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Glossar | Technische Informationen:

ActiveX
ActiveX ist eine von Microsoft eingeführte Technologie für ausführbaren Programmcode auf WWW-Seiten und dem Anspruch nach einer Alternative oder Konkurrenz zu Java. ActiveX ist dabei ein Überbegriff für verschiedene Software-Komponenten. Alle diese Komponenten basieren auf dem so genannten Component Object Model (COM). ActiveX ist jedoch kein Internet-Standard im herkömmlichen Sinn, sondern der Versuch, spezifische Eigenschaften des MS-Windows-Betriebssystems für WWW-Seiten nutzbar zu machen. So ist es mit Hilfe von ActiveX beispielsweise möglich, Eingaben aus HTML-Formularen einer WWW-Seite über die OLE-Schnittstelle von Windows direkt in eine Excel-Tabelle oder eine Access-Datenbank einzulesen (oder umgekehrt). Microsoft bemüht sich zwar um Lösungen, die sich auch auf Macintosh- und Unix-Rechner übertragen lassen. Doch letztendlich ist ActiveX für MS-Windows optimiert, und das wohl mit Absicht.
Auf der Globetrotter-Website wird kein ActiveX verwendet.

Bookmark

Bookmark ("Lesezeichen"). Eine Methode, die Adresse (URL) von Websites zu speichern. Damit können Sie Ihre Lieblingsseiten schneller wiederfinden. Eigentlich jeder Browser bietet eine Bookmark-Funktion mit Speichern, Verwalten, Im- und Export. Im Microsoft Internet Explorer werden Lesezeichen auch 'Favoriten ' genannt.

Browser
Client-Programme, die den Zugriff auf Websites erlauben.
Der erste für das WWW entwickelte grafische Browser war vom NCSA und hieß Mosaic. Dieser ist der Ursprung der heute am meisten verwendeten Programme. Typische Web-Browser sind z. B. Lynx, Netscape, Microsoft Internet Explorer und Opera.

Cache
Zwischenspeicher auf der Festplatte eines Computers oder eines externen Rechners, auf dem häufig oder regelmäßig abgerufene Daten abgelegt werden, um sie bei erneuter Anforderung nicht mehr aus dem Netz laden zu müssen (siehe auch Proxy).

Cookie

Das Übertragungsprotokoll des World Wide Web (HyperText Transfer Protocol, HTTP) ist von Natur aus verbindungslos (anonym). Der Anbieter einer Site im Internet kann die Identität der Besucher seiner Site weder feststellen, noch erkennen, ob ein Nutzer die Site bereits früher besucht hat.
Denkt man aber an Anwendungen wie Online-Shopping, so kann man sich leicht vorstellen, daß es notwendig ist, dass sich der Web-Server an die bisherigen Aktionen 'erinnert'. Dadurch werden Dinge wie z. B. ein virtueller Einkaufskorb möglich: Der Kunde legt durch jeweils einen simplen Klick ein Produkt in seinen Korb. Geht es schließlich durch einen letzten Klick zur Bestellung, kann der Server diesen Zugriff mit den vorangegangenen Zugriffen in Verbindung bringen, d. h. er ,erinnert` sich an die bereits im Korb vorhandenen Waren, und der Einkauf bzw. die Bestellung kommt zum erfolgreichen Abschluss.
Damit der Warenkorb 'weiß', zu welchem Kunden er gehört, erhalten beide eine eindeutige Kennung. Diese Kennung wird in einem Cookie gespeichert, das angelegt wird, sobald Sie den ersten Artikel in den Warenkorb legen.
Unser Cookie wird aber nur zu diesem Zweck kurzzeitig gespeichert und gelöscht, sobald Sie Ihren Browser beenden.

Im neuen Globetrotter Online Shop ist das Anlegen eines Cookies nicht mehr zwingend für den Einkauf erforderlich. Wenn Sie Cookies ablehnen, wird der Inhalt Ihres Warenkorbes in der sogenannten Session-ID gespeichert.

Deeplink
Deeplink ist ein Hyperlink, der direkt auf eine fremde, untergeordnete Page verweist. Dabei wird die Homepage der Site umgangen.

Domain

Domain-Name bedeutet so viel wie Bereichsname. Der Name eines Servers setzt sich aus durch Punkte getrennten Domain-Names zusammen. Z.B. ist "www.globetrotter.de" sinngemäß zu lesen als Subdomain (= Unterbereich) "www", in der Second-Level-Domain (= Bereich zweiter Stufe), "globetrotter" in der Top-Level-Domain (= Bereich erster Stufe) "de".

Firewall
Sicherheitssystem eines lokalen Netzwerks zum Schutz vor unbefugtem Zugriff von außen.

Frames

Mit Hilfe von Frames können Sie den Anzeigebereich des Browsers in verschiedene, frei definierbare Segmente aufteilen. Jedes Segment kann eigene Inhalte enthalten. Die einzelnen Anzeigesegmente (also die Frames) können wahlweise einen statischen Inhalt (= "non scrolling regions") oder einen wechselnden Inhalt haben. Verweise in einem Frame können Dateien aufrufen, die dann in einem anderen Frame angezeigt werden.
Auf der Globetrotter Site werden keine Frames verwendet.

HTTP
Abkürzung für HyperText Transfer Protocol. HTTP ist das Standardprotokoll für das WWW. Mit HTTP unterhalten sich Web-Browser und Web-Server über das Internet.

IP-Adresse
Eine IP-Adresse besteht aus einem Zahlencode von vier Zahlen, jeweils zwischen 0 bis 255, die durch Punkte getrennt werden (z.B. 192.148.0.195). Damit ist jeder Internetrechner eindeutig adressierbar. Damit man sich solche Ziffernblöcke nicht merken muss, arbeitet man mit alphanumerischen Bezeichnern, weil "www.globetrotter.de" einprägsamer als "192.245.19.12" ist. Beim Surfen werden diese "sprechenden" Adressen automatisch im Hintergrund mit Hilfe eines "Domain Name Systems" (DNS) umgesetzt.

Java-Script

Java-Script ist kein direkter Bestandteil von HTML, sondern eine eigene Programmiersprache. Diese Sprache wurde jedoch eigens zu dem Zweck geschaffen, HTML-Autoren ein Werkzeug in die Hand zu geben, mit dessen Hilfe sich WWW-Seiten optimieren lassen.
Java-Script läuft nur komplett innerhalb des Browsers auf dem Client (Benutzer)-System ab und kann nur auf die Objekte zugreifen, die der Browser momentan im Speicher des Computers hält.

Java-Script kann keine Informationen in (beliebigen) Dateien auf dem Computer des Benutzers oder dem Server abspeichern, so dass keine Information, die durch das Script oder durch die Interaktion des Benutzers mit ihm erstellt wurde, gespeichert wird (mit Ausnahme von Cookies).
Aus dem gleichen Grund kann Java-Script keine Dateien oder Seiten erstellen (Java-Script kann im gewissen Sinne HTML-Dateien "schreiben", aber nur durch Auswahl und Kombination vorgegebener Teile vom Code, die ihm zur Verfügung gestellt wurden).
Java-Script kann nicht auf Peripheriegeräte zugreifen, Java-Script kann keine Programme - abgesehen vom Browser - ansprechen oder manipulieren.
Keiner, der die Globetrotter-Webseiten ansieht, muss befüchten, dass Java-Script die eigene Software, Daten oder den Computer gefährdet.
Auf der Globetrotter Site wird Java-Script zur optischen Verschönerung verwendet. Z. B. bei Mouse-over-Effekten. Ausserdem wird die Berechnung der Summen im Warenkorb mit Java-Script durchgeführt. Wenn also eine der genannten Funktionen bei Ihnen nicht funktioniert, dann überprüfen Sie die Einstellungen in Ihrem Browser.

Java
Java ist eine von Sun Microsystems entwickelte, vollkommen plattformunabhängige Programmiersprache mit spezieller Ausrichtung auf den Einsatz im World Wide Web. Die Sprache lehnt sich in Aufbau und Syntax an C/C++ an.
Java ist dazu geeignet, um Animationen, Simulationen, Echtzeitanwendungen, sowie interaktive Anwendungen wie Guided Tours, Spiele oder Kalkulationsanwendungen zu realisieren. All diese Dinge laufen im Anzeigefenster des java-fähigen WWW-Browsers ab.
Auf der Globetrotter Website wird Java nur für die Filial-Panoramen verwendet.

Proxy
Normalerweise geht der Dialog zwischen Ihrem WWW-Browser und einem WWW-Server so: Ihr Browser schickt eine Anfrage an den Server und der antwortet. Ihr Browser zeigt Ihnen die Antwort, und damit ist die Sache erledigt.
Wenn Sie Ihrem Browser beibringen, einen Proxy/Cache Server zu verwenden, sieht die Sache etwas anders aus: Die Anfrage Ihres Browsers geht jetzt nicht mehr direkt an den WWW-Server sondern an den Proxy/Cache-Server. Dieser leitet sie dann an den WWW-Server weiter. Dessen Antwort wird nun zum einen an Ihren Browser durchgereicht, zum anderen aber auch auf der Platte des Proxy/Cache-Servers gespeichert. Das nennt man den Cache. Dieser ist nicht zu verwechseln mit der Cache-Funktion, die viele Browser aufweisen. Der ist nur lokal auf Ihrem Rechner vorhanden. Der Proxy/Cache steht jedoch allen zur Verfügung.
Sollte die Information jetzt wieder nachgefragt werden, muss sie nicht mehr von auswärts geholt werden, sondern kann lokal aus dem Cache geliefert werden. Damit sollte sich eine gewisse Beschleunigung erzielen lassen, da beliebte Seiten jetzt lokal vorhanden sind. Natürlich bleibt eine gecachte Seite nicht unbegrenzt im Cache, dafür sorgt der Server selbst nach einem ziemlich ausgefuchsten Verfahren.
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(Quelle: www.uni-konstanz.de/proxy_doc/proxy.html)

PDF
Abkürzung für Portable Document Format. PDF ist ein von Adobe definiertes Datei- Format, mit dessen Hilfe Dokumente beliebiger Art (Handbücher, Informations- Broschüren, Statistiken, ...) plattformübergreifend elektronisch veröffentlicht werden können. Der wichtigste Vorteil besteht darin, dass ein PDF-Dokument dabei sein Layout nicht verändert - selbst dann, wenn der Betrachter die in dem Dokument verwendeten Schriften auf seinem System nicht installiert hat.
Mit Hilfe des Acrobat Readers, dem für alle wichtigen Plattformen lizenzfrei erhältlichen Betrachterprogramm, können PDF-Dokumente geöffnet, angeschaut und gedruckt werden: www.adobe.de/products/acrobat/download/readstep.html. Der Acrobat Reader ist auch als PlugIn für Internet-Browser verfügbar.

RC4
RC4 ist eigentlich ein Pseudozufallsgenerator. Das Verfahren wurde 1987 von Ronald L. Rivest (daher der Name: RC4 steht für Ron's Code 4) für RSA Data Security Inc. (heute RSA Security) entwickelt. Der Algorithmus war sieben Jahre lang geheim, bis 1994 jemand anonym den Quellcode veröffentlichte.
Im Gegensatz zu DES (siehe oben) hat RC4 eine variable Schlüssellänge. Die Schlüssellänge kann bis zu 2048 Bit betragen. RC4 verschlüsselt immer ein Byte auf einmal.

RSA
Das RSA-Verfahren dient der sicheren Verschlüsselung und Authentizierung bei der elektronischen Datenübermittlung. Benannt ist es nach seinen drei Entwicklern Rivest, Shamir und Adleman vom Massachusetts Institute of Technology und wurde erstmals 1977 präsentiert. RSA arbeitet mit einem asymmetrischen Algorithmus oder public-privat-key-Verfahren, d.h. es wird ein Schlüsselpaar generiert, welches aus einem öffentlichen und einem privaten Schlüssel besteht. Der öffentliche Schlüssel wird vom Empfänger den potenziellen Sendern zur Verfügung gestellt. Daten können nun mit dem öffentlichen Schlüssel ver- aber nur mit dem privaten Schlüssel wieder entschlüsselt werden. Das Schlüsselpaar besteht aus dem Produkt zweier Primzahlen. Die Sicherheit des RSA-Algorithmus beruht auf der Tatsache, dass es relativ einfach ist, zwei große Primzahlen miteinander zu multiplizieren. Die Zerlegung in die entsprechenden Faktoren ist jedoch sehr aufwändig.

Session-ID
Die Session-ID - es ist eine zufällige Zeichenfolge - wird serverseitig generiert und wird beim allerersten Response des Webservers an den Browser geschickt, der sie dann speichert. Erkennbar unter anderem an der langen Zahlenfolge, die in der Browser-Adressleiste angezeigt wird, z.B. http://www.globetrotter.de/index.php?GTID=e85500e09b134b30037c5dddfcd5d82c.
Die Session-ID ist der Schlüssel zur Wiedererkennung des Benutzers und zur Restaurierung der von ihm gesetzten Daten. So 'merkt' sich der Globetrotter Webserver z. B. den Inhalt des Warenkorbes.

SSL-Verschlüsselung

SSL ist die Abkürzung für Secure Socket Layer. Entwickelt wurde SSL ursprüglich von Netscape.
SSL ist ein Protokoll, welches durch Verwendung kryptograhischer Algorithmen und Protokolle Verschüsselung und Authentizität einer Client-Server-Kommunikation erlaubt.

Die Sicherheit des SSL-Protokolls wird durch drei Punkte gewährleistet:

  1. Der Verbindungsinhalt wird nur verschlüsselt über das Netz gesendet.
  2. Die Identität des Servers steht fest.
  3. Wirkungungsvolle Algorithmen prüfen, ob die Daten vollständig und unverändert ihren jeweiligen Empfänger errreichen.

Wenn Daten über das SSL-Protokoll ausgetauscht werden, erkennt man das daran, dass dem bekannten 'http' am Anfang einer Url ein 's' angehängt wird: https://www.globetrotter.de. Damit wird vom Browser beim angesprochenen Server ein Zertifikat und seine öffentlichen Schlüssel angefordert. Dieser Schlüssel wird zusammen mit einer Prüfsumme und einer ID an den Browser zurückgemeldet.

Diese Informationen werden von einigen wenigen Zertifizierungsfirmen errechnet. Das Zertifikat von Globetrotter Ausrüstung stammt von der Firma Thawte Server CA.

Anhand der übermittelten Daten prüft der Browser, ob er wirklich mit dem Server verbunden ist, der in der URL angegeben ist. Wenn das der der Fall ist, gibt der Browser dem Anwender eine entsprechende Information: Beim Internet Explorer schließt sich das Bügelschloß, der Navigator/Communicator signalisiert eine sichere Seite durch den intakten Schlüssel.
Wenn die Website mit einer Frame-Lösung arbeitet, kann es vorkommen, dass diese Informationen nicht erscheinen. In diesem Fall können Sie mit der rechten Maustaste ein Kontext-Menü aufrufen und sich die Verschlüsselungsstufe anzeigen lassen. Netscape: Rahmeninformationen anzeigen, Internet Explorer: Eigenschaften.

Dann verständigen sich die beiden Rechner auf einen symetrischen Schlüssel (Session Key). Um die Sicherheit dieser Absprache wiederum zu gewährleisten, wird diese in asymetrischer Verschlüsselung vollzogen.
Vor dem Beginn des eigentlichen Datenaustausches schickt der Browser dem Server einige Testnachrichten, die der Server nur beantworten kann, wenn es wirklich der Server ist, der er zu sein vorgibt.

Im Zentrum des SSL-Protokolls steht das digitale Schüsselpaar aus öffentlichem und privatem Schlüssel des Servers sowie die ID der Zertifizierungsstelle. Jeder virtueller Websserver benötigt ein eigenes Schlüsselpaar, weil bei der ID unter anderem der Domain-Namen einfließt.

Triple-DES
Beim DES handelt es sich um einen monoalphabetischen, symmetrischen Algorithmus. Entwickelt wurde DES in den 70er Jahren von IBM in Zusammenarbeit mit der NSA. DES chiffriert nicht Buchstaben direkt, sondern die Binärdarstellung von ASCII (American Standard Code of Information Interchange)-Codes. DES fasst die zu verschlüsselnden Daten in Blöcke von je 64 Bit zusammen. Diese Blöcke werden durch eine Kombination von Transposition und Substitution mit einem Schlüssel von 56 Bit Länge verschlüsselt. Jeder einzelne Block durchläuft diesen Vorgang sechszehn Mal, bis er vollständig chiffriert ist.
Triple-DES ist eine Verschlüsselungskonfiguration, wobei der DES-Algorithmus dreimal mit drei unterschiedlichen Schlüsseln verwendet wird.

URL

Abkürzung für Uniform Resource Locator. Die URL ist die komplette Adresse einer Datei im Internet. Die exklusive Adresse eines Internet-Angebots ist dadurch eindeutig identifizierbar und adressierbar.

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