nach Anbieter gibt es Touren ab ca. 1500 Euro aufwärts (nur die Besteigung). Hier sollte man allerdings zwei Mal nachdenken – allein die die Nationalparkgebühren kosten um die 1000 Euro pro Person. Hier bleibt also für den Anbieter nicht mehr viel übrig – und am wenigsten bekommt das Personal, insbesondere die Träger und der Koch, obwohl diese die Besteigung eigentlich erst möglich machen. Für eine Tour mit einem Anbieter, der seine Mitarbeiter fair entlohnt müssen im Durchschnitt zwischen 2000 und 4000 Euro bezahlt werden – abhängig von der Route und damit der Länge, sowie der Anzahl der Gäste. Für Trinkgelder sollten noch mal ca. 300-350 Euro pro Person eingeplant werden.

Was für Ausrüstung benötige ich?

Zunächst die richtige Kleidung. Zwiebelprinzip ist angesagt. Vom tropischen Regenwald bis zum eiskalten Gipfel ist alles dabei. Du brauchst Funktionsunterwäsche (auch lang), einen wärmenden Baselayer (z.B. ein Microfleece), eine wärmende Isojacke (idealerweise mit Kunstfaserfüllung und Kapuze), dazu eine Hardshelljacke mit Membran. Eine Regenhose ist Pflicht, genauso wie Mütze, Handschuhe und ein Schal oder Halstuch.

Ohne gut eingelaufene Trekkingstiefel ist die Besteigung kein Spaß. Die Wege führen über Stock und Stein, durch Asche, durch Hochmoore und durch Bäche. Es sind keine Stiefel für hochalpine Umgebungen notwendig, aber stabile Trekkingstiefel sind eine gute Wahl. Für das Camp empfehle ich einen leichten, wasserdichten Schuh. Gute Trekkingsocken gehören auch zur Ausstattung.

Nachts kann es am Berg sehr kalt werden. Eine Isomatte mit guter Isolation sowie ein Schlafsack aus Kunstfaser oder Daune mit einem Komfortbereich von bis zu -10 Grad bzw. -20 Grad bei Übernachtung im Crater Camp sind die Basis für einen erholsamen Schlaf.

Die meiste Ausrüstung wird von den Trägern getragen. Üblich ist hier ein Limit von ca. 15 Kilo pro Person, diese Ausrüstung ist in einem Duffle Bag gut zu verstauen. Der Inhalt darin sollte in wasserdichten Packsäcken verstaut werden, da es am Berg häufig nass wird oder stauben kann.

Für das Tagesgepäck ist ein Rucksack (mit Regenhülle oder wasserdicht) mit ca. 30-35 Liter Volumen empfehlenswert. Man trägt die Ausrüstung für den Tag, 2-4 Liter Trinkwasser sowie seine Kamera.

Ein Paar Trekkingstöcke erleichtert vor allem den Abstieg. Daneben empfehle ich ein Taschenurinal (um nachts das Zelt nicht verlassen zu müssen), eine sehr gute Stirnlampe mit Akku sowie eine Powerbank für Handy und Kamera. Am Berg ist es nicht möglich, seine Akkus aufzuladen, daher empfehle ich ein kleines Solarpanel mit USB-Anschluss. Die Gletscherbrille schützt vor Wind und UV-Strahlung.

Da unterwegs keine Duschen vorhanden sind, sind Feuchttücher zur Reinigung sowie Desinfektionsgel zu empfehlen. Am Berg gibt es nur an wenigen Stellen Handyempfang – so unter anderem im Basecamp sowie im Barranco Camp auf dem »Mobile Hill«. Ansonsten hilft nur ein Satellitentelefon oder ein Satelliten-Kommunikationsgerät (z.B. Garmin inReach).

Geht man mit Seil und Steigeisen?

Nein, auf den Normalrouten sind weder ein Seil noch Steigeisen notwendig. Lediglich bei der Durchsteigung des Western Breach sind Helme und Handschuhe vorgeschrieben. Die Besteigung ist eine normale Trekkingtour – mit der Besonderheit der großen Höhe.

Ist der Kilimandscharo gefährlich?

Gefährlich ist der Berg nicht. Unterschätzen sollte man ihn allerdings auch nicht. Tödliche Unfälle sind selten, die meisten Wanderer stürzen beim Abstieg oder werden höhenkrank. Wichtig ist eine Versicherung, die auch eine Bergrettung über 5000 Meter Höhe einschließt und ggf. eine Evakuierung per Helikopter beinhaltet.

Geierrabe

Kann man sich am Kilimandscharo verirren?

Das ist unwahrscheinlich. Nicht nur geht man in der Gruppe, sondern die Wege sind auch gut gekennzeichnet. Allein ist man hier in Zeiten außerhalb einer Pandemie ohnehin nicht. Auch hier gilt wie auf allen Bergtouren – die Wege sollten nicht verlassen werden.

Wie hart ist der Gipfeltag am Kilimandscharo?

Hart. Sehr hart. Vermutlich das Härteste, was du bisher im Leben probiert hast. Hier stellen sich viele die Frage: Warum tue ich mir das an? Der Aufstieg in der Nacht ist eiskalt, man steigt in ca. 7-8 Stunden vom Basecamp auf, um dann beim Sonnenaufgang auf dem Gipfel zu stehen. Damit ist der Tag allerdings noch nicht zu Ende. Es folgen noch einmal ca. 2000-3000 Meter Abstieg entweder bis zum Millennium Camp oder zum Mweka Camp – das ist mit Abstand der anstrengendste und gefährlichste Teil der Tour. Die meisten Unfälle ereignen sich hier.

Bei einer Übernachtung am Crater Camp findet der Aufstieg am Tag statt – aufgrund der höheren Temperaturen deutlich angenehmer, aber nicht minder kraftraubend. Es geht auch hier nur mit Mikroschritten dem Gipfel entgegen.

Planer Kilimandscharo Gipfeltag Sonnenaufgang
Sonnenaufgang am Gipfel ist auf den meisten Routen das Ziel.
Planer Kilimandscharo Gipfel
Nach dem Gipfel wartet noch ein sehr langer Abstieg.
Planer Kilimandscharo Gipfeltag
Letzte Reste der ehemals gewaltigen Eiskappe des Furtwängler-Gletschers.

Wo buche ich am besten eine Kilimandscharo Besteigung?

Eine Buchung kann entweder von Deutschland aus über einen Reiseveranstalter erfolgen (der dann vor Ort mit einer Agentur zusammenarbeitet) oder vor Ort in Arusha oder Moshi. Hier spielt die persönliche Präferenz die wesentliche Rolle. Unterschiede gibt es vor allem im Material (Zelte, Essen) sowie in der Bezahlung und Behandlung des Personals (siehe auch Besteigungskosten). Grundlegend ist es sinnvoll, schon zwei oder drei Tage vor der Tour in Moshi einzutreffen – so dass man sich in Ruhe an das Klima und die Atmosphäre vor Ort anpassen kann.

Welche Impfungen brauche ich?

Für die direkte Einreise nach Tansania auf dem Luftweg aus Europa ist keine Impfung vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch die üblichen Standardimpfungen wie Diphterie und Tetanus, dazu Hepatitis A und B, sowie falls möglich natürlich auch gegen Covid-19. Eine Malariaprophylaxe für die Besteigung ist nur in seltenen Fällen erforderlich, hier empfehle ich aber, mit einem Reisemediziner zu sprechen – zum Beispiel in den Reisepraxen der Globetrotter Filialen.

Zelt

Was muss ich an Verpflegung mitnehmen?

Eigentlich gar nichts. Drei Mahlzeiten am Tag sowie Trinkwasser werden gestellt. Das Frühstück besteht häufig aus Porridge mit Obst, etwas Toast sowie Ei. Zum Mittag beginnt man mit einer Suppe, es folgt dann ein warmes Gericht mit Gemüse und Reis oder Nudeln, sowie Obst zum Nachtisch. Am Abend ähnelt das Angebot dem Mittagessen. Zu allen Mahlzeiten werden Tee und löslicher Kaffee gereicht.

Empfehlenswert sind dennoch ein paar zusätzliche Snacks: Für jeden Tag 1-2 Energie- oder Proteinriegel, idealerweise schmackhaft und nicht zu trocken. Für das Wasser empfehlen sich Flavourdrops oder Trinkpulver. Wer keinen schwarzen Tee mag, der sollte sich andere Teebeutel einpacken. Da die Luft teilweise sehr trocken ist, empfehlen sich Lutschbonbons.

Welche Sprache spricht man am Kilimandscharo?

Die Landessprache ist Kisuaheli. Englisch ist zwei Amtssprache. Der Guide spricht in der Regel Englisch. Da die Porter und das Küchenpersonal häufig aus sehr einfachen Verhältnissen kommen, sind nur geringe Englischkenntnisse zu erwarten. Ein paar Worte Kisuaheli können also nicht schaden.

Planer Kilimandscharo Milchstrasse
Tipp: Bei Neumond ist die Milchstraße am beeindruckendsten.

Was sind die besten Tipps für den Kilimandscharo?

Sich Zeit nehmen und nicht die schnellste Route wählen. Die Lemosho-Route braucht zwar 8-9 Tage, aber ist landschaftlich sehr reizvoll. Wichtig ist auch: die richtige Ausrüstung sowie das Einhalten der Regeln vor Ort – inklusive der Flüssigkeitszufuhr.

Nachts bei klarem Himmel gibt es einen fabelhaften Sternenhimmel. Tagsüber gigantische Weiten und eine Landschaft, die nicht von diesem Planeten scheint. Deshalb die Zeiten rund um den Vollmond meiden – zum einen planen viele Gäste die Gipfelbesteigung so ein, um den Mondschein genießen zu können, zum anderen kann man die atemberaubende Milchstraße aufgrund des hellen Mondlichtes schlechter sehen.

Kann ich den Kilimandscharo mit einer Safari verbinden?

Das ist eine gute Idee. Je nach Jahreszeit sind die Empfehlungen hier unterschiedlich. Nicht weit von Moshi und dem Fuß des Berges liegen die Schutzgebiete des Ngorongoro Kraters, des Natronsees sowie des Manyara Sees. Je nach Vorliebe gibt es einfache bis sehr luxuriöse Camps von ca. 100 bis 1000 Euro pro Nacht.

Nashorn

Was sollte ich noch in Tansania erleben?

Viele Reisende verbinden eine Kilimandscharo-Besteigung mit einem anschließenden Aufenthalt auf Sansibar. Die tropische Insel liegt nur eine Flugstunde vom Kilimandscharo International Airport entfernt vor der Küste Tansanias, sie bietet Sandstrände im Norden, einmalige Wälder, Sümpfe und Plantagen im Süden und in der Mitte. Die Tauchgründe vor der Insel sind sehr vielfältig und bieten ein hoher Artenreichtum.

Der Autor und sein persönliches Kilimandscharo-Erlebnis:

Hanns-Christian Nicken | Digital Product Owner Fenix Outdoor

Reiste während der Pandemie im Februar 2021 zum ersten Mal nach Tansania. Die Entscheidung erwies sich als goldrichtig. Am 8. März 2021 um 6:15 Uhr stand er allein mit seinem Guide auf dem Uhru Peak – auf 5895 m über dem Meer. Der passionierte Trekker und erfahrende Reisende war schon mehrfach in Ostafrika. Vor der Pandemie zog es ihn in der Regel mehrfach im Jahr in die Ferne – Hanns-Christian bleibt dabei gerne individuell und meidet überlaufene Ziele. Nächstes Ziel ist Jordanien – solange es dort noch recht leer ist. Auch beruflich ist er viel unterwegs, er arbeitet für Fenix Outdoor – die Muttergesellschaft von Globetrotter als Digital Product Owner an der Weiterentwicklung der Supply-Chain.

Text: Hanns-Christian Nicken | Illustration: Susanne Mader
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