Abenteuer Ruppertsklamm bei Lahnstein

MAOAM, das steht für Mitarbeiter-Outdoor-Aktiv- Montag, und es ist weit mehr als nur eine clevere Abkürzung oder ein Kaubonbon. MAOAM ist eine Initiative von Globetrotter, die es uns als Mitarbeitende ermöglicht, das Wochenende und den darauf folgenden Montag als spannendes Outdoor Team-Abenteuer zu erleben. Denn dann heißt es: Natur erkunden, neue Fähigkeiten entwickeln und vor allem Spaß haben. Für einen Teil des Teams der Wiesbadener Globetrotter Filiale ging es auf Abenteuertour ab Niederlahnstein zur Ruppertsklamm über den Lahnhöhenweg bis zum Campingplatz Fachbach.

Die Tour: Ruppertsklamm & Lahnhöhenweg

Abfahrt 10:30 Uhr in Wiesbaden und Ankunft Niederlahnstein 12:05 Uhr. Leider war unser Azubi nicht wie besprochen dort. Dafür strömender Regen. Telefonische Nachfrage ergab, dass er wegen einer Straßensperrung zu spät am Campingplatz war, wo er bereits das Auto, Holz und die Feuerschale abstellen wollte, und dadurch wiederum den Zug nach Niederlahnstein verpasste. Wir entschieden, dass er uns entgegenläuft.

Die ausgesuchte Tour führte uns durch die abenteuerliche Ruppertsklamm und weiter auf den Lahnhöhenweg im herbstlichen Wald. Unseren Azubi trafen wir dann auch – nach diversen Telefonaten und mit Hilfe eines entgegenkommenden Mountainbikers.

Die Ruppertsklamm ist ein Must-do zwischen Westerwald und Taunus. Mit einer Länge von 1,2 Kilometern überwanden wir insgesamt 235 Höhenmeter und hangelten uns zwischen hohen Felsen entlang. Als Tagestour einer der schönsten Abschnitte des Lahnhöhenweges!

Angekommen: Campingplatz Fachbach

Am Campingplatz angekommen, wurden unsere Zelte aufgebaut, Isomatten aufgeblasen und mit dem Trangia Kocher die ersten heißen Tees gekocht. Da es schnell kalt wurde wollten wir ein schönes Feuer in der Feuerschale entfachen. Nur mit Hilfe eines Feuerstahls brannte nach einiger Zeit ein prächtiges Feuerchen.

Der Hunger ließ nicht lang auf sich warten, daher machten wir uns über die Päckchen von Trek’n Eat her. Unser Learning: gut umrühren, sonst ist es unten noch knusprig. Insgesamt aber erstaunlich genießbar und die Mousse au Chocolat sogar ziemlich lecker. Die Jungs der Truppe wollten noch Fleisch. Dafür musste ein antiker Einweggrill herhalten. Er war nicht besonders effektiv, daher stellen wir ihn auf die Feuerschale, wo er sich nach kurzer Zeit selbst verbrannt hatte. Das Fleisch war trotzdem irgendwann gut.

Den Rest des Abends standen wir an der Feuerschale und haben uns gewärmt. Weil die Feuerschale ja wieder in das Auto musste, haben wir sie irgendwann abbrennen lassen und sind noch auf ein Getränk in die Kneipe gegangen. Wieder zurück haben wir in den Sanitäranlagen des Campingplatzes noch die Produkte von Sea to Summit und Stop the water while using me getestet. Und gute Nacht!

Die Nacht war kuschelig warm in den Daunenschlafsäcken, der Sternenhimmel über uns klar und kalt. Morgens machte uns der Trangia schnell wieder heißes Wasser und die Sonnengrüße brachten den Kreislauf in Schwung. Der Kaffee und das Milchpulver wurden getestet, das mitgebrachte Müsli und das Vollkornbrot mit Käse wurden verzehrt. Nach dem Zeltabbau (schön nass) und Rucksackpacken, wanderten wir weiter die Lahn entlang nach Bad Ems, von wo wir in den Zug zurück nach Wiesbaden stiegen. Insgesamt ein tolles Mikroabenteuer mit Kollegen!

Unser Fazit

  • „Draußen schlafen ist immer super, ich liebe meinen Trangia!“ – Elke

  • „Kleineres Packmaß von Schlafsack und Matte wären sinnvoll, sonst ist der Rucksack schon voll ohne Essen, Kleidung und Zelt. Lieber selbst Essen mitnehmen, statt Fertigessen. Milchpulver ist auf jeden Fall sinnvoll.“ – Sascha

  • „Ein perfekt sitzender Wanderschuh ist einfach prima. Und es ist immer wieder kaum zu glauben, wie warm so ein kleiner Schlafsack ist.“ – Annette

  • „Wandern mit Musik ist am besten. Richtige Kleidung und Ausrüstung sind sehr wichtig.“ – Farhad


TEXT: Annette Klima

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