Der gute Kreis: Kreislaufwirtschaft bei Globetrotter

Bei »Kreislaufwirtschaft« denken viele an Recycling, doch es steckt mehr dahinter. Globetrotter engagiert sich – und du kannst mitmachen.

»Kreislaufwirtschaft zielt auf die möglichst lange Nutzung von Produkten und Rohstoffen«, sagt Silke Sorgalla, bei Globetrotter für die Nachhaltigkeit im Sortiment zuständig. »Es geht nicht nur ums Recycling, sondern auch um viele Schritte davor. Wir können da richtig was bewegen.« Auf den nachhaltigeren Kreislauf zahlt alles ein, was Ressourcen schont: eine clevere Material­auswahl beim Design ebenso wie Herstellungsmethoden, die gleich das spätere Recycling einplanen und technisch vereinfachen.

»Auch der Lebenszyklus eines Produkts zählt: je länger, desto nachhaltiger.«

Neben Herstellung und Wiederverwertung eine­­s Produkts zählt auch dessen Lebenszyklus: je länger, desto nachhaltiger. Schon weil in dieser Zeit kein Ersatzprodukt benötigt wird. Als typisches Negativbeispiel gilt die »Fast Fashion«. Also Modebekleidung, die billig angeboten und dann oft nur ein paar Mal getragen wird. »In der Outdoorbranche haben wir kein Fast-Fashion-Problem«, sagt Silke, »schließlich brauchen wir auf Tour hochwertige und robuste Bekleidung und Ausrüstung. Die hat ihren Preis und wird von der Kundschaft auch nicht ausgetauscht, wenn sich mal eine Modefarbe ändert. Trotzdem gibt es auch bei uns Luft nach oben.« Silke nennt weitere Punkte, die die Lebens­dauer eines Produkts erhöhen. Natürlich die Qualität von Materialien und Verarbeitung, und auch das Design. »Was mir gut und lange gefällt, werde ich gar nicht erst ersetzen wollen.«

Sharing is caring

Auch Pflege und die Möglichkeit, kleine Schäde­­n zu reparieren, erhöhen die Nutzungsdauer drastisch. Marken wie Vaude denken bereits beim Produktdesign über Reparaturen nach. Sind etwa die Nähte typischer Stresspunkte gut zugänglich, erleichtert dies eine spätere Erneuerung sehr. Und bevor man ein ausgedientes Produkt entsorgt: Kann man es nicht verschenken oder vielleicht soga­­r verkaufen? Noch weiter geht die Idee der Sharing Economy: Muss man ein Produkt denn zwingend alleine besitzen? Gerade bei selten genutzten Dingen, sei es Gruppenzelt oder Schlagbohrmaschine, macht Teilen oder Ausleihen Sinn. Jeder bestimmt selbst, was man kauft, repariert, leiht oder recycelt. Und jede Entscheidung kann helfen, den Kreislauf zu verbessern. »Oft wollen wir nachhaltig handeln, es fehlt aber an Gelegenheit oder Hintergrundwissen«, sagt Silke.

Kreislaufwirtschaft mitdenken, mitmachen, mitverändern

An dieser Stelle setzt Globetrotter an: Mit dem Label »Grünere Wahl«, Reparaturen in den Filialwerkstätten und Pflege-Know-how im Globe­trotter Blog. Mit Secondhandangeboten, Ausrüstungsverleih und vielem mehr. Eine gute Gelegenheit, ins Thema Kreislaufwirtschaft einzutauchen, ist die »Grünere Woche« – alle Infos dazu findest du hier.

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Text: Globetrotter Magazin