Impressionen der Globetrotter Family Trophy 2008          Aufgezeichnet von unserem Kollegen Andreas Krüger
 
 
 
 
 
 
Danke an alle Teilnehmer, es hat Spass gemacht.
Andreas Krüger
 
Impressionen der Globetrotter Family Trophy 2006          Aufgezeichnet von unserem Kollegen Andreas Krüger
Am 13. und 14. Mai 2006 war es für die sieben ausgewählten Familien soweit, die Globetrotter Familie Trophy 2006 startete um 9:00 Uhr in Richtung Holsteinische Schweiz.
Das Abenteuer begann schon gleich nach dem Start, denn einen Konvoi von zehn Landrovern in der Stadt zusammenzuhalten ist nahezu unmöglich. So kam es, das hinter fast jeder Ampel auf die nachfolgenden gewartet werden musste. Gegen 11:00 Uhr erreichten wir das Osterberg Institut in Niederkleveez, wo wir für zwei Tage unser Basislager aufschlugen.
Als erste Aufgabe stand Zeltbau auf dem Programm. Da sich moderne Trekkingzelte viel zu einfach aufstellen lassen, wurden den Eltern die Augen verbunden, damit sie, von ihren Kindern dirigiert, sich mit Zelttuch und Gestänge auseinandersetzen konnten.
Das schnellste Familienteam schaffte diese Aufgabe in der beachtlichen Zeit von etwas über 12 Minuten! Superschnell wenn man sich lediglich auf seinen Tastsinn und die rehtorischen Fähigkeiten seiner Kinder verlassen muss.
Nach einem kurzen Imbiss ging es dann wieder in die Defender, um die Schönheiten der Holsteinischen Schweiz zu erkunden. Ob Bräutigamseiche, , Wasserskibahn oder Glasbläserei, es so einiges zu entdecken.
Am Abend bereiteten die Kinder gemeinsam ihr Stockbrotfeuer vor, welches natürlich mit der "ein Streichholzmethode" entzündet wurde. Woran es liegt, dass Kinder immer Riesenfeuer machen müssen, konnte auch hier nicht geklärt werden. Löcher in Fleecebekleidung und angesengte Haare waren somit nichts besonderes.
Wir Erwachsenen lernten uns beim "Spinnennetz" näher kennen und genossen später die Livemusik am Lagerfeuer.
Gegen 10:00 Uhr beschenkte das Osterberg Institut die Kinder noch mit einer Geschichte zur guten Nacht, so dass die Erwachsenen näher um das Feuer rücken konnten. Doch allzuspät durfte es nicht werden, da bereits gegen 7:30 Uhr Nordic Walking mit Claudia auf dem Programm stand.
Gegen 8:00 Uhr waren dann auch der größte Teil der Gruppe auf Stöcken unterwegs. Die kleine Julia (6 Jahre) walkte neben Frank (45 Jahre) wie ein Profi.
Bei etwa 3 bft. Wind aus Nordwest war der Einstieg zur Canadiertour über den Dieksee von Bad Malente aus kein Vergnügen, wurde aber von allen Familien souverän gemeistert. Immer wieder forderten sich die Familien zu kleinen Paddelwettkämpfen heraus, wobei die Kleinsten ihre Favoriten sehr gut anfeuerten. Einer der beliebtesten Kampfrufe für den schnellen Paddelschlag war "Uga! Uga!". Ein Kampfschrei, der nicht nur die eigene Besatzung anfeuerte, ondern auch dem gegenerischen Boot das fürchten lehrte.
Nach einer Pause im Landgasthof Kasch kämpften sich die neun Boote weiter in Richtung Aussatzstelle in Fegetasche. Hier könnte ich von falschen Koordinaten, schnellen Bootsrutschen und fürchterlichem Wind erzählen, von vergessenen Fahrzeugschlüsseln und einem Stau auf dem Rückweg, aber darüber ein andermal.
Danke an alle Teilnehmer, es hat Spass gemacht.
Andreas Krüger