Die neue Detour-Serie von Sea to Summit

Kochen wie daheim

Die australische Marke Sea to Summit steht für raffiniert-leichte Outdoor-Ausrüstung. So ist auch die neue Detour-Serie gewohnt durchdacht, sie legt aber erstmals den Fokus auf Komfort und Robustheit anstatt auf minimales Gewicht. Valentin von Sea to Summit Deutschland erklärt die Koch-Kollektion.

  • Als Metall kommt bei den Detour-Produkten Edelstahl zum Einsatz – das ist robust und langlebig.

Valentin, für welche Zielgruppe habt ihr die Detour-Serie entwickelt?

Für Menschen, die motorisiert unterwegs sind, also zum Beispiel mit dem Camper-Van oder mit dem VW-Bus. Für diese Zielgruppe spielt das Gewicht keine große Rolle, sehr wohl aber das Packmaß und die Funktionalität. Mit der Detour-Serie kannst du unterwegs sehr komfortabel – also im Prinzip fast wie zu Hause in der Küche – kochen und speisen. Trotzdem lassen sich die Töpfe, Teller, Schalen, Becher, Kessel und so weiter extrem klein zusammenpacken. Und sie sind so konstruiert, dass sie im verstauten Zustand nicht klappern – das war uns sehr wichtig. Die Serie beinhaltet außerdem Besteck und Schneidemesser.

Was heißt komfortabel kochen konkret?

Das fängt gleich bei der Materialwahl an: Als Metall kommt bei den Detour-Produkten Edelstahl zum Einsatz. Das ist robust und langlebig – man muss also nicht permanent aufpassen, keine Kratzer in den Topf zu machen. Die Haptik von Edelstahl ist sehr angenehm und hochwertig. Außerdem hat der Topf einen Sandwichboden mit einem Kern aus Aluminium. Dadurch wird die Hitze deutlich besser verteilt, es bilden sich keine Hitzespots und das Essen brennt nicht so leicht an. Man kann also problemlos auch auf Kochern mit großer Flamme bzw. viel Power kochen. Ausserdem ist der Topf sogar kompatibel mit Induktionsherden. Aber so ein Sandwichboden ist natürlich deutlich schwerer als der Boden von einem ultraleichten Aluminium-Topf …

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Von was für einem Gewichtsunterschied reden wir da?

Bei den Töpfen ist das Gewicht im Vergleich zu unserer Frontier-Serie circa doppelt so hoch, je nachdem welche Modelle man vergleicht. Die Schüsseln sind circa 20-30 Prozent schwerer. Die Frontier-Serie ist für Leute konzipiert, die ihr Gepäck selbst tragen müssen und bei denen es auf jedes Gramm ankommt. Deswegen kommt dort Aluminium zum Einsatz. Bei der Detour-Serie ist der Fokus bewusst ein anderer.

Wie verhindert ihr, dass das Kochgeschirr während der Fahrt klappert?

Da kommt uns die Falt-Konstruktion zu gute, die man schon von uns kennt: Durch Silikon-Elemente lassen sich die Töpfe, Pfannen, Schüssel und Becher aus der Detour-Serie sehr platzsparend komprimieren und ineinander verstauen. Gleichzeitig sorgt das Silikon für eine Art Dämpfung. Aber wir haben auch bei der Konstruktion von Details bewusst darauf geachtet, Geräusche zu verhindern: Die kleinen Griffe oben auf dem Topfdeckel knicken bei Belastung von oben zur Seite weg und bilden dadurch ebenfalls einen Dämpfenden Puffer, wenn man zum Beispiel einen zweiten Topf auf den unteren stellt.

Silikon an Kochgeschirr? Schmilzt das nicht direkt?

Die Frage höre ich oft. Ich erinnere dann gerne daran, dass auch in der heimischen Küche Backformen aus Silikon sehr weit verbreitet sind und problemlos funktionieren. Unser Silikon ist BPA-frei und sowohl nach den EU- als auch nach den FDA-Normen für Lebensmittelqualität zertifiziert. Es ist außerdem bis 225 °C hitzebeständig.

Welche Details waren euch bei der Entwicklung sonst noch wichtig?

Da gibt es viele Kleinigkeiten: Die Griffe sind zum Beispiel so konstruiert, dass man selbst den randvollen Collapsible Pot in der Fünf-Liter-Variante sicher und komfortabel handeln kann. Darin kann man problemlos für sechs bis acht Personen kochen. Gleichzeitig dienen die beiden Griffe dann später im verstauten Zustand als Fixierung und damit als Klapperschutz. Aber es gibt auch Kleinigkeiten, die Freude machen: So ist zum Beispiel der Radius der Löffel bewusst genau so gestaltet wie der Radius unten im Topf – dadurch kriegt man garantiert auch das letzte bisschen Sauce problemlos herausgelöffelt. Auch das sind Details, die den Komfort und die Freude am Kochen erhöhen – das war unterm Strich unser wichtigstes Ziel.


13. Juni 2024

Fotos: Archiv Sea to Summit

Autor: Moritz Schäfer


TEXT: Moritz Schäfer

FOTOS: Archiv Sea to Summit

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