Azubi Kick-Off 2023

Einmal hin, alles drin: Beim Azubi Kick-off in Hamburg lernten 30 Azubis aus ganz Deutschland die vielseitige Welt von Globetrotter kennen – drinnen und draußen. Von tiefen Einblicken in die Unternehmensstruktur übers Lagerfeuer-Camp bis zum Survival-Training. Fünf Tage voller neuer Erkenntnisse, Gemeinschaft und Abenteuer. Eine außergewöhnliche Arbeitswoche. 


5 TAGE, EIN ABENTEUER:
DER EINSTIEG IN GLOBETROTTER´S WELT

Das Azubi Kick-Off Event ist weit mehr als nur ein Startschuss für die Ausbildung. Es geht in dieser Woche um das Kennenlernen der Globetrotter Welt und der Unternehmenskultur, darum Teamgeist zu stärken und um Praxis Erfahrung in Sachen Outdoor-Abenteuer zu sammeln.  Von Montag bis Freitag, für die Dauer einer Arbeitswoche, erleben die Azubis das Unternehmen und alles, was es ausmacht, hautnah in Theorie und Praxis. Spoileralarm: Das hat mit üblichem Nine to five wenig zu tun. Umso mehr mit Leidenschaft und Respekt für Arbeit, Mensch und Natur.

Mit dem Rucksack anreisen, Hostel-Atmosphäre schnuppern und mit den anderen Azubis gemeinsam den Abend verbringen – ein echter Backpacker-Start für das Abenteuer namens Ausbildung. Aus elf Städten waren die insgesamt 30 Azubis angereist und konnten sich in gewohnt ungewohnter Umgebung erstmal kennenlernen.


EIN URGESTEIN ERZÄHLT

Andreas (Bartmann), Geschäftsführer und schon eine Ewigkeit Teil von Globetrotter, erzählte die ganze Geschichte des Unternehmens: von den wilden Anfängen, den verrückten Begegnung, den Rückschlägen und Erfolgen im Geschäft. Aber auch von den Herausforderungen des Einzelhandels. Und vom lebenslangen Lernen als Teil der Unternehmung. Das alles zu hören machte Lust, tiefer in die Materie einzusteigen.

Andreas Bartmann Geschäftsführer im Porträt

Die DNA des Unternehmens: Mensch, Natur und Nachhaltigkeit

Wozu es denn auch gleich Gelegenheit gab: Auf der anschließenden Führung durch die Unternehmenszentrale ging es zunächst entlang der Schnittstellen zu den Stores. Viele zeigten sich hier bereits mehr als interessiert, welche Prozesse „hinter den Kulissen“ organisiert und abgestimmt werden müssen. Nicht zuletzt auch, was die Nachhaltigkeit im Unternehmen betrifft. Davon hatte der Nachhaltigkeitsverantwortliche Aiko Bode einiges zu erzählen. Was für Unternehmen wie Globetrotter dabei relevant ist, welche Maßnahmen ergriffen wurden, noch geplant sind und warum das so wichtig ist – das alles war schon sehr interessant für alle Beteiligten. Man merkte es gleich: Nachhaltigkeit passiert hier nicht nebenbei, sie beeinflusst alle Unternehmensentscheidungen und durchdringt alle Abteilungen.

Damit bekamen die Azubis einen guten Überblick über die DNA des Unternehmens, den Spirit, aus dem heraus es entstanden ist, und den Fokus, den es sich für die Zukunft setzt. Gar nicht schlecht für einen einzigen Tag. Aber das war noch nicht alles. Nach dem langen Tag im Büro konnten jetzt alle ein bisschen frische Luft vertragen. Und wo geht das in Hamburg besser als am Hafen? Also rauf aufs Boot und den Tag bei einer wunderschönen Hafenrundfahrt ausklingen lassen.

  • Vom Wasser aus Blick auf die Elphiharmonie
  • Mann mit Rücken zum Betrachter, auf der Jacke hinten die Globetrotteraufschrift
  • Blick über die Barkasse auf die ELbe, hinten sieht man Wolken und ein bisschen Sonne am Horizont
  • Zwei Mädchen von hinten, sitzend und auf die Gebäude auf der anderen Elbseite zeigend
  • Elbwasser sprudelnd von der Barkasse, im Hintergrund Hamburg

Dienstag: Jetzt geht’s ans Eingemachte

Trotz all der spannenden Abenteuerluft, die alles hier umweht: Arbeiten bei Globetrotter bedeutet eben auch immer noch genau das – arbeiten. Damit das so gut und reibungslos wie möglich abläuft, gibt es einige grundlegenden Dinge, die jede:r im Unternehmen wissen sollte. Und diese Dinge waren das Thema des zweiten Tages in der Zentrale.

Definitiv ein Highlight dabei: das Treffen mit CEO Andreas (Vogler), der den Azubis das Big Picture vermittelte. Welches Konzept steckt hinter einem Globetrotter Store?  Warum gibt es die großen Erlebnis-Stores und die kompakteren City Stores? Was sind kommende Strategien zur Wiederverwendung von Materialien und Produkten in den Stores. Wo wird die Reise mit Globetrotter hingehen?  Andreas machte deutlich, dass bei all den Ideen, Strategien und Konzepten aber doch immer eines das Wichtigste ist: nämlich die Mitarbeitenden. Ohne sie läuft nichts, sie sind Herz und Seele des Unternehmens.

“Es ist egal ob dein Deutsch perfekt ist, ob du Outdoorkleidung trägst oder nicht – bei uns zählt der Charakter, wir Duzen uns und akzeptieren den Anderen”  

Angelica

  • CEO Andreas Vogler beim Vortrag
  • Azubigruppe sitzend am Tisch mit Rücken zugewandt an den Aufgaben arbeitend
  • Vorn links im Bild Mann von hinten auf die Powerpint Präsentation zeigend, auf der ein Bild von Feuer ist
  • Tische die längs ins Bild reingehen, an denen Azubis sitzen in der Mitte des Raumes Person die einen Vortrag hält

Im Verlauf des Tages gab es weiteren Input: Zunächst ging es um die Arbeitssicherheit. Wie Unfälle vermieden werden und was zu tun ist, falls doch mal etwas schiefgeht. Und wo wir schon beim Thema waren, gab es im Anschluss gleich noch eine Brandschutzschulung. Denn bei allem Spaß: Sicherheit geht immer vor. 

Neben der äußeren Sicherheit ist aber auch das innere Wohlergehen während der Arbeit ein wichtiges Thema. Wie man damit umgehen kann, wenn‘s mal nicht so gut läuft und wie man sich seine Räume schafft, darüber sprach Personalchefin Katharina mit den Azubis. Es folgte eine Vorstellung des Betriebsrates als Ansprechpartner bei Problemen und eine handfeste Einweisung in die betrieblichen Abläufe: von der Gehaltsabrechnung über Dienstpläne, Stempeluhren bis zu den Services für Mitarbeitende. Viele wichtige Infos, die über Nacht verinnerlicht wurden. 


DIE WELT DA DRAUSSEN


Mittwoch: Ausbildung unter freiem Himmel

Pünktlich am nächsten Morgen stand schon der Reisebus am Hostel bereit, um alle Azubis für eine letzte Einheit in die Zentrale zu bringen. Nach weiteren Einführungen in das betriebliche Gesundheitsmanagement, die berufliche Entwicklungsplattform und die Azubi-Welt bei Globetrotter ging es nach dem Mittagessen dann endlich los, nach draußen!

Von der Zentrale fuhr der Bus direkt ins Schaalsee Camp, östlich von Hamburg. Hier erwarteten die Azubis nicht nur Stille, Waldluft und eine spätsommerliche Natur von ihrer schönsten Seite, sondern auch ein komplett ausgestattetes Zelt-Lager: Zelte, Isomatten, Schlafsäcke – alles bereitgestellt von Markenpartner Nordisk. Auch Camping-Kocher und Geschirr von Primus war für alle vorhanden. Und weil echte Globetrotter:innen nicht nur selber gut campen können, sondern auch alles über die nötige Ausrüstung wissen und weitergeben, erhielten die Azubis vor Ort entsprechende Materialschulungen.

Von Nordisk erfuhren die Azubis alles über die Zelte, ihre jeweiligen Vor- und Nachteile, und was wofür am besten geeignet ist. Und auch von Primus gabs eine Einführung, die dann mit der Zubereitung des gemeinsamen Abendessens gleich in die Praxis übersetzt wurde. (Das Risotto war köstlich!). Abends am knisternden Lagerfeuer hatten dann auch alle viel Gesprächsstoff. Einige sprangen noch in den See, um den Spätsommer in vollen Zügen zu genießen und die Nacht unter freiem Himmel einzuläuten …

  • Man mit Nordisk shirt, hinter ihm hängt eine Hängematte, rechts ist diese am Baum befestigt
  • Zwei Jungs mittig ein gelbes Zelt, dass sie aufbauen
  • Mittig zwei Personen, hingekniet die den Hering einer Zeltschnurr im Boden befestigen
  • In der Mitte ein Mann, stehend, hinter Ihm Kocher, im Vordergrund sitzen zwei Männer, mit dem Rücken zugewandt zur Kamera
  • Oben im Bild ein rotes Zeltdach, darunter Tische an denen Azubis  kochen

Donnerstag: Es geht zur Sache

Kurzes Frühstück am See, rein in den Bus und weiter ging es in die Globetrotter Logistik Zentrale nach Ludwigslust . Die Logistik ist der Knotenpunkt des Unternehmens. Vom Standortleiter erfuhren die Auszubildenden alles über die Vorteile des Standortes und damit auch über die Konzernstruktur der Fenix Outdoor AB. Anhand der Warenwege lässt sich wunderbar plastisch verstehen, wie ein Unternehmen aufgebaut ist, welche Transportwege es nutzt und wie es zu seinen Produkten kommt. Aber hier in der Logistik werden die Waren nicht nur angeliefert, gelagert und weiterversendet. Auch gibt es eine große Werkstatt, in der Reparaturen durchgeführt werden. Entweder als Service für Kund:innen oder zur Aufbereitung von  2nd Hand Ware. Ein wirklich handfester Einblick in die komplexen Abläufe des konkreten Kerngeschäfts.

Nach der Besichtigung wartete im Schaalsee Camp schon die nächste Schulung im Produktbereich auf unsere Azubis. Nordisk stellte alle Schlafsäcke, Isomatten und Bushcraft Utensilien noch einmal ganz genau vor. Und weil die Azubis die Ausrüstung bereits am eigenen Leib in Aktion getestet hatten, konnte man das Gelernte gleich mit konkreten Erfahrungen verknüpfen. Zur letzten Nacht im Camp wurden dann nochmal die Messer gewetzt und Stöcke geschnitzt. Es gab Eintopf und Stockbrot am Lagerfeuer.  Und erneut eine schöne Nacht unter dem Sternenzelt.

  • Blauer Himmel, rechts ragt eine Ecke des Lagergebäudes ins Bild, mit der Aufschrift "Fenix"

    Fenix Outdoor

  • Oben links blauer Himmel, darunter Gebäude mit rotem Eingang, darauf zugehend Azubis

    Eintreffen vor der Lager Logistik

  • Lagerhalle von innen, Azubis laufen auf as Lager zu, rechts und limks Wägen aus Metall und vor Ihnen Stockwerke mit Lagerbeständen

    In der Lagerhalle

  • Ein Netz aus Gittern in Viereckform, ein Gerüst, auf dem Roboter entlängs fahren
    Das Automatische Lagersytem

    Robotik im Lager

  • Sieben Personen im Halbkreis stehend, geöffnet zur Kamera

    Führung durch das Lager

  • In der Mitter eine Feuerschale in dem ein Feuer brennt, darüber Stockbrote, die von den darumherumsitzenden Azubis gehalten werden

    Stockbrot am Abend


Freitag: Survival-Training im Wald

Echte Globetrotter:innen wissen: In der Natur sein, heißt auch, mit der Natur sein; sie verstehen,  sich in ihr zurechtfinden. Mit dem Guide Falk an der Seite der Azubis ging es also gleich am Morgen raus in den Wald, um Essbares zu erkennen und Tipps und Trick fürs Überleben im Freien zu bekommen. Wasser lässt sich zum Beispiel aus Moos herauspressen und zum Feuermachen eignet sich am besten Birkenrinde. In einer Extra-Schulungseinheit lernen die Azubis mehrere Methoden, wie man eine Feuerstelle einrichtet und ein Feuer acht. Ihrer inneren Flammen waren längst entfacht.

  • Mann in der Mitte, mit Hut und rotem Langarm T-Shirt, der ein Blatt hoch hält
  • In einem Waldstück stehend Azubis die einer Person in der Mitte zuhören
  • Mann vorgebeugt von links mit Hut und rotem Langarm T-shirt, in einen Busch fassend und eine Beere greifend
  • In der Mitte eine lange, flache Holzplatte, auf der ein Funke/Feuer, durch einen mit der Hand gehaltenden Feuerstab und trockener Baumrinde

Am Ende steht der Anfang …

Aufgeladen und proppenvoll mit Wissen und neuen Erfahrungen hieß es für die Azubis dann am Freitagabend Abschied nehmen und zurück in die Zivilisation. Mitnehmen werden sie viele Eindrücke, ein neues Verständnis für das Unternehmen sowie ein Netzwerk von Kolleg:innen und Ansprechpartner:innen. Kurz: die Grundlagen für einen gelingenden Start in ein erfolgreiches Berufsleben.

Zwei Mädchen mit dem Rücken zur Kamera, auf einem Steg eines Sees sitzend