Nach vielen Jahren oder intensiver Nutzung kann es vorkommen, dass ein Reißverschluss nicht mehr richtig schließt, hakt oder Teile wie der Schiebergriff abbrechen oder ausleiern.
Wenn der Reißverschluss klemmt, reinige ihn gründlich mit einem Tuch und Seifenwasser. Seife, Kerzenwachs, Graphit aus Bleistiftminen (insbesondere bei Reißverschlüssen mit Metallzähnen) oder spezielle Schmiermittel helfen, den Schieber wieder leichtgängig zu machen. Bitte beachte jedoch, dass Graphitspuren auf der Kleidung zurückbleiben können. Möchtest du dies verhindern, solltest du auf ein professionelles Pflegeprodukt zurückgreifen.
Wenn der Reißverschluss ersetzt werden muss, kannst du dies entweder selbst tun oder in einer Schneiderei erledigen lassen. Viele Reißverschlüsse sind leicht zu reparieren, da sie aus standardisierten und austauschbaren Teilen bestehen.
Wenn die Zähne nicht mehr richtig ineinander greifen, liegt dies oftmals daran, dass der Schieber ausgeleiert ist. Du kannst zunächst die verbogenen Elemente mit einer Spitzzange vorsichtig wieder in ihre Position zurückbiegen und danach den Schieber austauschen. Achte beim Geradebiegen unbedingt darauf, dass dabei keine Zähne abbrechen. In unserer Anleitung „Reparatur eines Reißverschlusses“ erfährst du, wie du beispielsweise einen defekten Schieber ersetzen kannst.
Bei wasser- und winddichten Materialien – wie sie beispielsweise in Regenjacken, Zelten oder Rucksäcken verwendet werden – sollte die Reparatur von Spezialisten für Outdoor-Ausrüstung durchgeführt werden, da die Nähte möglicherweise professionell verschweißt werden müssen. Deine Globetrotter-Werkstatt vor Ort berät dich gerne.