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GLOBETROTTER BLOG AWARD | BEST STORY Frühjahr 2026

»Oberpfälzer Waldzauber: Warum das Waldnaabtal entschleunigt.«

Mit dem Globetrotter Blog Award zeichnen wir besonders gute, informative und fesselnde Outdoor-Geschichten aus. Die vierte Gewinnerin ist Kirsten Rick, mit einem Beitrag auf ihrem Blog »Freundin von Welt«.

Kirsten nimmt uns mit ins ruhige, wildromantische Waldnaabtal in der Oberpfalz, wo Natur, Stille und Entschleunigung im Mittelpunkt stehen. Sie übernachtet auf einem Trekking-Platz und trifft die zuständige Rangerin.

Bevor es zur ganzen Story geht, hat Kirsten uns noch vier Fragen beantwortet …

Kirsten Rick

…nimmt uns auf ihrem Blog mit, die Welt zu entdecken, Neues zu erleben und die Freude am Staunen nicht zu verlieren. Als »Freundin von Welt« richtet sie ihre Texte besonders an Frauen über 50 und verbindet persönliche Eindrücke mit Inspiration für individuelle, entspannte Entdeckungen abseits der klassischen Touristenpfade.

Wer bist du, wo kommst du her?

Ich bin Kirsten Rick, Reisejournalistin, Autorin, Bloggerin und eine Frau mit eingebauter Wegfahrsperre. Wegfahren fällt mir schwer. Schreiben nie. Ich komme aus einem Dorf bei Hamburg und lebe in der Nähe der St. Pauli Landungsbrücken. Seit vielen Jahren schreibe ich für Magazine wie das ADAC-Reisemagazin. Auf meinem Blog »Freundin von Welt« erzähle ich von Reisen für Frauen, die längst wissen, dass man für Abenteuer weder zwanzig noch Influencerin sein muss.

Worüber schreibst du in deinem Blog?

Über Reisen. Aber eigentlich über Menschen, Orte und die kleinen Absurditäten unterwegs. Mich interessieren weniger Infinity-Pools und mehr die Frau, die im Dorfladen den besten Kuchen verkauft. Auf »Freundin von Welt« geht es um Reisen für Frauen ab 50, um Natur und Städte, um Radrouten und Wanderwege, um Museen und sehr gute Geschichten. Immer mit offenen Augen, einem Blick für das nicht ganz so Offensichtliche, einer Kamera und einer Teekanne – für die Momente, in denen ich einfach nur beobachte.

Warum lag dir diese Reise besonders am Herzen?

Weil das Waldnaabtal genau das Gegenteil von dem ist, was heute oft als Reise verkauft wird. Kein Dauerprogramm. Kein »höher, schneller, schöner«. Sondern ein Ort, der einen freundlich ausbremst. Ich wollte zeigen, dass man keine Fernreise braucht, um sich selbst wieder einzusammeln. Manchmal reichen ein Fluss, ein paar sehr alte Steine und ein Wanderweg. Mein Schwiegervater schwärmt mir schon seit Jahren vom Waldnaabtal vor. Ein echter Geheimtipp von einem Oberpfälzer Local also.

Was macht das Waldnaabtal und deine Reise so besonders?

Die Waldnaab hat sich durch eine Landschaft gearbeitet, in der Granitblöcke herumliegen, als hätten Riesen sie achtlos abgestellt. Dort verwittern sie seit Millionen Jahren »gschamig« vor sich hin, bis sie aussehen wie gestapelte Wollsäcke.

Ich kann nur empfehlen, mit einer Rangerin unterwegs zu sein, die auf all die Dinge am Wegesrand aufmerksam macht, die ich sonst übersehen hätte. Dazu kommen seltene Arten wie die Flussperlmuschel, gute Wanderwege, der fast geheime Trekkingplatz Zeitelfleck inmitten des Walds und dieses stille Oberpfälzer Gefühl von: Wir müssen hier nichts aufblasen, es ist auch so gut. Genau das bleibt hängen.

Das Waldnaabtal hat keine Eile. Und plötzlich hatte ich auch keine mehr.

Die ganze Geschichte über Kirstens Alltagsflucht ins Waldnaabtal findest du hier:

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