5 geniale Campingspots auf den Lofoten

Furchteinflößend geformte Bergformationen, die sich scheinbar direkt aus der rauen Brandung des Europäischen Polarmeeres erheben, überragen versteckte Buchten mit teils kreideweißen Sandstränden, die eher an exotische Südsee-Spots erinnern. Wenn diese übernatürlich anmutende Szenerie im nächtlich goldenen Licht der Mitternachtssonne in den schönsten Farben erstrahlt oder sich im Winterhalbjahr die magisch tanzenden Nordlichter im nassen Sand spiegeln, sind unvergessliche Glücksmomente garantiert. Willkommen auf den Lofoten!

Die Inselkette im Norden Norwegens bietet auf relativ wenigen Quadratkilometern alles, was den einzigartigen Reiz des Landes ausmacht: Neben der paradiesisch anmutenden Landschaft von nahezu bizarrer Schönheit bis hin zu den zauberhaften Ansiedlungen voller romantischer Ursprünglichkeit, die einen einzigartigen Kontrast zum teils morbiden Charme des Verfalls verlassener Plätze bieten. Ein Schmelztiegel an unvergesslichen Eindrücken, Erlebnissen, Aktivitäten und Aus- sowie Einsichten – traumhaft schön und nur schwer zu beschreiben.

Kein Wunder, dass der Archipel mittlerweile ein absolutes Sehnsuchtsziel ist – und so wird es gerade in der Sommersaison von Ende Juni bis Ende August schon einmal etwas eng auf den Inseln. Für uns ein guter Grund, euch die folgenden Empfehlungen mit auf den Weg zu geben und unsere Erfahrung einiger Lofoten-Reisen mit euch zu teilen, sodass euer Roadtrip eine vantastische Reise zu den Highlights auf den Lofoten wird.

Zuhause ist dort, wo wir übernachten

Inmitten einer so gewaltigen Landschaft wie auf den Lofoten sind ebene, ungenutzte Flächen echt rar gesät. Daher bringen die Einheimischen die Campingbedingungen schnell auf den Punkt: Wenn es flach ist, ist es wahrscheinlich ein Moor und nicht trocken. Wenn es trocken ist, ist es ziemlich sicher nicht flach …

Die davon unberührt hohe Nachfrage hat dementsprechend zu einer ganz eigenen Camping-Kultur auf den Lofoten geführt – einer bunten Mischung völlig verschiedener Stellplatz-Angebote, vom herkömmlichen Campingplatz über kommunale Angebote unterschiedlicher Qualität bis hin zu privaten Offerten auf Bauernhöfen oder einigen Wiesen.

Eine von uns getestete und bevorzugte Auswahl daraus stellen wir euch nachfolgend vor:

Blick auf Yachthafen Lodingen auf den Lofoten

#1 Yachthafen Lødingen

Auf der Anreise zu den Lofoten oder während der Rückfahrt wird man fast zwangsläufig den Küstenort Lødingen passieren. Hier legt zudem eine der Fähren vom Festland (Bognes) an, sodass sich ein kurzer Aufenthalt in Lødingen perfekt in die Routenplanung integrieren lässt.

Der lokale Bootsbesitzer-Verein hat am Ende der Mole im Hafen einen fantastisch gelegenen Stellplatz eingerichtet – in erster Linie am Meer und dennoch durch einige Klippen geschützt. Vom etwas oberhalb gelegenen Leuchtfeuer bietet sich ein imposantes Panorama bis hinüber zur Lofoten-Wand.

Im gepflegten Vereinshaus werden alle entsprechenden Service-Leistungen zu einem absolut fairen Preis angeboten. Daher ist der Hafen von Lødingen mittlerweile für uns ein fester Punkt auf allen Lofoten-Trips: Entweder als Sprungbrett für die Rückfahrt zum Festland oder eben zum »Ankommen« nach einer langen Anfahrt auf die Lofoten.

TIPP: Der Platz ist ganzjährig geöffnet.

#2 Rolfs Bar

»Was ist das denn?« war unser erster Gedanke, als wir erstmals auf der Wiese vor Rolfs Bar ankamen. Ein einheimischer Landbesitzer überlässt hier einen Teil seines Grundstücks unentgeltlich an Camper, die es ihm mit einigen Spenden und teils kuriosen Hinterlassenschaften danken. So hat sich aus dem Blockhaus »Rolfs Bar« ein Aufenthaltsraum mit allerlei Ting und Tang aus der ganzen Welt entwickelt. Unglaublich, was es dort alles zu sehen und zu entdecken gibt …

Die absoluten Highlights sind jedoch die spontan organisierten abendlichen Lagerfeuer mit der Camper-Community auf dem Platz. Alle bringen mit, was der Kühlschrank oder die Heckgarage hergeben, um im Licht des Feuers Erlebnisse aus dem Norden, Lebensgeschichten oder was auch immer zu teilen.

Es gibt hier allerdings außer der Holzhütte und einem kleinen Aussichtsturm keine weiteren Einrichtungen, sodass sich der Aufenthalt in der Regel auf eine Nacht beschränkt.

TIPP: Ein Abstecher zu Rolfs Bar eröffnet euch die Möglichkeit, die Europastraße 10 teilweise auf einer landschaftlich schöneren Route im Norden der Lofoten zu umfahren und den megacoolen Midnattsolveien Damm bei Grunnfør zu überqueren.

Stellplatz am Surferstrand in Unstadt auf den Lofoten

#3 Surfer-Paradies Unstad

Der Wegweiser nach Unstad an der Europastraße 10, die als Norwegische Landschaftsroute »Lofoten« die Inseln wie auf eine Perlenkette verbindet, wird offenbar von vielen Reisenden übersehen. Daher treffen sich in der malerischen Bucht von Unstad weiterhin hauptsächlich Surfer aus der ganzen Welt, die in der gewaltigen Brandung perfekte Bedingungen vorfinden.
Die Kommune hat in Unstad zwei offizielle Campingbereiche direkt am Meer eingerichtet – jeweils links und rechts des ausgedehnten Strandes. Für eine Übernachtung inmitten dieser Traumkulisse ist ein geringer Obolus zu entrichten.
Die Zahlung kann entweder bar – über eine Vertrauenskasse am Briefkasten –, per Banküberweisung oder mittels der norwegischen App VIPPS erfolgen. Der Stellplatz auf der rechten Seite des Strandes bietet einfache Toilettenanlagen und einige Müllcontainer, die während der Sommersaison zugänglich sind. Weitergehende Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten stehen nicht zur Verfügung.


TIPP: Am Eingang zu Unstad lockt das Surfer-Basecamp »Unstad Arctic Surf« mit den laut eigener Aussage besten Zimtschnecken weltweit.

#4 Lofoten Beach Camp am Strand Skagsanden

Für Fotografen, Surfer und Abenteuerlustige ist der Strand Skagsanden in Flakstad ein echtes Highlight. Inmitten dieser Traumkulisse lassen sich wunderbar Nordlichter fotografieren oder die hellen Sommernächte im Schein der Mitternachtssonne genießen. Zugleich ist es die perfekte Location, um auf einem Surfbrett die Wellen zu reiten oder eine – im wahrsten Sinne des Wortes – Abkühlung im Meer zu genießen.
Die Lage unweit der Europastraße 10 und einiger populärer Highlights macht den Strand überdies zu einem perfekten Basecamp für Erkundungen in der Umgebung.
Direkt hinter den Dünen gelegen, bietet der Campingplatz reichlich Raum für ca. 40 Wohnmobile und Wohnwagen sowie zahlreiche Zelte, die sich über eine weitläufige Wiese erstrecken. Der naturbelassene Boden kann zwar teilweise uneben sein, doch für jene, die Strom benötigen, sind einige parzellierte und befestigte Plätze verfügbar.
Neben einem Bistro findet man auf dem Areal das gepflegte Servicegebäude mit Küche, Toiletten und Duschen. Zusätzlich werden hier Surf-Kurse angeboten und das notwendige Equipment kann jederzeit ausgeliehen werden.


TIPP: Wer nicht unbedingt Surfen möchte, kann sich für einen Tag in der Bucht auch SUP-Boards ausleihen.

Morgenstimmung auf dem Mosken Campingplatz  auf den Lofoten

#5 Moskenes Camping

Der Campingplatz Moskenes erweist sich als äußerst praktisch, wenn man die Lofoten mithilfe der Fährpassage Bodø <> Moskenes erreichen oder verlassen möchte. Dank seiner Nähe zum Fähranleger in Moskenes ist er perfekt für die Nutzung nach einer späten Ankunft per Fähre oder am Vorabend der Rückreise geeignet.
Ein besonderes Highlight des Platzes ist der atemberaubende Blick auf die »Lofotenwand«, die eindrucksvolle Bergkette, die sich entlang des Lofotenarchipels erstreckt.
Der weitläufige Campingplatz bietet parzellierte Stellplätze für etwa 60 Wohnmobile, die eben und mit Kies bedeckt sind, sowie eine großzügige Wiese für Zeltcamper. Obwohl der Platz nicht zu den günstigsten gehört, überzeugt Moskenes Camping durch die liebevolle und professionelle Führung des sehr freundlichen Besitzers.
Gäste können sich auf hervorragende Sanitäranlagen und einen Waschraum mit vier Waschmaschinen und zwei Trocknern freuen. Für Familien gibt es einen kleinen Spielplatz, während ein Café-Restaurant und eine Kneipe für das leibliche Wohl sorgen. Darüber hinaus steht die Möglichkeit zur Verfügung, Boote für Angelausflüge zu mieten. Neben Stellplätzen werden im Übrigen auch einige Campinghütten zur Miete angeboten.


TIPP: Besonders in der Hochsaison empfiehlt es sich, einen Stellplatz im Voraus zu buchen, da der Campingplatz bei Nutzern der Fährverbindung Bodø <> Moskenes beliebt ist.

Die Bucht von Kvalvika.

#Bonus-Tipp zum Zelten

Wer fernab vom Lärm und Stress unserer Zeit die Nacht in einer absolut einzigartigen Kulisse verbringen möchte, sollte mit seinem Zelt in die abgeschiedene Bucht Kvalvika wandern. Die Strände der Kvalvika erinnern an eine fast unwirkliche Filmkulisse und sind daher inzwischen ein beliebtes Wanderziel – oft in Verbindung mit einer Gipfeltour auf den Ryten, von dem aus man einen gigantischen Blick in die Bucht hat.

Mit einem Zelt im Gepäck kann man auf der Wiese hinter den Dünen hier die Nacht verbringen und sich vom warmen Licht der tief stehenden Mitternachtssonne verwöhnen lassen.

Alternative Angebote

Darüber hinaus gibt es weitere kommunale Stellplatz-Angebote in den Häfen von Svolvær und Reine, wo sich auch zugleich frei zugängliche Entsorgungsstationen befinden. Der Romantik-Faktor dieser asphaltierten Plätze ist zwar überschaubar, aber die zentrale Lage entschädigt in der Regel dafür. Weitere kommunale und damit zumeist günstige Stellplätze werden am Ortseingang vom Fischerdorf Henningsvær, am Strand von Eggum sowie am Uttakleiv Strand sowie dem benachbarten Haukland-Beach angeboten.

Natürlich gibt es auf den Lofoten auch noch weitere empfehlenswerte Campingplätze, wie beispielsweise den strandnahen Hov-Camping (Gimsøy) mit einer Sauna am Meer und einem angeschlossenen Reiterhof.

Blick auf die Ortschaft Reine.

Der Stellplatz am Haukland Beach.

Das Fischerdorf Henningsvaer auf den Lofoten.

Entsorgungsmöglichkeiten auf den Lofoten

Auf den Lofoten ist ein auffallend gut ausgebautes Netz an Versorgungs- und Entsorgungsstationen vorhanden, wo man teilweise ganzjährig Grau- und Schwarzwasser entsorgen und Trinkwasser aufnehmen kann. Die meisten dieser Angebote sind zudem kostenfrei oder gegen eine nur geringe Gebühr erhältlich.

Hier eine Übersicht der wichtigsten Stationen für euren Lofoten-Trip:

CAMPING-TIPP: Trotz der weit verbreiteten Akzeptanz von Kreditkarten sollte man – besonders in der Nebensaison – rund 1000 Norwegische Kronen in bar mitführen. Viele private und kommunale Anbieter akzeptieren von ausländischen Besuchern im Self-Service nur Bargeld, welches wir uns immer kurz nach der Einreise in Norwegen am Geldautomaten holen. Zudem sollte man die App »Easypark« installieren, da zunehmend mehr Dienstleistungen und Stellplätze darüber bezahlt werden können. So ausgerüstet ist man jederzeit flexibel und bestens vorbereitet.

Wenn sich alle Camper an gewisse Regeln halten, sollten solche Momente auch in Zukunft möglich sein.

#Camping-Lust statt #Vanlife-Frust

Wer auf den Lofoten DEN ultimativen Stellplatz inmitten einer romantischen Kulisse zum Freistehen sucht, wird inzwischen leider enttäuscht: Der Boom der letzten Jahre hat nicht nur immer mehr Camper auf die Lofoten geführt, sondern in gleicher Weise den Unmut der Einheimischen gesteigert und (verständlicherweise) zu stetig mehr »No overnight parking« Verbotsschildern geführt.

Deshalb haben im Juni 2021 die Gemeinden der Lofoten Campingverbote in mehreren besonders stark genutzten Gebieten eingeführt. Die meisten davon betreffen nur Auto- oder Van-Camper, wie am Rørvika-Strand und im beliebten Klettergebiet bei Kalle. Allerdings gilt seither auch auf dem Reinebringen ein Campingverbot – was bedeutet, dass es leider nicht mehr erlaubt ist, auf dem Berg zu übernachten.

Die Karte und weitere Informationen finde ihr auf der Webseite des Lofoten Friluftsrad: www.lofotenfriluft.no/turistkart

Darüber hinaus hat man sich auf den Lofoten auf ein spezielles Regelwerk verständigt, dass eine einfache Herleitung aus dem Norwegischen Jedermannsrecht sowie dem »Friluftsloven« aus den 1960er Jahren darstellt und den zahlreichen Besuchern eine klare Orientierung für ihren Aufenthalt geben soll:

Die 10 Lofoten-Verhaltensregeln

  • Nutze für Camping nur ausgewiesene Bereiche.
  • Hinterlasse keine Spuren. Vermeide es, Markierungen in der Natur wie Steinmänner, Zeltabdrücke und Ähnliches zu hinterlassen. Lass diejenigen, die nach dir kommen, dieselbe schöne Erfahrung machen wie du.
  • Folge den Wegen und vermeide die Entstehung neuer Pfade.
  • Werfe Müll in den Mülleimer. Befindest du dich in einem Gebiet, in dem dies nicht möglich ist, musst du den Müll selbst zu einer Entsorgungsstelle bringen.
  • Benutze vorhandene Toiletten. Wenn dies nicht möglich ist, verrichte dein Geschäft im Meer oder grabe ein Loch in den Boden. Vermeide die Verwendung von Feuchttüchern aufgrund ihrer langen Zersetzungszeit.
  • Respektiere Privateigentum. Es ist nicht erlaubt, in einem Abstand von weniger als 150 Metern zu bewohnten Häusern oder Hütten im Freiland zu zelten. Das Zelten auf Ackerland ist nur mit Zustimmung des Grundbesitzers gestattet.
  • Zeige Rücksicht im Verkehr. Die Straßen in Lofoten sind schmal und es gibt viele Nutzer. Halte einen guten Abstand beim Überholen von Radfahrern und sei besonders auf Radfahrer in Tunneln achtsam.
  • Im Sommerhalbjahr besteht generell ein Verbot für offenes Feuer und das Entzünden von Lagerfeuern. Benutze etablierte Feuerstellen und stelle sicher, dass kein Brandrisiko besteht.
  • Zeige Respekt für Tiere und Vogelleben. Vermeide unnötige Störungen. Denke an die Leinenpflicht für Hunde.
  • Im Interesse von dir und der Umwelt empfehlen wir organisierte Aktivitäten durch Reiseveranstalter.

Unser Tipp für euren Trip

In den Monaten Juli und August winken auf den Lofoten die besten Chancen auf schönes Wetter und eine Vielzahl an Outdoor-Aktivitäten. Naturgegeben sehen das natürlich auch viele andere Reisende so und daher wird es spätestens von Mitte Juli bis ungefähr Mitte August auf den Lofoten sehr voll. Zu dieser Zeit sind in Norwegen »fellesferie« – eine Zeit, in der fast alle Einwohner des Landes gleichzeitig Urlaub haben und sich noch zusätzlich zu den ausländischen Besuchern auf den Lofoten tummeln. Das führte in den letzten drei Jahren zu regelrechten Ausnahmezuständen – vollkommen ungewohnt und eigentlich unerwartet, wenn man in Europa nördlich vom Polarkreis unterwegs ist. Überfüllte Unterkünfte, belegte Stellplätze und ausgebuchte Fähren oder Aktivitäten schränken die Spontanität des Reisens ein und erfordern frühzeitige Reservierungen.

Um dem zu entgehen, reisen wir meistens erst ab Mitte bis Ende August auf die Lofoten. Basierend auf unseren Erfahrungen der letzten Jahre ist dies eine ausgezeichnete Reisezeit, sofern sie für euch realisierbar ist. Ab Ende August wird es im Lofoten-Archipel deutlich ruhiger, sodass die Ursprünglichkeit und Ruhe der Inseln abseits der Sommermonate wieder spürbar wird.

Nach dem kurzen, intensiven Sommer kündigt sich dann bereits der Herbst an, eingeleitet durch eine spektakuläre Farbexplosion ab den ersten Septembertagen. Aus den kälteren Regionen des Binnenlandes breitet sich eine atemberaubende Herbstfärbung über die Berghänge aus, die die Landschaft in einem Meer aus Rot- und Gelbtönen erstrahlen lässt. Diese Zeit ist ideal, um die Gipfel der Lofoten zu erklimmen und in der klaren Herbstluft die perfekte Fernsicht zu genießen, was Fotografen außergewöhnliche Motive beschert.

Zudem ermöglichen die noch milden September-Nächte und die offenen Buchten an der Nordküste ideale Bedingungen zur Nordlicht-Beobachtung in einer spektakulären Kulisse – eines der absoluten Highlights auf eurem Camping-Trip.

Für diesen wünschen wir euch atemberaubende Erlebnisse an unbezahlbaren Plätzen und eine entspannte Reise mithilfe unserer Empfehlungen, eure Nordlandblogger Conny und Sirko


AUTOREN: Conny und Sirko Trentsch / Nordlandblog

FOTOS: Conny und Sirko Trentsch / Nordlandblog

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