Kaufberatung Lagenprinzip

In dieser Kaufberatung dreht sich alles um das bewährte Zwiebelprinzip. Wir verraten dir, worum es sich beim Lagenlook genau handelt. Welche Schichten grundsätzlich sinnvoll sind. Und was du am besten bei kalten Temperaturen anziehst.

Titelfoto: Salewa

Inhalt:

Speziell in der kalten Jahreszeit sollte deine Kleidung die Körperwärme bestmöglich speichern. Aber anders als viele denken, ist dabei nicht eine besonders dicke Schicht, sondern mehrere dünne hoch ergiebig. Insbesondere bei sportlichen Aktivitäten oder dem Wechsel von warm zu kalt und umgekehrt, ist das Lagenprinzip wirklich praktisch. Je nach Wetter kannst du eine oder mehrere Lagen weglassen bzw. hinzufügen. In dieser Kaufberatung erklären wir dir, auf welche Schichten du beim Layering generell zurückgreifen solltest. Und welche Funktionen die einzelnen Lagen haben.

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Jack Wolfskin | Moritz Attenberger

Zwiebeltechnik: Was genau ist denn das?

Bei der Zwiebeltechnik – es wird auch gerne vom Lagenlook, Zwiebelprinzip oder Zwiebellagenprinzip gesprochen – hast du, ähnlich wie das namensgebende Gemüse, mehrere Schichten übereinander an. Aber keine Sorge, du wirst nicht wie das Michelin-Männchen aussehen. Denn die einzelnen Lagen setzen sich aus dünneren, funktionalen Bekleidungsstücken zusammen. Und genau das ist die Idee dahinter.

Um für Temperaturschwankungen und diverse Outdoor-Aktivitäten und Aktivitätslevel angemessen gekleidet zu sein, ziehst du mehrere dünne, funktionale Lagen an. Wichtig zu wissen: Der Lagenlook ist sowohl für den Oberkörper als auch für den Unterkörper anwendbar. Und das nicht nur im Winter, sondern zu jeder Jahreszeit. Denn prinzipiell kannst du das Zwiebelprinzip das ganze Jahr über nutzen.

Aus welchen Schichten setzt sich der Lagenlook zusammen?

Generell hat jeder Mensch ein anderes Wärme- und Kälteempfinden. Daher ist es von Person zu Person unterschiedlich, wie viele Lagen den angenehmsten Komfort bieten. Auch die Aktivität spielt bei der Auswahl eine Rolle. In der Regel setzt sich das Lagenprinzip aus drei Schichten zusammen, die durch weitere ergänzt werden können:

Baselayer

Der Baselayer ist die erste Schicht, welche den Grundpfeiler bildet. Sie hat die Hauptaufgabe, Schweiß vom Körper wegzuleiten. Daher solltest du als Unterwäsche gut feuchtigkeitsleitende Materialien, z.B. aus Polyester oder Merinowolle tragen.

Isolationsschicht bzw. Midlayer

Die Isolationsschicht wird über den Baselayer gezogen. Ihre Aufgabe ist es, Wärme bestmöglich zu isolieren. Hier bieten sich Stoffe wie Wolle oder Fleece sehr gut an.

Wetterschutz

Der Wetterschutz macht den Look perfekt und noch funktionaler. Die dritte Lage schützt vor Witterung, weshalb sich je nach dieser und der Aktivität Hardshell- oder Softshelljacken besonders empfehlen.

Wie funktioniert das Zwiebelprinzip?

Der größte Vorteil des Lagenlooks ist, dass du die einzelnen Schichten den gegebenen Wetterbedingungen anpassen kannst. Beim Tragen mehrerer Lagen kommt es in erster Linie auf das richtige Material an. Dieses kann sich, je nach Temperatur, Aktivität, Witterung und Einsatzgebiet in der Form (z.B. lang/kurz) oder Stärke unterscheiden. Perfekt aufeinander abgestimmt, halten dich die Schichten warm und gleichzeitig trocken. Wichtig ist aber, dass du bei der Wahl der einzelnen Lagen darauf achtest, dass diese jeweils ihre spezielle Funktion erfüllen.

Welche Aufgabe Baselayer, Isolationsschicht/Midlayer und Wetterschutz haben, erklären wir dir gerne näher und gehen dabei von innen nach außen vor.

Wofür brauche ich einen Baselayer?

Der Baselayer ist Funktionsunterwäsche, die für den Abtransport von Schweiß direkt von der Haut sorgt. Aufgrund ihrer Funktion haben Baselayer oft eine körperbetonte Passform. So kann Feuchtigkeit optimal absorbiert und nach außen weitergegeben werden. Bei kurzen, knackigen und sehr schweißtreibenden Aktivitäten und wärmeren Temperaturen bieten sich besonders feuchtigkeitsleitende, schnelltrocknende Materialien (z.B. Polyester oder robusteres Polyamid) sehr gut an. Diese verfügen über einen maximal schnellen Feuchtigkeitstransport.

Generell und insbesondere bei moderaten Wanderungen sowie in gemäßigtem oder kaltem Klima kannst du gut und gerne auch auf Funktionsunterwäsche aus Merinowolle als Baselayer zurückgreifen. Diese ist feuchtigkeitsleitend, herrlich weich und temperaturausgleichend. Sie sorgt, dafür, dass du in den Pausen nicht auskühlst. Dazu kommt die geruchshemmende Eigenschaft, die auf tagelangen Wandertouren allen Beteiligten einen Gefallen tut. Speziell leichte 120er oder 150er Merinowolle ist super als Baselayer. Bei kaltem Wetter sollte das Merinoshirt mindestens 200er- oder 250er-Qualität haben.

Grundsätzlich ist am Oberkörper ein Longsleeve, Trägershirt oder kurzärmeliges Shirt perfekt. An den Beinen kannst du dich mit Unterwäsche in unterschiedlichen Schnittformen ausrüsten. Du kannst lange Unterhosen, Shorts oder ¾ lange Modelle anziehen. Achte beim Kauf vor allem auf eine gute Passform und darauf, dass nichts kneift oder unangenehm scheuert. Bist du sportlich unterwegs solltest du Sportunterwäsche (Slips, Boxer, Sport-BH) tragen, die dich sowohl in deinen Bewegungen als auch mit ihrem guten Feuchtigkeitstransport unterstützt. Für nähere Informationen über die verschiedenen Funktionsfasern, wirf gerne einen Blick in unsere Kaufberatung Funktionswäsche und Funktionsfasern.

Von Baselayern aus Baumwolle raten wir ab. Das Material saugt Feuchtigkeit zu stark auf und gibt sie nur sehr langsam ab. Daher kühlst du in Shirts oder Hosen aus Baumwolle schnell aus und frierst fix, sodass das Zwiebelprinzip bereits an der Basis unwirksam ist.

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Jack Wolfskin | Moritz Attenberger

Welche Funktion hat der Midlayer?

Der Midlayer ist die zweite Schicht im Lagenlook und dient als Isolationsschicht. Auch der Midlayer sollte atmungsaktiv und feuchtigkeitsleitend sein, aber vor allem einen angemessenen Kälteschutz bieten. Daher besteht die zweite Lage aus Kleidung mit einer guten Wärmeisolierung. Warum sich besonders Fleece und Merinowolle als Midlayer gut eignen, erklären wir dir gerne.

Neben Pullovern bieten sich Jacken mit Reißverschluss oder Zip-Necks als Midlayer an. Die Vorteile dieser Oberteile liegen darin, dass du, wenn es anstrengend wird, schnell für angenehme Belüftung sorgen kannst. Hierfür musst du nur den Reißverschluss je nach Wunsch der Abkühlung öffnen und musst nicht das komplette Kleidungsstück ausziehen.

Aus welchen Materialien sollte ein Midlayer sein?

Je nach Kältegrad sollte ein besonders gut wärmeisolierendes Material wie Fleece oder Wolle gewählt werden. Fleecejacken und Fleecepullover sind ein beliebter und funktionaler Midlayer. Dabei gilt die Grundregel: Umso kälter es ist, umso stärker sollte das Fleece sein. Die Stärke wird in Zahlen angegeben: 100er, 150er, 200er und 300er. Je höher die Zahl, desto dicker und wärmer das Fleece. Grund hierfür ist die spezielle Struktur des Materials. Dieses schließt viel Luft ein, die ein schlechter Leiter ist, sodass die Wärme im Material gespeichert wird. Je mehr Material folglich vorhanden ist, je mehr kann erwärmt werden und wärmen.

Doch auch Pullover oder Jacken aus Wolle eignen sich wirklich ganz hervorragend als Midlayer. Wolle ist hingegen vor allem bei bewegungsarmen Tätigkeiten oder am Abend im Zelt sehr empfehlenswert. Für schweißtreibende Aktivitäten ist sie eher ungeeignet, denn sie trocknet nicht so schnell und ist recht schwer. Dennoch, sowohl Wolle als auch Fleece sind hoch wärmeisolierende Midlayer.

Icebreaker

Was genau Fleece so einzigartig macht und welche Eigenschaften Merinowolle auszeichnet, erfährst du in unseren Kaufberatungen zu den Materialien.

Ist es wirklich klirrend kalt z.B. auf einer Expedition hoch oben in den Bergen oder wenn du schnell frierst, kannst du einen weiteren Baselayer anziehen über den dann erst die Isolationsjacke kommt. Diese kann eine Hybridjacke mit Kunstfaser (z.B. Primaloft), eine gesteppte Merinojacke oder eine dickere Fleecejacke sein. Für die Beine gibt es Isolationshosen aus Kunstfaser oder Daune. Daune solltest du aber nicht beim Sport tragen, denn vollschwitzen macht sie kaputt. Stattdessen eignen sich die Hosen sowie Jacken bei gemäßigten Winterwanderungen oder in den Pausen über der Außenjacke. Deine Körperwärme wird gut gespeichert und du bleibst angenehm warm.

Was gilt es beim Wetterschutz zu beachten?

Nachdem du nun eine gut feuchtigkeitsleitende sowie eine wärmende Lage trägst, musst du dich zum Abschluss noch gegen Schnee, Regen und Wind ausrüsten. Daher vollendet der Wetterschutz als äußere Schicht den Lagenlook. Diese besteht aus einer Jacke, die du gegen Schmuddelwetter über Baselayer und Midlayer anziehst. Besonders gut geeignet sind Softshelljacken, Regenjacken oder Hardshells mit 2-, 2,5- bzw. 3-Lagen und einer hohen Wassersäule. Was diese Begriffe genau bedeuten, erfährst du detailliert in unserer Kaufberatung Regenjacken.

Die Jacken unterscheiden sich in ihren Einsatzbereichen. Hardshells sind sehr robuste Jacken mit geringem Gewicht aus 3-Lagen (Oberstoff, Membran und Futter) zu einer Schicht laminiert. Hardshells sind insbesondere für anspruchsvolle Einsätze in alpinen Gegenden und mit schwerem Rucksack geeignet. Jacken mit 2-Lagen sind schwerer und eher für den moderaten Einsatzzweck, wie Wanderungen mit leichtem Tagesrucksack, zu empfehlen. Softshelljacken bestehen aus weichem, oftmals sehr elastischem Material und für Outdoor-Aktivitäten bei kühlen, windigen Bedingungen und nur leichten Schauern sinnvoll. Bei allen Modellen sorgen Reißverschlüsse unter den Armen für zusätzliche Belüftung. Vor allem dann praktisch, wenn es körperlich anstrengender wird.

Willst du dich an den Beinen vor Regen und Schnee schützen, ist über der Funktionsunterwäsche eine Softshell- oder Hardshellhose empfehlenswert. Ausgestattet mit Reißverschlüssen an den Seiten wird das An- und Ausziehen erleichtert und du kannst für Belüftung sorgen. Einige Modelle haben auch Gamaschen, um Schnee am Eindringen zu hindern. Zudem gibt es Hosen mit Verstärkungen für den Einsatz mit spitzen Skikanten und Schneeschuhen.
Mit dem nun kompletten Lagenlook bist du perfekt gewappnet für diverse Outdoor-Aktivitäten und Abenteuer, beispielsweise eine herrliche Wanderung im Schnee.

Welche Kleidung brauchst du bei einer Wanderung im Winter?

Beim Winterwandern liegt der Gedanke nahe, sich so richtig warm und dick anzuziehen. Doch insbesondere bei aktiven Winterwanderungen ist dicke Winterbekleidung eher unangemessen, schränkt in der Bewegung ein und kann schnell zu warm werden. Daher gilt auch hier: Dein Outfit sollte aus mehreren dünneren Lagen bestehen. Bei der Wahl der einzelnen Schichten solltest du das Aktivitätslevel beim Winterwandern berücksichtigen.

Je aktiver du bist, umso wichtiger ist ein atmungsaktives und feuchtigkeitsleitendes Material. Auf längeren, moderateren Winterwanderungen kannst du auch Bekleidung aus Merinowolle als Baselayer oder Midlayer tragen. Sie überzeugt, da sie sich anpasst und sowohl wärmend als auch kühlend wirkt. Bei starkem Schwitzen kommt Merino jedoch schneller an ihre Grenzen als Kunstfaser.

Beachte: Vor allem in den Pausen kühlst du sehr schnell aus. Hier kann es helfen, z.B. eine Daunenjacke als Layer überzuwerfen. Zudem musst du dir für die Winterwanderung nicht zwingend neue Produkte kaufen. Auch die Wanderbekleidung, die du im Frühjahr oder Herbst trägst, kannst du als Lagenlook gut kombinieren, sofern die Temperaturen nicht im Minusbereich liegen.

Folgende Kleidung empfehlen wir dir für eine gelungene Tageswanderung im Winter:

  • Funktionsshirts als Baselayer (langarm oder kurzarm) und eine mindestens ¾ lange Unterhose.
  • Einen Midlayer aus Kunstfaser oder Wolle
  • Je nach Witterung eine Hardshell oder Softshelljacke (Für den Notfall gehört eine Isolationsjacke in den Rucksack)
  • Eine gefütterte Wanderhose für Tagestouren
  • Mütze oder Stirnband und Handschuhe (siehe hierzu gerne in unsere Kaufberatung)
  • Einen Schal oder ein Buff, um deinen Hals schön warm zu halten
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Jack Wolfskin | Moritz Attenberger

Wann ziehst du eine Daunenjacke an?

Grundsätzlich ist eine Daunenjacke bei moderaten Ausflügen oder Unternehmungen sinnvoll. Also immer dann, wenn du wenig aktiv bist, aber dich effektiv gegen Kälte schützen willst. Daher tragen viele auch im Alltag gerne Daunenjacken. Bei sportlichen Outdoor-Aktivitäten und kaltem Wetter solltest du die Jacke im Gepäck haben, um sie in den Pausen oder später am Zelt überzuziehen. Bei aktiven Unternehmungen ist eine Kunstfaserjacke die bessere Option. Alternativ sorgen zwei Midlayer für ausreichend Wärme.

Warum macht es besonders im Winter Sinn, mehrere Lagen untereinander anzuziehen?

In der kalten und nassen Jahreszeit ist der Lagenlook besonders empfehlenswert, da jede Schicht ihre Aufgabe hat und dich bei kalten Temperaturen trocken und warmhält, wie du bereits erfahren hast. Denn dicke Kleidung wird schnell zu warm. Du kommst ins Schwitzen, durchnässt, frierst und die Erkältungsgefahr steigt deutlich. Mit dem Lagenlook kannst du dich flexibel den Witterungsverhältnissen und Temperaturen auf einer Tour oder im Alltag anpassen.

Besonders vorteilhaft zum Beispiel beim Skifahren: Auf der Piste trägst du eine wind- und wasserdichte Skijacke als Wetterschutz, eine warme, schnelltrocknende Jacke aus Fleece als Midlayer und ein feuchtigkeitsleitendes Shirt aus Polyester als Baselayer. Denn bei der Abfahrt kommst du mit Sicherheit ins Schwitzen, obwohl es bitterkalt ist. Die atmungsaktiven und schnelltrocknenden Schichten sind sinnvoll, damit du dann im Skilift nicht auskühlst.

Ähnlich ist es im Alltag: Du machst dich am Morgen im Winter mit dem Fahrrad auf den Weg ins Büro. Draußen ist es noch dunkel, kalt und es schneit ein wenig. In diesem Fall sind alle drei Schichten des Lagenlooks das richtige Mittel. Wenn das Wetter am Nachmittag umschwingt und sich erfreulicherweise die Sonne zeigt und es deutlich wärmer ist, kannst du auf der Tour nach Hause beispielsweise den Midlayer problemlos weglassen.

Ist das Zwiebelprinzip auch im Frühling und Herbst empfehlenswert?

Ein klares Ja! Auch für die Übergangszeiten Herbst und Frühling ist das Zwiebelprinzip sehr sinnvoll. Insbesondere aufgrund der Unbeständigkeit des Wetters (häufiger Wechsel von Sonnenschein und Regen) macht den Lagenlook in diesen Jahreszeiten lohnenswert. Denn mit den bekannten Lagen bist du gegen die wechselnden Temperaturen zu jeder Zeit gut gewappnet. Natürlich müssen Base- und Midlayer im Frühling und Herbst nicht ganz so wärmeisolierend sein wie im Winter. Daher kannst du beispielsweise im Frühjahr auf eine dünnere Fleecejacke (100er/150er) über einem T-Shirt aus Merinowolle zurückgreifen. Doch auch hier gilt: Passe die Materialien sowie Anzahl der Lagen an die Aktivität sowie dein persönliches Wärme-/Kälteempfinden an.

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Jack Wolfskin | Manuel Ferrigato

Was gibt es sonst noch Erwähnenswertes?

Auch am Kopf, an den Händen und den Füßen kannst du deine Bekleidung im Lagenlook bzw. Zwiebelprinzip anziehen. Unter deinen Handschuhen kannst du ein weiteres sehr dünnes Paar Unterziehhandschuhe beispielsweise aus Merino als Baselayer tragen oder ein Paar wasserdichte Fäustlinge überziehen.

Das Gleiche gilt für den Kopf. Unter einer dickeren Wollmütze erhöht ein leichtes Modell aus Merinowolle den Wärmekomfort. Eine Mütze oder ein Stirnband mit winddichter Membran unter der Wollmütze sorgt ebenfalls für eine merkbar bessere Isolation. Natürlich kannst du auch Sturmhauben anziehen. So ist dein gesamtes Gesicht vor eisiger Kälte geschützt. Alternativ bieten sich Schlauchtücher an. Diese sind sehr vielseitig und können als Mütze, Schal oder Mundschutz genutzt werden. Auch an den Füßen kannst du beim Winterwandern funktionale Wandersocken mit kräftigen Stricksocken oder Linersocken kombinieren. Während wattierte, wind- und wasserdichte Gamaschen (Gaiter) an den Hosen für zusätzlichen Schutz bei Schnee und Kälte sorgen. Genauso wie auch Bekleidung mit enganliegenden Ärmelbündchen oder einer stabilen Kapuze Wind und Kälte draußen hält.

Deinen Outfit-Vorlieben sind hier, genau wie beim Lagenlook allgemein, keine Grenzen gesetzt, solange du dich an die empfohlenen Materialien hältst – egal, ob beim Wandern, Skifahren, Langlauf, Eisklettern oder im winterlichen Alltag.