Felix und seine Patagonia- Fleecejacke

In »Produkte, die Geschichte schreiben« stellen Globetrotter Mitarbeiter Ausrüstungsteile vor, die ihnen besonders ans Herz gewachsen sind. Diesmal: Felix Ketzer, Verkaufsberater bei Globetrotter Dresden, über seinen treuen Better Sweater von Patagonia.
Felix und sein Patagonia Better Sweater heute.

»Seit 10 Jahren im Dauereinsatz – mein Better Sweater von Patagonia!«

Kennt ihr das auch? Man kauft sich ohne großen Plan ein Ausrüstungsteil für »dies und das«. Die Zeit vergeht, man unternimmt Reisen und Touren – und eines Tages stellt man staunend fest, dass ausgerechnet dieses eine unscheinbare Teil zum unentbehrlichen Begleiter geworden ist … 

So ging es mir mit meinem Better Sweater. Eine ganz normale Fleecejacke, die ich vor zehn Jahren mal spontan mitgenommen habe, weil mir so ein Teil ganz praktisch erschien. Ich war damals gerade 18 Jahre und hatte nicht allzu viel Ahnung von Ausrüstung. Der Markenname Patagonia sagte mir nichts, aber die Jacke wirkte robust und die grüne Farbe gefiel mir. Als ich damit zur Kasse ging, ahnte ich nicht, dass ich gerade einen Freund fürs Leben gefunden hatte.

Zu sagen, dass ich den Better Sweater »oft« anhabe, wäre maßlos untertrieben. Ich habe ihn mehr oder weniger immer an: Im Alltag, im Urlaub, beim Einkaufen, beim Handwerken. Ich mache viel mit Holz – Sägespäne oder Spreißl ist die Fleecejacke also gewohnt. 

Richtig hart wird es für den Better Sweater bei meinen Outdoor-Touren. Wandern oder Paddeln ist nur das Aufwärmprogramm (und dabei wärmt er mich auch schön zurück). Der sportliche Teil spielt sich am Fels ab: Beim Klettern in der Sächsischen Schweiz klemmen sich der Better Sweater und ich in Felskamine, schieben uns am rauem Sandstein hoch, schrubben über Geröll und Felskanten. Da sind Hochtouren in den Alpen oder Eiskletter-Tage in Norwegen schon fast wieder Wellness für den Fleece – obwohl auch da Seile, Fels, Eis und Rucksackriemen kräftig scheuern. 

Nehme ich den zehn Jahre alten Better Sweater millimetergenau unter die Lupe, sehe ich: Ein paar winzige Brandlöcher (Funkenflug am Lagerfeuer). Einen neuen Schlitten am Reißverschluss (da war mir was draufgefallen, selbst schuld). Ich sehe minimales Pilling (Knötchenbildung im Fleecegewebe) und ein paar leicht abgewetzte Stellen. Ansonsten sehe ich: nichts. Nähte, Taschen, Bündchen ohne Beanstandung, nichts ausgeleiert – und die Farbe gefällt mir immer noch. Wenn ich mich nicht irre, hat Globetrotter dieses schöne Grün inzwischen auch als Firmenfarbe übernommen 😉 

Bei Wind, kühler Luft oder leichtem Regen greife ich zum Better Sweater, ebenso beim Gang zum Markt oder in die Arbeit. In der Waschmaschine war der Fleece höchst selten, auch weil er kaum Fremdgerüche annimmt. Und sollte er jemals abhanden kommen oder in Rente gehen, kommt ein neuer Better Sweater her. Kein Hoody, kein Pullover mit Viertelreißverschluss, kein Schnickschnack. Sondern einfach eine ganz normale Fleecejacke – aber in der besten Qualität, die es gibt. 

STECKBRIEF

Name: Felix Ketzer (28)
Filiale: Dresden
Job: Verkaufsberater für Technik, Schuhe und Bergsport
Outdoorvorlieben: Jede Art von Bergsteigen: vor der Haustür im Elbsandsteingebirge, Eisklettern in Norwegen, Hochtouren in der Alpen. Außerdem: Kajak fahren und »draußen schlafen ohne Grund«
Größtes Abenteuer: Alpine Hochtour mit meinen Freunden Torsten und Hannes über den Nordostgrat auf die Cima Presanella (3558 m).
Käme dein Sweater abhanden, was wäre der Ersatz? Natürlich ein neuer Better Sweater


Text: Globetrotter
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