Fjällräven Classic Germany 2023 – Die Erfahrungen eines Outdoor-Neulings

Der Fjällräven Classic Germany – gelaufen von einem Outdoorneuling. Lasse ist mit dabei. Seine erster Classic nach monatelanger Vorbereitung. Ein Erfahrungsbericht.

Was einst mit der Idee eines leidenschaftlichen Wanderers begann, zählt heute zum größten Wanderevent der Welt. Fjällräven Gründer Åke Nordin lud in den 19070er Jahren eine Gruppe Menschen zu einer gemeinsamen Wanderung ein. Heute stürzen sich Jahr für Jahr hunderte Outdoor-Begeisterte zusammen ins Abenteuer des Fjällräven Classic. Aufgrund der Check Points am Wegesrand, medizinischer Betreuung und zahlreichen helfenden Händen bietet sich das Event besonders auch für Wanderanfänger:innen an.

Auch unser Content Producer und absoluter Outdoor-Anfänger Lasse wagte die Herausforderung. Fast drei Monate trainierte er gemeinsam mit seinem Kollegen Micha und weiteren Outdoor-Erfahrenen genau für dieses Event: den Fjällräven Classic Germany 2023 im wunderschönen Allgäu. Doch so schön wie die Landschaft ist, so anspruchsvoll ist sie auch. Nicht umsonst zählt dieser Classic, aufgrund des schweren Streckenprofils, mit vielen Höhenmetern und Kilometern pro Tag, zu den schwersten weltweit. Letztes Jahr nahm Micha zusammen mit seiner Kollegin Franzi am Event teil. Dieses Jahr ist Lasse dran und erzählt dir hier von seinen Erlebnissen.

Ein Tag vor der großen Wanderung: Die Ankunft in Immenstadt

Das Zelt steht! Jetzt sind es nur noch wenige Stunden bis zum Start der großen Wanderung. Lasse freut sich!

1 Dienstag, 23.05.2023 | Um entspannt ins Abenteuer zu starten, sind Micha und ich schon am Montag nach München angereist. Heute ging es dann mit der Regionalbahn weiter nach Immenstadt, wo der Campingplatz bereits mit den ersten anderen Teilnehmenden belegt war. Als wir gegen Mittag dort ankamen, waren es noch sehr wenige Zelte, aber das sollte sich schon bald ändern. Rund 180 Zelte wurden erwartet, bei insgesamt fast 300 Teilnehmenden.

Auch wenn unser Trip nach Immenstadt bei strahlendem Sonnenschein begann, wurden wir noch vor Ankunft am Campingplatz vom ersten Regenschauer überrascht. In diesem Moment begriffen wir, dass das wohl nicht die letzte nasse Überraschung sein könnte. Zum Glück konnten wir unser gemeinsames Zelt aber wieder problemlos im Trockenen aufbauen. Schon kurze Zeit später zogen sich die Wolken dann auch wieder zusammen und ein beängstigendes Gewitter begann.

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Eine nette Überraschung war das Goodie Bag, das wir bei der Anmeldung am Campingplatz erhalten hatten, bestehend aus einer schönen kleinen Tasche von Fjällräven, in der sich ein Trash Bag für unterwegs gefundenen Müll, eine orangefarbene “Fjällräven Classic”-Markierung für den Rucksack und unsere Wanderpässe für die Tour befanden. Wir freuten uns schon jetzt auf den ersten Stempel, den wir uns morgen früh abholen würden.

Den restlichen Tag verbrachten wir damit, das Programm am Campingplatz zu genießen – insofern das bei dem wechselhaften Wetter eben möglich war. Es gab Phasen, in denen kauerten sich alle Teilnehmende unter den gespannten Tarps oder am Lagerfeuer zusammen, um dem Regen zu entkommen. In anderen Momenten verteilten sich alle und wippten zur Live-Musik mit, nahmen an Workshops zur Knotenkunde teil oder ließen ihre Ausrüstung in der mobilen Werkstatt von Globetrotter individualisieren. Auch ich habe meine Mütze aufpimpen und mit meinem Namen besticken lassen.

Die erste Nacht im gemeinsamen Zelt, zu dem wir uns entschieden haben, um Gewicht zu sparen, verlief gut. Der Regen ließ uns schnell einschlafen, auch wenn die Aufregung vor dem morgigen Tag mit jeder Stunde, die verging, stieg. Das wird wirklich das bislang größte Abenteuer meines Lebens! Hoffentlich haben sich die letzten Monate Training auch gelohnt.

Es wird ernst! Die erste Etappe vom Fjällräven Classic DE

Lasse am Morgen vor dem Start der ersten Etappe: Die Aufregung steigt!

2 Mittwoch, 24.05.2023 | Wir liefen mit der ersten Startgruppe um 08:00 Uhr los. Trotzdem waren scheinbar alle anderen Teilnehmenden auch schon so früh wach – vielleicht waren sie genau so aufgeregt wie ich. Der heutige Plan: 21 Kilometer Strecke in drei Etappen. Nachdem wir uns frisch gemacht und das Zelt abgebaut hatten, wobei wir penibel darauf achteten nichts liegenzulassen, starteten wir leicht verspätet unser mehrtägiges Abenteuer. Die Helfer:innen und anderen Teilnehmenden applaudierten, begleitet von traditionell bayerischen Alphörnern und meine Aufregung wich für einen Moment der Euphorie. Ein wirklich bewegender Moment für mich!

Die Tour begann gleich extrem anstrengend mit einem acht Kilometer langen und sehr steilem Anstieg. Und weil das noch nicht genug war, regnete es auch noch ununterbrochen. So hatte ich mir eine Wanderung Ende Mai aber nicht vorgestellt! Wir schlüpften fix in unsere Regenjacken und stülpten die Regenhüllen über unsere Rucksäcke. Dann nach wenigen Kilometern kam ich das erste Mal an meine Grenzen. Der steile Anstieg direkt zu Beginn machte mich fertig. Ich konnte weder filmen, noch Bilder machen oder meine Wanderung genießen, weil mir schlicht und einfach die Puste fehlte. Hätte ich vielleicht doch mehr trainieren sollen?

Das größte Problem für mich: der schwere Rucksack! Obwohl ich schon einige Kilogramm eingespart hatte durch das Weglassen von einigem Equipment, wie meiner Drohne oder dem schweren Zelt, quälte mich das Gewicht. Wie auch bei meiner Testtour auf dem Forststeig mit Micha Ende April musste ich viele Pausen einlegen, um klarzukommen und Kraft zu tanken.

»Und wenn ich mir mitten auf der Strecke mein Bein breche, muss ich halt irgendwo im Wald pennen und Bush Craft machen, aber ich ziehe das durch!«

– Outdoor-Anfänger Lasse eine Woche vor dem Classic

Endlich kamen wir am ersten Check Point an! Hier stand das “Naturfreundehaus”, eine urige Hütte auf dem Berg, wo wir direkt eine entspannte Pause einlegten. Mich graute es schon vor der nächsten Etappe, denn wir steuerten den höchsten Punkt des gesamten Classics an und dieser Anstieg hatte es wieder so richtig in sich! Doch als ich das Gipfelkreuz sah und letztendlich auch direkt davor stand, überkam mich ein Moment des Stolzes und ich erwischte mich bei dem Gedanken, dass ich ja jetzt das Schlimmste vielleicht hinter mir haben würde. Spoiler: Falsch gedacht!

Danach ging es aber erstmal zurück ins Tal und ich war mir sicher, dass das die langersehnte Erleichterung für mich sein würde. Allerdings taten mir meine Füße bei diesem extremen Abstieg fast genauso sehr weh! Zum Glück habe ich vorher trainiert und meine Wanderschuhe eingelaufen. Hätte ich jetzt auch noch Blasen bekommen … Ich weiß nicht, ob ich an dieser Stelle vielleicht schon abgebrochen hätte.

Der Regen hörte einfach nicht auf. Die größte Herausforderung für Lasse: sein schwerer Rucksack! Es war kein leichter Weg, doch Lasse schaffte Tag eins und war heilfroh im Camp anzukommen.
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#auftragabenteuer Erste Etappe des Fjällräven Classic ✅ So lange hat Outdoor-Anfänger Lasse trainiert und jetzt hat er den schwersten Part schon hinter sich. Wie die Wanderung im Allgäu mit all ihren Steigerungen für ihn und seinen Kollegen Micha lief, zeigen die beiden dir in diesem kleinen Vlog. #wandern #fjrclassic #globetrotter #unserherzschlägtdraußen

♬ Originalton – Globetrotter ⛺️

Umso glücklicher war ich, als wir das erste Camp der Tour erreichten. Hier bauten wir unser Zelt auf und kochten uns das erste Mal am Tag eine richtige Mahlzeit. Ich hatte mich zuvor nur von Energieriegeln und Nüssen ernährt, was mir aber erstaunlich viel Kraft gegeben hat. Meine darauffolgende Erholungs-Session liegend im Zelt habe ich nur kurz unterbrochen, um mir einen Kaiserschmarrn von den Primus Mitarbeitenden abzuholen. Das hatte sich definitiv gelohnt!

Während ich Abends dann neben Micha im Zelt lag und den Tag Revue passieren ließ, stellte ich fest, dass ich den ersten und härtesten Tag hinter mir hatte. Das erfüllte mich mit riesigem Stolz! Hätte mir noch vor vier Monaten jemand gesagt, dass ich so ein Abenteuer erleben würde, hätte ich vermutlich ungläubig gelacht. Ich bin schon bei der ersten Etappe stark an meine Grenzen gekommen, aber ich habe immer weitergemacht, womit ich mir am Anfang des Tages gar nicht mehr so sicher war.

Das nebelige und regnerische Wetter demotivierte mich schon hart. Nicht nur, dass ich und alles um mich herum klitschnass war. Ich konnte die Aussicht, die im Allgäu angeblich so schön sein sollte, nicht genießen, weil ich die meiste Zeit nur Nebelwolken überall sah. Doch das ganze Erlebnis begeisterte mich doch zum Weitermachen. Vielleicht spielte dabei auch mit, dass mich gefühlt alle im Camp schon kannten – von TikTok und Instagram. Alle verfolgten meinen “Auftrag Abenteuer” und ich fühlte mich irgendwie in der Schuld, einen gebührenden Abschluss zu liefern.

Und die wohl wichtigste Erkenntnis des Tages: Ich bin so froh, dass Micha mir angeboten hat, das Zelt mit mir zu teilen und ich meine Drohne zu Hause gelassen habe! Auch wenn es nur wenige Kilogramm sind, die ich damit gespart habe, war es eine so große Erleichterung auf die Dauer gesehen. Bei meinen Probetouren schleppte ich 16 Kilogramm mit mir rum, jetzt waren es “nur” noch zwölf, wobei mein Trinkwasser noch nicht dazu zählte. Die beste Entscheidung ever!

Halbzeit erreicht: Bergfest beim Fjällräven Classic

Der Morgen begann erfreulich, denn die Sonne weckte Lasse und die Mitwandernden. Endlich Weitsicht!

3 Donnerstag, 25.05.2023 | Neuer Tag, neue Abenteuer! Als ich heute Morgen aufwachte, war ich sehr motiviert – müde zwar, aber die strahlende Sonne und der weite Ausblick auf die Berglandschaft begeisterten mich. Nach dem morgendlichen frisch machen und Zelt einpacken ging es wieder Punkt acht Uhr los zur heutigen Etappe. Da der Weg ab jetzt auch einen 90 Grad Knick machte, erwarteten wir ganz neue Ausblicke.

Wir liefen bergauf und bergab, über leuchtend grüne Weiden und kamen dann am Highlight des Tages an: dem Wasserfall. Die Euphorie der Teilnehmenden war unbeschreiblich. Alle genossen den wunderschönen Anblick, machten Erinnerungsfotos, einige badeten sogar in dem eiskalten Bergwasser. Auch ich habe meine Schuhe ausgezogen und meine strapazierten Füße im Wasser gewaschen und gekühlt – wirklich a*rschkalt, aber unglaublich wohltuend!

Nach diesem Erlebnis ging es dann auch wieder direkt steil hoch, während gleichzeitig die Sonne regelrecht ballerte. Zum Glück hatte Micha Sonnencreme dabei, da ich sonst wahrscheinlich als knallrotes Krebs abends im Camp angekommen wäre. Das war wieder so anstrengend, dass ich innerlich drei Kreuze machte, als wir am Checkpoint an der Gaststätte “Moosalpe” ankamen. Hier machten wir eine lange Pause, eher unfreiwillig, weil wir circa zwei Stunden auf unsere bestellten Sandwiches warteten. Wenigstens schmeckte das wirklich gut!

Danach ging es, wie sollte es auch anders sein, weiter bergab. Wir liefen über Weiden und passierten alte Gondeln, bis wir am Gipfelkreuz ankamen. Das war ein schöner Moment, den ich sehr genossen habe. Doch direkt danach ging es wieder steil bergab. Das war nicht nur anstrengend, sondern auch gefährlich, weil der Untergrund matschig und dadurch sehr rutschig war. Jeden Schritt, der wir machten, konzentrierten wir uns nur darauf nicht auszurutschen, was uns letztendlich auch gelang.

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Ich konnte meinen Augen kaum trauen, als ich dann das “Nur noch fünf Kilometer”-Schild entdeckte. Meine Vorfreude stieg, gleichzeitig nahm ich genau in diesem Moment aber auch war, wie sehr meine Füße schmerzten. Tag eins des Classics lag mir einfach noch in den Knochen! Und auch die Sonne beanspruchte mich stark. Zwar war sie wunderschön und besser als der Regen am vorherigen Tag, aber sie laugte mich auch aus.

Dann erreichten wir das Ziel: das Camp! Viele andere Teilnehmende waren schon vor uns angekommen und platzierten ihre Zelte bereits. Doch genau das war unser Vorteil! Durch unsere späte Ankunft ergatterten wir einen regelrechten Premium Platz mit wunderschönem Ausblick. Ich war echt fertig! Trotzdem lernte ich noch andere Teilnehmende und helfende Hände kennen, wir machten Erinnerungsfotos und aßen, bevor ich mich dann zur Erholung ins Zelt legte. Micha gab mir dann noch ein Öl, das meine Füße auf die kommende letzte Etappe vorbereiten sollte.

Ich war so gespannt auf Morgen! Es sollte zwar nicht die anspruchsvollste Strecke werden, dafür aber sehr lang mit vielen Ups and Downs und ich war ja eh schon so kaputt. Genau deswegen fiel es mir auch schwer, einzuschlafen. Ich genoss noch ein wenig den Blick auf den strahlenden Mond und die Natur, die mich umgab und während ich den zirpenden Grillen so lauschte, fielen meine Augen mit dem Gedanken zu, dass ich diese Art zu zelten wirklich wunderschön fand.

Ziel in Sicht: Endspurt zur Ziellinie!

Das Naturspektakel nahm kein Ende: Jeder Tag war anders. Jeder Tag war aufregend!

4 Freitag, 26.05.2023 | Mein Schlaf war leider nicht so erholsam wie gedacht. Als wir gegen 6.30 Uhr aufstanden, fühlte ich mich so unglaublich dreckig. Zu Hause dusche ich täglich, im Allgäu wanderte ich bislang zwei Tage durch und schwitzte, was das Zeug hält! Da mir alle geraten hatten, für diesen relativ kurzen Mehrtagestrek aus Gewichtsgründen kein Wechselshirt mitzunehmen, fühlte ich mich richtig stinkig. Zusätzlich schnarchte einer der Teilnehmenden im Zelt neben mir so laut, dass ich immer wieder wach wurde.

Micha und ich packten all unsere Ausrüstung wieder in die Rucksäcke, machten und frisch und liefen direkt los. Die Sonne strahle bereits so stark, dass mir meine Energie beim ersten Anstieg des Tages schnell flöten ging. Aufgrund der mir bislang unbekannten Extrembelastung hatte ich auch kaum Hunger und frühstückte nicht. Vielleicht war das auch ein Grund dafür, dass ich schnell schwächelte. Nach vielem Auf- und Absteigen, kamen wir schlussendlich an Checkpoint eins an. Micha hüpfte die letzten Meter freudig wie ein kleines Kind zur Eisdiele, weil dort Gratiskaffee verteilt wurde. Hier legten wir dann eine Pause ein, in der wir auch unsere Schuhe mal lüfteten.

Es graute mich vor dem folgenden Streckenstück, denn unser nächstes Ziel war jetzt der höchste Punkt des Tages. Der Weg leitete uns durch den Wald, vorbei an Kuhweiden und ich merkte wie meine Kraft immer weniger wurde und meine Zehen stärker schmerzten. Deswegen machten wir wieder eine Pause. Ich war echt dankbar, dass Micha so viel Rücksicht auf mich nahm, denn eigentlich ist er viel schneller unterwegs. Er ist diese Art von Anstrengung ja auch schon seit Jahren gewöhnt!

Als wir oben ankamen, hatten wir einen wundervollen Ausblick auf die Berglandschaft und den Alpsee. Als besonderes Highlight stürzten sich direkt vor uns Paraglider in die Lüfte, denen wir begeistert zusahen. Nach dieser Erholung gingen wir aber direkt weiter. Die Strecke führte über den Bergkamm. Plötzlich merkte ich, dass mir schwindelig wurde. Mein Körper war so überfordert von den letzten Tagen und den Schmerzen in den Füßen. Vielleicht trank und aß ich aber auch schlichtweg zu wenig. Ich legte auf jeden Fall wieder eine Pause ein, weil ich Angst hatte umzukippen.

Unter den fast 300 Teilnehmenden waren auch einige Vierbeiner.

Eine Schmerztablette später lief ich weiter. Dieses Mal packte ich mir Musik auf die Ohren, um mich mehr zu motivieren und abzulenken. Das half erstaunlich gut und endlich kamen wir auch am zweiten Checkpoint an, auch wenn die Mittagssonne uns auf dem Weg dorthin regelrecht verbrutzelte. Glücklicherweise hatte Micha Sonnencreme am Start, was zumindest ganz üble Verbrennungen vermied. Auf der Alm machten wir eine längere Pause, stärkten uns etwas und setzten dann zur allerletzten Etappe des diesjährigen Fjällräven Classics an.

Ich lief und lief nur noch und war wie in einem Tunnel. Mein Hirn war auf Standby gestellt, mein Körper funktionierte nur noch. Dann war es vor uns: das Ziel! Ich konnte es kaum fassen, während ich mich der Ziellinie näherte. Links und rechts vom Weg standen andere Teilnehmende und zahlreiche Helfer:innen und Freiwillige, die laut applaudierten. Auch Micha feuerte mich an und schlagartig begann ich zu rennen. Ich war so glücklich, dass ich es tatsächlich geschafft hatte! Und ob ich jemals zuvor so stolz auf mich selbst war, kann ich auch nicht sagen.

@globetrotterde

#auftragabenteuer GESCHAFFT! Outdoor-Anfänger Lasse hat es tatsächlich ins Ziel geschafft! Das wochenlange Training hat gestern den krönenden Abschluss gefunden. Lasse ist sichtlich stolz auf sich, dass er die anspruchsvolle Wanderung im Allgäu geschafft hat. Wie der letzte Tag des Fjällräven Classic war, siehst du in diesem Vlog. #wanderung #wandernimallgäu #globetrotter #unserherzschlägtdraußen

♬ Originalton – Globetrotter ⛺️

Mein Fazit

Rückblickend war das gesamte Projekt “Auftrag Abenteuer” ein voller Erfolg. Nicht nur, weil ich es ins Ziel geschafft hatte. Sondern auch, weil ich mich selbst und meine Grenzen ganz neu kennengelernt habe. Ich habe durch die Beratung von Azubi Emma, meinem Outdoor-erfahrenen Kollegen Micha und meinen eigenen Erlebnissen bei den Probewanderungen tiefgründiges Wissen vermittelt bekommen. Zusätzlich habe ich meine Komfortzone verlassen und habe jeden Tag mehrfach weitergemacht, wo ich vielleicht im Alltag aus Bequemlichkeit eher aufgegeben hätte. Das macht mich stolz und spüre tiefe Dankbarkeit für alle, die mich bei diesem Abenteuer unterstützt haben.

Das Projekt: Auftrag Abenteuer

Bereits 2022 schickten wir unsere Azubis auf den 60 KM Rundlauf des Fjällräven Classic Germany, der es mit knapp 2.000 Höhenmetern in sich hat. Michael und Franzi berichteten von den Herausforderungen. Auch in diesem Jahr stellten wir uns wieder die Frage: Wie macht man einen Outdoor-Neuling fit für den Fjällräven Classic? Nur dieses Mal mit dem Unterschied, dass wir die Entwicklung begleiten und die Community auf die Reise mitnehmen wollten.

Lasse, Content Producer mit wenig Outdoor-Erfahrung, war bereit, die Challenge vor den Augen der Öffentlichkeit anzutreten. Gemeinsam besuchten wir den Hamburger Erlebnis-Store, stellten einen Trainingsplan auf und forderten ihn bei Trainingswanderungen heraus. Im Blogpost » Auftrag Abenteuer,
#meindraussen
« haben wir alles dokumentiert, seine Ausrüstung, seine Ernährung und natürlich alle Tipps und Tricks von Micha und weiteren Globetrottern zum Nachmachen.

Text: Nadine Kramer | Frederieke Krippeit | Lasse Geldschläger | Michael Fiukowski