Markenvorschläge

    Kategorievorschläge

      Suchvorschläge

        Produktvorschläge

        Kaufberatung Trinksysteme

        Viele Outdoorer hängen an der guten alten Flasche. Dabei sind Trinksysteme die besseren Tourenbegleiter. Warum? Das erklärt Globetrotter-Expertin Janine Lotzmann.

        Janine, welchen Hauptvorteil haben Trinksysteme?

        Man trinkt mehr. Denn mit einem Trink­system musst du nicht anhalten, den Rucksack abnehmen und die Flasche heraus­ziehen. Du hast das Trinkventil stets griffbereit, und sei es nur, um dir einen Minischluck zu gönnen. Diese Schlucke summieren sich im Tourenverlauf, sodass dein Körper länger leistungsfähig bleibt.

        Wenn ich aber nur gemütlich wandern will?

        Bei einer zweistündigen Wanderung kommst du wohl auch mit der Ein-Liter-Flasche aus. Aber für längere Touren – sei es zu Fuß, per Rad oder auf Ski – empfehle ich ein Trink­system. Denn zwei bis drei Liter pro Tag sollst du ja schon im Alltag trinken. Bei körperlicher Aktivität ist der Flüssigkeits­bedarf deutlich höher, auch bei Kälte.

        Wie groß soll die Blase sein?

        Für die Tageswanderung bei moderaten Temperaturen genügen Trinksysteme mit einem Volumen von zwei Litern. Auf schweißtreibenden Touren sind drei Liter angebracht, vor allem, wenn es keine Nachfüllgelegenheit gibt.

        Ist das Auffüllen und Nachfüllen komplizierter als bei einer Flasche?

        Okay, du brauchst zwei Minuten länger, weil du die Trinkblase aus dem Rucksack herausnehmen und wieder einstecken musst. Das Auffüllen ist aber an fast jedem Wasserhahn oder Brunnen möglich – vor allem bei den großen Öffnungen der Trink­systeme von Source, die wir im Sortiment haben. Von Source gibt auch ein Trinksystem mit eingebautem Wasserfilter im Trinkschlauch, mit dem man unterwegs seinen Durst auch an Quellen oder Bächen stillen kann.

        Kann ich auch Tee oder Apfelschorle in mein Trinksystem füllen?

        Mit Tee wäre ich vorsichtig, weil die Blasen nicht kochwasserfest sind. Zucker­haltige Getränke wie Apfelschorle erhöhen den Rei­nigungs­bedarf, weil eventuelle Rückstände einen Nährboden für Bakterien bieten. Die ideale Füllung ist Mineralwasser ohne Kohlensäure.

        Janine Lotzmann ist Verkaufsberaterin für Rucksäcke und Zubehör in der Hamburger Globetrotter-Filiale. | Foto: privat

        Wie hoch ist denn der Reinigungsbedarf bei Trinksystemen?

        Weil ich nur Wasser verwende, spüle ich das Trinksystem vor und nach der Tour kurz aus und trockne es dann sorgfältig. Durch die große Öffnung der Source-Blase kann man sie mit einem Geschirrhandtuch auswischen. Danach stelle ich das Reservoir geöffnet auf, damit Luft reinkommt. Der Schlauch lässt sich trocknen, indem man ihn kräftig schleudert und dann in die Sonne hängt. Bei Apfelschorle & Co. solltest du Blase und Schlauch regelmäßig mit speziellen Bürsten, die als Zubehör erhältlich sind, putzen. Das ideale Reinigungsmittel findest du übrigens in Omas Badschrank: Gebissreiniger-Tabletten.

        Passt ein Trinksystem in jeden Rucksack?

        Heute haben eigentlich alle Rucksäcke für Outdoor-Aktivitäten eine entsprechende Vorrichtung, sprich: ein geeignetes Fach für die Blase und eine Öffnung für den Schlauch. Um den Schlauch am Rucksack auf Brusthöhe zu fixieren, hilft ein Magnetclip aus dem Zubehör.

        Wie kann man im Winter ein Einfrieren des Systems verhindern?

        Es gibt sowohl isolierte Trinksysteme als auch Isolierungen für den Schlauch und das Ventil. Damit lassen sich etwa zehn Grad Kältetoleranz herausholen. Das Hauptproblem ist, wenn zum Frost kräftiger Wind hinzukommt. Um dann ein Einfrieren des Schlauchs zu vermeiden, kann man das Wasser nach dem Trinken wieder zurück in die Blase pusten.

        Quell der Outdoorfreude: das Trinksystem Source Widepac 3L. | Foto: Source

        Anmeldung zum Newsletter

        Fast geschafft. Klick jetzt nur noch auf den Bestätigungslink in der E-Mail!
        Anmeldung zum Newsletter

        Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein