Natürliche Funktionsfaser

5 Gründe, warum Merinowolle auch im Sommer ideal ist

5 Gründe, warum Merinowolle auch im Sommer ideal ist

Goodbye Schweißgeruch und nasse T-Shirts – Merino hat richtig gute Sommereigenschaften.

Wolle im Sommer? Die meisten Menschen denken bei Wolle wohl direkt an kuschelige Winterpullover – oder an die kratzigen Socken, die es jedes Jahr von Oma zu Weihnachten gab. Bei strahlendem Sonnenschein und hohen Temperaturen scheinen Shirts, Hosen oder Socken aus Wolle aber nicht die allerbeste Wahl zu sein – sicher viel zu warm! Wer aber genauer hinsieht, merkt, dass es eine bestimme Wollsorte gibt, die sich das ganze Jahr über hervorragend tragen lässt. Und zwar Merinowolle, auch bekannt als die Funktionsfaser der Natur. In besonders hoher Qualität und perfekt ausgerichtet auf den sportlichen Einsatz findet man dieses Material beim Merino-Pionier Icebreaker. Vom Longsleeve über Hosen und T-Shirts bis Sport-BHs und Socken – jedes Produkt der Neuseeländer besteht aus nachhaltig produzierter Merinowolle, kommt ohne unnötiges Mikroplastik und chemische Behandlungen aus und ist als Naturprodukt biologisch abbaubar.

Hier kommen fünf Gründe, warum Kleidung aus Merinowolle auch in der warmen Jahreszeit ein idealer Begleiter auf allen Outdoor-Abenteuern ist.

1. Die Klimaanlage zum Anziehen

So schön die ersten Sonnenstrahlen auf der Haut an einem langen Wandertag auch sein mögen – nach fünf Stunden Trekking in sengender Sommerhitze braucht man alles andere als Kleidung, in der sich die Hitze staut. Anders als oft angenommen kann Wolle – und ganz besonders Merinowolle – den Körper in solchen Situationen angenehm kühlen. Denn die Fasern sind im Gegensatz zu den meisten Synthetikfasern hygroskopisch. Das bedeutet, sie können die Feuchtigkeit, die vom Körper kommt, binden und sie anschließend nach außen abgeben. Dadurch entsteht im Winter wärmende Absorptionswärme und im Sommer erfrischende Verdunstungskälte. Voilá – fertig ist die Ganzjahresklimaanlage. Diesen ziemlich genialen Effekt der Temperaturregulierung hat die Merinowolle übrigens, damit die Merinoschafe mit den extremen Temperaturschwankungen in ihrer Heimat zurechtkommen. In Neuseeland, wo die Partnerfarmen von Icebreaker angesiedelt sind, müssen die Tiere mit Temperaturen zwischen -10°C und 30°C zurechtkommen und haben deshalb eine noch feinere Wolle entwickelt als die europäischen Merinoschafe.

2. Duftkontrolle deluxe

Sommer, Tag sieben der Mehrtages-Trekkingtour, nur ein Shirt zum Wechseln: Wer jetzt nicht möchte, dass die Sitznachbarn auf der Berghütte sich naserümpfend so weit wie möglich wegsetzen, ist mit einem Merinoshirt gut beraten. Zum Beispiel das Merino 200 T-Shirt besteht zu 100 Prozent aus Merinowolle und müffelt trotz Schwitzen nicht. Dieser im Sommer äußerst nützliche Effekt der Geruchshemmung ist wohl der bekannteste Vorteil von Merinofasern. Woher er kommt? Von der Struktur der Wollfasern. Während sich an glatten Kunstfasern sehr leicht Bakterien festsetzen können, haben die Geruchsproduzenten an der rauen geschuppten Oberfläche der Wollfasern schlechte Karten. Weniger Bakterien, weniger Müffeln, mehr neue Freunde auf der Berghütte!

3. Schweiß? Kein Problem!

Etwa sechs (!) Liter Schweiß produziert ein Mensch an einem warmen Tag. Der muss irgendwo hin – und zwar idealerweise so, dass einem nicht das schweißgetränkte Shirt am Körper klebt. Keine leichte Aufgabe für eine Faser. Aber Merinofaser ist in der Lage, Feuchtigkeit zu binden. Und im Vergleich zu anderen Textilien ist sie sogar eine ganz hervorragende Feuchtigkeitsmanagerin. Bis zu 35 Prozent ihres Trockengewichtes kann Merinowolle an Feuchtigkeit aufnehmen, bevor sie sich nass anfühlt. Klar, irgendwann ist dieser Punkt auch beim hochwertigsten Merinoshirt erreicht, aber immerhin trocknen die Fasern dann auch besonders schnell wieder.

4. Kein Kratzen, nur Kuscheln

Immer noch verbinden viele Menschen intuitiv mit Wolle ein Kratzgefühl. Dabei ist es ein Mythos, dass jede Wolle automatisch auf der Haut kratzt. Es kommt auf den Typ Wolle an. Wenn Oma deine Socken mit herkömmlicher Schurwolle gestrickt hat, haben die Fasern etwa einen Durchmesser von 24 Mikrometer. Zum Vergleich: Ein durchschnittliches Menschenhaar hat einen Durchmesser von 50 Mikrometer. Merinowolle dagegen ist deutlich feiner und hat nur eine Faserstärke von 17 bis 19 Mikrometer. Das verleiht ihr ein maximal weiches und anschmiegsames Tragegefühl – im Sommer wie im Winter. Besonders leicht und anschmiegsam wird Merinowolle übrigens in Kombination mit dem Naturstoff Lyocell, einer regenerativen Cellulosefaser: Zu finden in allen Produkten der Icebreaker Cool-Lite-Reihe

5. Der UV-Bodyguard schützt

Schon mal ein Schaf mit Sonnenbrand gesehen? Vielleicht ja, denn auch Schafe können Sonnenbrand bekommen. Aber nur kurz nach dem Scheren. Denn ansonsten schützt sie ihre Wolle mit einem natürlichen UV-Schutz. Und das funktioniert auch bei uns Menschen, wenn wir Kleidung aus Merinowolle tragen. Je nach Stoffmischung und Stärke haben die Shirts und Hosen von Icebreaker einen UPF (Ultraviolet Protection Factor) von 30 bis 50. Ein klassisches weißes Baumwollshirt kommt lediglich auf einen UPF von 10. Kunstfaser-Produkte erreichen nur dann einen ähnlich hohen UPF-Wert wie Merino, wenn sie mit chemischen UV-Blockern behandelt wurden. Kurz gesagt: Merinowolle ist ein toller Begleiter für den Sommer.

Passende Ausrüstung gibt’s beim Merinospezialist Icebreaker

Passende Ausrüstung gibt’s beim Merinospezialist Icebreaker

Icebreaker Logo

Icebreaker steht für Merinobekleidung im Sport- und Outdoor-Bereich wie kaum eine andere Marke. Gegründet 1995 in Neuseeland pflegen sie langfristige Partnerschaften mit Merinofarmern und legen bei ihrer Wolle auf viele Nachhaltigkeits- und Tierwohl-Kriterien wert. 2006 haben sie als erstes Unternehmen der Welt Prints auf Merinowolle gedruckt und damit der Naturfaser zu noch größerer Popularität verholfen. Durch Innovationen wie MerinoLoft (Ersatz von Entendaunen durch Merinofasern) und die Cool-Lite-Technologie (leichter und feuchtigkeitsregulierender Materialmix aus Merinowolle und Lyocell) sind sie bis heute der wichtigste Player, wenn es um Merinowolle geht.

Fazit: Merino ist der Sommerstar unter den Naturfasern

Wer beim Klamottenkauf nach einem funktionalen Naturmaterial fürs ganze Jahr sucht, kommt an Merinowolle von Icebreaker nicht vorbei. Ob Sonne, Regen oder Frost – Merinofasern passen sich an die Außentemperatur an, regulieren Gerüche, managen Feuchtigkeit, fühlen sich weich auf der Haut an und bieten sogar natürlichen UV-Schutz. Also, weg mit den Vorurteilen gegenüber Wolle im Sommer, Merino ist die Antwort auf heiße Tage und sonnige Outdoor-Abenteuer!

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