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        Der korrekte Einsatz und Umgang mit Bergsportprodukten ist von höchster Wichtigkeit. Bitte lese daher zu Deiner eigenen Sicherheit die beiliegenden Bedienungsanleitungen stets gründlich durch und verwende Produkte ausschließlich zu dem dafür vorgesehenen Zweck, um eine Fehlbedienung auszuschließen. Sicherheit steht immer an erster Stelle!

        Kaufberatung Bergsport

        Klettersteigsets
        Klettersteigsets kommen beim Bergsteigen, an Klettersteigen am Fels oder im Hochseilgarten zum Einsatz. Sie werden immer in Verbindung mit einem Klettergurt (Hüftgurt, Komplettgurt oder Sitz-/Brustgurt Kombination) eingesetzt. Die Befestigung am Gurt erfolgt per Ankerstich (selten auch per Karabiner). Bewährt hat sich die Y-Form mit zwei eingenähten Klettersteig-Karabinern an den Enden der beiden Äste. Außer beim Umhängen müssen immer beide Karabiner am Drahtseil eingehängt werden! Die integrierte Seilbremse oder ein Schock-Absorber sorgen für eine weiche, dynamische Abfederung im Falle eines Sturzes.

        Klettersteig-Karabiner gibt es mit unterschiedlichen Verschlusssystemen, bewährt haben sich u.a. die Handballensicherung oder eine Verschlussentriegelung per Schiebhülse. Die verhältnismäßig große Form und Öffnung der Klettersteig-Karabiner ermöglicht ein leichtes und unkompliziertes Umhängen, zudem weisen sie eine besonders hohe Bruchfestigkeit auf.

        Klettergurte

        Komplett- und Brustgurte
        Komplettgurte schützen vor rückseitigem Überkippen bei einem Sturz oder während des Abseilens. Dies kann bei einer Verlagerung des Gewichtsschwerpunkts passieren, beispielsweise durch das Tragen von Rucksäcken, sonstigen Materialien oder im Vorstieg. Vor allem bei Klettersteigtouren, auf denen Gepäck transportiert wird, ist daher ein Komplettgurt zu tragen.
        Bei Kindern liegt der Körperschwerpunkt wachstumsbedingt höher als bei Erwachsenen, daher ist ein zusätzlicher Brustgurt bzw. einen Komplettgurt grundsätzlich wichtig, um vor rückseitigem Überkippen beim Sturz oder Ablassen zu schützen.

        Sitzgurte
        Hüft- und Beingurte müssen eng anliegen und fest sitzen, ohne jedoch die Durchblutung einzuschränken. Für Gruppen, Schulklassen und Hochseilgärten etc. empfehlen sich vollverstellbare Gurte, die sich in der Größeneinstellung flexibel regulieren lassen. Gepolsterte Gurte bieten gerade bei längerem Tragen mehr Komfort. Die meisten Gurte in unserem Sortiment sind Unisex-Modelle, wir führen jedoch auch spezielle Frauen-Klettergurte, die speziell im Bereich der Hüfte der Anatomie von Frauen angepasst sind. Die benötigte Anzahl an Materialschlaufen hängt natürlich vom Einsatzbereich ab, beim Toprope-Klettern in der Halle genügt prinzipiell eine Materialschlaufe für den Chalkbag. Auf langen Touren am Fels häuft sich das mitzuführende Material und entsprechend sind mehrere Materialschlaufen sinnvoll.

        Kletterschuhe

        Passform
        Kletterschuhe mögen Einsteigern zunächst sehr eng erscheinen – das ist bis zu einem gesunden Maße auch genau so gedacht. Die Zehen sollten leicht angewinkelt sitzen, damit sie in der Vertikalen kraftvoll über den Schuh abgedrückt werden können. Die meisten Kletterschuhe dehnen sich zudem im Laufe des Gebrauchs aus, das betrifft vor allem Modelle mit Lederanteil. Lederschuhe passen sich der Fußform besser an, weiten sich jedoch stärker als Kunststoffmodelle. Es empfiehlt sich daher, diesen Aspekt beim Kauf zu berücksichtigen und im Zweifelsfall eher eine halbe bis ganze Größe kleiner zu wählen. Je nach Hersteller fallen die Schuhe unterschiedlich in Größe und Schnitt aus. Da auch jeder Fuß individuell ist, lohnt es sich also verschiedene Marken zu probieren.
        Ob Schnürschuh oder Klettverschluss sei dabei jedem selbst überlassen, grundsätzlich gilt: Schnürschuhe lassen sich oft exakter an die Fußform anpassen und geben gut geschnürt gleichmäßigen Halt, Klettverschlüsse hingegen beschleunigen das An- und Ausziehen des Schuhs.

        Vorspannung
        Die Vorspannung von vielen Kletterschuhen ist sehr ausgeprägt. Sie unterstützt die Kraft der Zehen und somit den Druck auf die Tritte. Generell gilt, je stärker die Vorspannung, desto leichter fällt das Stehen auf sehr kleinen Tritten und schmalen Leisten. Jedoch sollte auch der Komfort nicht zu kurz kommen. Vor allem für Anfänger ist ein gerades Leistenprofil zunächst die sinnvollere Wahl – nicht zuletzt deshalb, damit der Spaß am Klettern nicht von schmerzenden Zehen überschattet wird. Für das Klettern in Überhängen und beim Bouldern sind weniger vorgespannte Schuhe ebenfalls von Vorteil, da sie flexibler sind und somit ein leichteres Einhaken der Zehen an Tritten und Rissen ermöglichen (Toehook-Technik).

        Gummisohle
        Kletterschuhe haben eine Gummisohle ohne Profil, die eine hohe Haftreibung ausweist. Es gibt unterschiedliche Härtegerade, abhängig von der Gummizusammensetzung und der Sohlenstärke. Weiche Sohlen erhöhen die Sensibilität für den Untergrund und eigenen sich z.B. auf abfallenden Tritten, härtere Sohlen unterstützen die Kraftübertragung und sind auf kleinen Leisten oder auch in steilem bis überhängendem Gelände hilfreich. Zudem weisen härtere Sohlen weniger Verschleißerscheinungen auf.

        Der passende Schuh für Klettereinsteiger
        Anfängern empfehlen wir einen bequemen Schuh zu wählen, der zwar eng anliegt, jedoch etwas mehr Spielraum im Zehenbereich lässt. Die Zehen sollten an der Spitze anstoßen, um eine gute Kraftübertragung zu gewährleisten, jedoch keinesfalls gleich schmerzende Zehen verursachen – schließlich soll Klettern ja Spaß machen! Auch bei der Vorspannung ist ein gutes Mittelmaß sinnvoll. Eine dicke Sohle erhöht die Lebensdauer des Kletterschuhs. Mit den Erfahrungen wächst der individuelle Anspruch an den Schuh, teste zunächst, in welche Richtung sich Deine Kletterambitionen entwickeln und wähle dann ein optimales Modell aus. Zu Beginn ist ein preiswerter Allround-Schuh vollkommen ausreichend.

        Karabiner und Expressen

        • Schnapp-Karabiner: Karabiner ohne Verschlusssicherung, die auch Teil von Express-Sets sind. Mit geradem, gebogenem oder Drahtschnapper erhältlich.

        • Schraub-Karabiner: Der Verschluss des Schnappers erfolgt hier über einen Schraubmechanismus (auch: Screwgate).

        • HMS-Karabiner: Bezeichnend für diesen Karabinertyp ist die gewölbte, oben bauchige Form, die ideal für die Halbmastwurfsicherung Sicherung ist (HMS-Knoten). HMS-Karabiner gibt es sowohl mit als auch ohne Verschlusssicherung. Es ist jedoch unbedingt ein Modell mit zuverlässiger Verschlusssicherung zu empfehlen, um kein unnötiges Sicherheitsrisiko einzugehen!

        • Twistlock-Verschluss: Ein 2-Wege-Verschluss. Zum Öffnen des Karabiners muss eine Schiebehülse durch eine Drehbewegung entsichert werden.

        • Ball-Lock-Verschluss: Zum Öffnen des Karabiners muss ein kleiner Druckknopf („Ball“) in der Schiebehülse gedrückt werden, erst dann lässt sich der Verschlussmechanismus betätigen.

        Mittlerweile sind viele unterschiedliche Verriegelungssysteme für Verschlusskarabiner am Markt erhältlich. Einige Karabiner sind zudem mit zusätzlichen Vorrichtungen, wie z.B. einem Drahtbügel zur Fixierung der Sicherungsschlaufe im unteren Ende des Karabiners, ausgestattet. Ziel ist stets eine Querbelastung des Karabiners zu verhindern und eine maximale Verschlusssicherheit zu gewährleisten.

        Seile

        Bei der Auswahl des passenden Seils ist zunächst einmal der Einsatzbereich entscheidend: Zum Sportklettern dürfen ausschließlich dynamische Seile verwendet werden. Statische Seile hingegen sind reine „Arbeitsseile“ oder Fixseile, da sie bei einer Sturzbelastung nicht ausreichend nachgeben und den Fangstoß in körperunverträglicher Stärke weitergeben. Sie dürfen nicht im Klettersport eingesetzt werden!

        Wichtig:
        Seile sind Verschleißartikel! Stürze, mechanische Beanspruchung, UV-Strahlen, Sandpartikel usw. beeinflussen die Lebensdauer eines Seils, auch wenn äußerlich oft keine Schäden erkennbar sind. Folglich sollten Seile grundsätzlich nicht aus der Hand gegeben werden und müssen regelmäßig erneuert werden. Vor allem beim Toprope-Klettern ist der Verschleiß enorm hoch.

        • Einfachseile: sind stark genug, um als einzelner Strang eingesetzt zu werden und haben einen Durchmesser von 8,9 bis 11 mm. Sie kommen sowohl in der Halle als auch in Klettergärten und am Fels zum Einsatz. Üblich sind Festlängen zwischen 50 und 80 m; Viele Seile sind auch als Meterware erhältlich.

        • Halbseile: werden im Vorstieg als doppelter Strang eingesetzt, sind auf leichten Gletschertouren jedoch auch als Einzelstrang zulässig. Die gleichzeitige Sicherung von zwei Nachsteigenden ist möglich. Alpinisten schätzen die hohen Sicherheitsreserven des doppelten Seils: maximale Reißfestigkeit und volle Abseillänge.

        • Zwillingseile: werden ausschließlich als Doppelstrang eingesetzt, es werden immer beide Seilstränge parallel eingehängt.

        • Sturzfaktor: Verhältnis zwischen Sturzhöhe und Länge des ausgegebenen Seils.

        • Fangstoß: Maximale Kraft, die bei einem Normsturz durch die Übertragung der Fallenergie über das Seil auf den Körper wirkt. Es handelt sich hierbei um einen rein theoretischen Wert, der in der Praxis nicht erreicht werden kann.

        • Bruchfestigkeit: Gibt die maximale (statische) Belastungsgrenze des Seils an. Die Einheit benennt die Kraft, die erforderlich ist, um 1 kg auf 1 m/s zu beschleunigen.
          1 daN (deka-Newton) entspricht 10 N = 1,019 kg
          1 kN (kilo-Newton) entspricht 100 daN entspricht 1.000 N = 101,9 kg

        Um die Belastbarkeit eines Seils objektiv messen und vergleichen zu können, werden Teststürze unter Normbedingungen mit stets gleichen Vorraussetzungen durchgeführt. CE und EN sind offizielle Normen im Rahmen der Europäischen Union. Das französische CE-Symbol besagt, dass die EN-Normen zur Produktsicherheit eingehalten wurden und das Produkt zertifiziert ist. Die zugehörige Zahl kennzeichnet die Zertifizierungsstelle. Hinter der Abkürzung UIAA steht die „Union International des Associations d’Alpinisme“, die internationale Vereinigung alpiner Verbände. Die UIAA-Norm ist in vielen Punkten strenger als die CE-Norm. Die technischen Werte unserer dynamischen Seile sind alle gemäß UIAA-Norm angegeben. Achtung: billige Kopien sind oft nur zu erkennen, weil die Auszeichnung fehlt!

        Slacklines

        Slacklinen macht Laune und begeistert durch die Flexibilität des Sports: im Garten oder Park, mit Jung und Alt, als legeres Hobby oder ambitionierter Profisport. Je nach Anspruch findest Du Slacklines unterschiedlicher Länge, Breite und Flexibilität in unserem Sortiment. Du kannst sowohl Slackline-Sets, die neben der Line und Ratsche(n) bereits Baumschoner umfassen, als auch einzelne Slacklines erwerben.

        Wer kein Set wählt, darf den passenden Baumschutz nicht vergessen! Der Baumschutz, meist in Form eines dicken Filzbandes, ist wichtig, um die Baumrinde beim Spannen der Slackline zu schützen und mittlerweile vielerorts Pflicht.

        Trekkingstöcke

        Die passende Stocklänge
        Trekkingstöcke sind in der Regel teleskopierbar, sprich flexibel in der Länge verstellbar. Das hat den Vorteil, dass der Stock schnell an das jeweilige Gelände angepasst werden kann. Geht es bergauf, wird der Stock abhängig vom Steigungsgrad um 5 bis 10 cm verkürzt und beim Abstieg entsprechend verlängert.

        In ebenem Gelände wird die Stocklänge wie folgt eingestellt: Stelle Dich aufrecht hin und umfasse den Griff des gerade aufgestellten Stocks. Der Winkel zwischen Ober- und Unterarm sollte (bei am Körper anliegendem Oberarm) nun ca. 90° betragen.

        Carbon oder Aluminium?
        Beide Materialien haben ihre Stärken: Carbonstöcke sind sehr leicht, hochstabil und reduzieren Schwingungen erheblich. Jedoch kann ein Carbonstock bei extremer Belastung durchbrechen, wohingegen Aluminium eher verbiegt. Aluminiumstöcke schwingen hingegen stärker nach und sind meist etwas preiswerter als Carbonstöcke. Es gibt auch Modelle, bei denen die einzelnen Stocksegmente aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Ziel ist es dabei, ein perfektes Verhältnis zwischen Steifigkeit und Schwungverhalten zu schaffen. Das unterste Stocksegment besteht hierbei in der Regel aus Aluminium, damit der Stock beispielsweise bei Kontakt mit Fels und Gestein wiederstandsfähiger ist.

        Faltstöcke
        Wer Wert auf ein minimales Packmaß legt und seinen Stock auf Reisen und Ausflügen immer dabei haben möchte, entscheidet sich für einen Faltstock: Dieser passt durch sein geringes Packmaß sogar in den Tagesrucksack! Mittlerweile weisen auch hochwertige Faltstöcke eine gute Stabilität auf und sind vor allem zum Trailrunning und für Zustiege die optimale Wahl.

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