Beratertipp: Lampenfieber

Im Herbst werden die Tage kürzer, doch mit der richtigen Lampe können auch die dunklen Outdoor-Stunden reizvoll sein. 
Manuel Arnu

Frank Heinen, 59, Fachberater und Fotografenmeister aus Köln.  

Es war eine magische Sommernacht: Ich war auf dem Rückweg von einer Fototour im Hohen Venn, hatte das letzte Glimmen der Sonne am Horizont und den Sternenhimmel im Kasten. Aus den Sümpfen stieg Nebel auf, als ich kurz nach Mitternacht im Licht­kegel meiner Lampe meinen ersten frei lebenden Wolf gesehen habe!

Ich fotografiere gerne in freier Natur und am Rande des Lichts. Dafür habe ich etwa 15 verschiedene Lampen zur Orientierung, aber auch für Inszenierungen und Lightpaintings in Höhlen und Bunkeranlagen. Lampen gehören zu meiner Ausrüstung wie Fotoapparat, Rucksack und Wanderschuhe.

Zuerst habe ich nur die leuchtenden Augen des Wolfs entdeckt, dann konnte ich ihn in 300 Meter Entfernung mit meiner Nitecore-Stablampe erfassen. Der Wolf folgte mir noch ein Stück, dann verschwand er im Dickicht. Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich an diesen Moment denke.

Text: Manuel Arnu (Protokoll)
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