5 Camper-Gadgets für mehr Komfort und Spaß mit Bulli & Co.
Van schon, denn schon
Wer mit dem Camper-Van unterwegs ist, hat nicht so viel Platz wie in einem großen Wohnmobil. Ein paar clevere Extras dürfen trotzdem mit: Hier sind 5 kompakte Upgrades, die deine Van-Life-Balance erheblich verbessern.
Endlich stressfrei ans Dach
Ob Dachzelt, Surfbrett oder Staubox: Um am Dachgepäck eines Campers zu hantieren oder auch mal hinaufzusteigen, gibt es keine Standardlösung. Die einen balancieren mit den Zehenspitzen auf den Reifen, die anderen kraxeln über Sitze und Fensterrahmen nach oben – oder schleppen gleich eine sperrige Leiter mit.
Einen einfacheren und sicheren Zugang zum Dach bietet die Autotür-Trittstufe von Vickywood, die im Gepäck kaum Platz verbraucht und nur 800 Gramm wiegt. Sie wird einfach an der Türfalle (der Metallbügel, an dem die Autotür einschnappt) eingehängt und ist bis zu 180 Kilogramm belastbar. Der Platz reicht bei Bedarf auch für beide Füße. Die schlaue Konstruktion verhindert Kratzer und Beulen – am Camper ebenso wie am Campenden 😉
Thermomix fürs Lagerfeuer
Wie erklärt man einen Dutch Oven? Vielleicht als eine Art Thermomix für Camper: Ein Teil ersetzt nicht nur viele andere Geräte, sondern erlaubt auch ganz verschiedene Garmethoden: Braten, Kochen, Schmoren, Backen. Allerdings: Während Thermomix & Co aus Sensoren, Elektromotoren, Digitaldisplays sowie diversen Plastik- und Metallteilen zusammengesetzt sind, besteht der Dutch Oven aus genau einem Material: Gußeisen. Er braucht weder Steckdose noch Internetverbindung, lediglich Hitze, also Flamme, Feuer oder Glut. Low-Tech at it’s best.
Der Trick: Das schwere Gußeisen verteilt die Hitzen gleichmäßig um das Gargut herum – wie ein guter Backofen. Der Deckel sorgt dabei für ordentlich Oberhitze und kann auch separat als Pfanne genutzt werden. Der Topf ist unempfindlich gegen Flammen, Glut oder Qualm. Einfach ins Feuer stellen oder drüber hängen, abwarten, fertig. Schon Einsteiger zaubern ohne Schwiergkeiten köstliche Eintöpfe und Schmorgerichte, Könner backen mit guten Dutch Ovens wie dem Petromax FT6 auch mal einen Geburtstagskuchen mitten in der Wildnis.
Der Feuertopf FT 6 wiegt fast 10 kg (schwer ist in diesem Fall gut 😉 und ist ein perfektes Allroundmodell für 4 bis 6 Portionen. Als Zubehör empfehlen wir das Dutch Oven Kochbuch.
Eine ruhige Kugel schieben
Nach einem langen Outdoor-Tag zurück im Camp. Die Sonne steht tief, der Rosé ist kalt – was gibt es jetzt Schöneres als eine Partie Boules (oder »Pétanque«, wie jetzt sicher ein frankophiler Bildungscamper anmerkt). Mit dem Kikkerland-Set seid ihr auf der sicheren Seite: 6 Boules, Zielkugel aus Holz und die immens wichtige Abstands-Maßschnur – sie ersetzt den Schiedsrichter und erspart manche verbale oder körperliche Entgleisung 😉
Boules spielen ist nicht nur spannend und lustig, sondern auch gut für die Gruppendynamik: Die Größten, Stärksten oder Ausdauerndsten sind hier nicht automatisch die Besten, jede*r hat die gleichen Chancen. Für Kinderhände gibt es übrigens das Boules Set small mit kleinen Kugeln (3 cm Durchmesser statt 7 cm)
Boules-Kugeln sind zwar realtiv schwer, aber in der Set-Tasche leicht verstaubar – das perfekte Zusatzgepäck im Van.
Setz dich mal ordentlich hin!
Für den Café Chair gibt es gleich zwei Killer-Argumente:
1. Es ist ein Stuhl! In anderen »Chairs« flätzt man in leichter Rücklage und recht nahe am Bereich der Bodenbrüter. Das ist super beim Feuerabendbier – aber suboptimal bei allem, was am Campingtisch passiert: Kochen, Essen, Arbeiten, Kartenspielen … Der Café Chair hingegen hat extra lange Beine für eine zivilisierte Sitzhöhe und unterstützt ein aufrechtes, aber auch bequemes Sitzen am Tisch (keine Sorge, flätzen geht auch 🙂
2. Das Ding ist nicht im Weg! Kein Van-Life ohne Stuhlproblem: Die typischen Faltstühle sind selten komfortabel und selbst verpackt 80 bis 100 cm lang, was im Bus nirgends so richtig hinpasst.
Noch schwieriger sind hochwertige Klappstühle: toll beim Sitzen, aber eben auch extrem sperrig und notorisch im Weg, wenn man kein Wohnmobil mit Heckgarage hat. Der Café Chair passt in ein 58 cm langes Case – und damit in die üblichen 60-cm-Euroboxen oder Schubladen im Van. Da kann man sogar mehrere Stühle mitnehmen – die unsichtbar bleiben, bis man sie braucht.
Not-Klo? Na klar!
Größtes Manko eines Camping-Vans ist für viele das fehlende WC. Steht man frei (oder im Stau), kann ein dringendes Geschäft sehr unangenehm werden. Gleiches gilt für schöne Standplätze mit vielleicht nicht ganz so schönen Sanitäranlagen.
Eine erstaunlich simple Lösung solcher Probleme ist die Trenntoilette von Trelino. Das Prinzip: Urin geht in einen Tank, der sich im nächsten WC einfach entleeren lässt. Feststoff und Toilettenpapier landen in einem Müllbeutel – in den man noch etwas Streu (zum Beispiel Sägemehl) gibt, was Geruch und Feuchtigkeit bindet. Die Beutel können dann wie Windeln oder Hundekottüten im Restmüll entsorgt werden. Zudem lässt sich die Toilette leicht auseinandernehmen und zum Beispiel mit Essigessenz auffrischen. Das Trelino-Prinzip funktioniert ohne Chemie und ist nachhaltig produziert.
Und: Mit seinen Bierkasten-Maßen (39 x 33 cm, 36,5 cm hoch) passt das Trelino easy in jeden Camper. Am Ziel stellt man das stille Örtchen dann einfach raus, vielleicht sogar an ein besonders schönes Örtchen.